Hans Rudolf Vaget Book order (chronological)





Thomas Mann, der Amerikaner
Leben und Werk im amerikanischen Exil, 1938-1952
- 583 pages
- 21 hours of reading
»Mein Deutschtum ist in dem kosmopolitischen Universum, das Amerika heisst, am richtigsten untergebracht.« Thomas Mann Thomas Mann lebte vierzehn Jahre in Amerika. Diese dramatischste Periode seines Lebens war dem Kampf gegen Hitler und dem Nachdenken über Deutschland gewidmet; er wurde US-Bürger und war gleichzeitig der angesehenste Repräsentant deutscher Kultur. In seiner facettenreichen Studie erhellt H. R. Vaget das politische und kulturelle Umfeld dieser Jahre. Zwei längere Kapitel stellen das Verhältnis zu Thomas Manns wichtigsten Bezugspersonen dar: Präsident Roosevelt und Agnes Meyer, seine Gönnerin. Weitere Kapitel befassen sich mit verschiedenen Aspekten des literarischen und politischen Kontexts. Abschließend wird Thomas Manns Rolle in der deutschen »Vergangenheitspolitik« neu zur Diskussion gestellt.
Getauft auf Musik: Festschrift für Dieter Borchmeyer
- 395 pages
- 14 hours of reading
Vorwort – Teil I: Persönliches – U. Hahn: Ein wahrer Philologe – M. Walser: Falls ein Gesichtsausdruck auch interpretiert werden darf – R. Kollo: Für Dieter Borchmeyer – Chr. Thielemann: „Wagner ist immer positiv“. Gespräch mit Christian Thielemann – J. M. Fischer: Ein Gespräch – P. H. Neumann: Lesefrüchte – St. Moses: Gratulationslied – Teil II: Literatur – J. K. Brown: Orest, Orlando, Orpheus oder: Der Held von Goethes Iphigenie – W. Hinderer: Von Heroinen und Amazonen. Zum politischen Geschlechterdiskurs in Schillers Jungfrau von Orleans und Maria Stuart – M. Godé: Poetik und Politik im literarischen Expressionismus – Y. Nilges: Goethe in Ägypten: der redliche Mann am Hofe Weimar in Thomas Manns Josephsromanen – H. Kiesel / C. Stepp: Paul Celans Schreckensmusik – W.-D. Hartwich: Thomas Bernhard und der Gesang. Die Modernisierung der romantischen Kunstreligion in Der Keller, Der Atem und Die Kälte – M. Fick: Der Stelle letzte Chance: das „hohe G“. Sten Nadolnys Roman Er oder Ich als Faustparodie – W. Hinck: Poetische Anleitung zum Nichtvergessen. Über Gedichte von Ulla Hahn – Teil III: Musik – H.-J. Gerigk: Musik als literarisches Thema in phänomenologischer Systematisierung – G. Gruber: „Ideale Partnerschaft“. Zu Lorenzo Da Ponte und Wolfgang Amadeus Mozart – J. Assmann: Liebt Sarastro Pamina? Eine Analyse von Die Zauberflöte I,19 – P. Gülke: Wessen Musik? Oder: Arien als Zwiegespräche – H.-P. Bayerdörfer: Obdachlos in alle
Keine andere Kunstform hat Thomas Mann so sehr bewegt und bestimmt wie die Musik, angefangen bei den Opernbesuchen in der Kindheit bis hin zur Begegnungen mit großen Persönlichkeiten wie Bruno Walter oder Arnold Schönberg. Die Musik war für Thomas Mann zentraler Bestandteil der deutschen Kultur und dadurch mitverantwortlich für die große Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Auf dieser Grundlage analysiert und beschreibt Hans Rudolf Vaget die Bedeutung der Musik im Werk Thomas Manns. Sei es in der Bewertung des deutschen Kunstlieds oder in der Auseinandersetzung mit Furtwängler, sei es Thomas Manns Wagner-Bild oder die Zusammenarbeit mit Adorno – diese fundierte Studie bündelt kulturgeschichtliche Zusammenhänge und erschließt immer wieder neue Gänge durch das Werk Thomas Manns.
Thomas-Mann-Kommentar
- 349 pages
- 13 hours of reading
German