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Manfred Teufel

    Schneezeit
    Aufzeichnungen eines Strandläufers
    Das Tatmittel „Höllenmaschine“ und seine kriminalhistorischen Momente
    Rudolf Archibald Reiss -
    Eine Staatspolizei soll es sein!
    Ein schauderhafter Kameradenmord im 19. Jahrhundert -. unter den Aspekten der "Historischen Kriminologie"
    • Rudolf Archibald Reiss -

      ein Sherlock Holmes im 20. Jahrhundert?

      • 162 pages
      • 6 hours of reading

      Er gilt als einer der wichtigsten Kriminalisten des 20. Jahrhunderts: Rudolf Archibald Reiss. Daher ist es Zeit, ihm mal ein eigenes Buch zu widmen. Genau das hat Manfred Teufel, seines Zeichens ebenfalls pensionierter Polizist, getan. Dabei hat er akribisch Fakten und Quellen zusammengetragen, um anschaulich den Werdegang, aber auch die Arbeitsschwerpunkte von Reiss nachzuzeichnen. Es wird deutlich, dass er die Kriminalistik auf eine qualitativ höhere Stufe gestellt hat, vor allem durch die forensische Fotographie und die kriminalistische Fotoerkennung. Das gereichte ihm auch zu großen Ehren: Er wurde zum außerordentlichen Professor ernannt und erhielt zahlreiche Ehrungen. Besonders verdient machte er sich ebenfalls in der internationalen Politik, indem er die Kriegsverbrechen der Österreicher an der serbischen Zivilbevölkerung dokumentierte und damit einer der Ersten war, der dem sich im 19. Jahrhundert entwickelnden Kriegsvölkerrecht Geltung verschaffte. Insgesamt ein authentischer Einblick in das Leben einer faszinierenden Persönlichkeit.

      Rudolf Archibald Reiss -2024
    • Attentate in allen möglichen Facetten sind leider traurige Begleiterscheinungen unserer modernen Welt. Allerdings gab es auch schon zu früheren Zeiten Anschläge auf Personen des öffentlichen Lebens. Ein bekanntes und damals berüchtigtes Mittel, um solche Attentate durchzuführen, war die Höllenmaschine. Dabei handelt es sich um Sprengladungen, die zu einem vorher eingestellten Zeitpunkt explodieren sollten. Diesen hat sich Manfred Teufel in seinem neuen Buch „Das Tatmittel Höllenmaschine und seine historischen Momente“ gewidmet. Historisch akribisch beschreibt er die Vorläufer der Maschine und ihre „Ingenieure“, um dann einige berühmte Vorfälle, wie etwa die Anschläge auf Napoleon I. und III., zu skizzieren ‒ wie man es von ihm kennt, mit hoher kriminalistischer Genauigkeit. Wieder ein spannender Ausflug in die Welt der Kriminalistik, der zeigt, dass viele Dinge doch gar nicht so neu sind …

      Das Tatmittel „Höllenmaschine“ und seine kriminalhistorischen Momente2023
    • Eine Staatspolizei soll es sein!

      Die Landespolizei im französisch besetzten Gebiet Württembergs und Hohenzollerns 1945 bis 1952

      • 172 pages
      • 7 hours of reading

      1945 war für Deutschland die Stunde Null. Diesen Satz liest bzw. hört man immer wieder, ob in Fernsehdokumentationen, Vorträgen oder Büchern. Aber was genau das bedeutet hat, wird meist nicht erläutert. Einen Beitrag hierzu liefert jetzt das neue Buch „Eine Staatspolizei soll es sein!“ von Manfred Teufel, einem ehemaligen Polizeibeamten. Darin beschreibt er, wie im Südwesten Deutschlands in der französisch besetzten Zone Württembergs und Hohenzollerns die Polizei langsam wieder aufgebaut wurde. Sehr anschaulich skizziert er, in welchem rechtsfreien Raum sich Deutschland befand und wie die Kriminalität anwuchs. Auch der Streit um Zuständigkeiten und Einfluss zwischen Franzosen sowie deutschen Behörden wird gut dargestellt. Insgesamt ein kenntnisreicher, detaillierter und für historisch Interessierte höchst spannender Ausflug in die unmittelbare Nachkriegszeit.

      Eine Staatspolizei soll es sein!2022
    • Manfred Teufel untersucht in „Ein schauderhafter Kameradenmord“ die Anfänge der Kriminologie und beleuchtet einen realen Mordfall aus dem 19. Jahrhundert. Der Mord an einem italienischen Wanderarbeiter in Tuttlingen 1862 wird durch originale Zeitungsberichte detailliert nachgezeichnet, was eine interessante Verbindung zur heutigen Kriminalwissenschaft herstellt.

      Ein schauderhafter Kameradenmord im 19. Jahrhundert -. unter den Aspekten der "Historischen Kriminologie"2020
      3.0
    • Schneezeit

      Die Geschichte eines Verschwindens

      • 203 pages
      • 8 hours of reading

      In einem Winter der 1960er-Jahre verschwindet eine Gruppe junger Leute, drei Frauen und vier Männer, spurlos. Was als geheimes Abenteuer gedacht war, wird zu einem Grenzgang zwischen gewohnter Realität und unfasslichem Mysteriösen. An einem Ort der Ungewissheit vermischen sich Wirklichkeit und Mystik zu einer Welt voller Rätsel und Unheimlichkeit. Hier hat der Wahnsinn, abgeschottet von der Welt, möglicherweise nie verlassen. Wer an einem solchen Ort das Abenteuer sucht, weckt unbewusst die Geister, die in den Tiefen des Menschen wohnen. Die Wahrheit offenbart sich als Übereinkünftige Einbildung des Denkens, und nur derjenige kann auf diesem Boden stehen, der den Blick darauf nicht wagt. Solche Fälle des Verschwindens bleiben meist rätselhaft und ungeklärt. Doch Jahrzehnte später bricht einer der Überlebenden, nun ein alter Mann, sein Schweigen und berichtet, was damals wirklich geschah. Das Buch ist spannend und packend, geschrieben in einer bildhaften Sprache. Es ist ein Thriller ohne Blutrausch und Kriminalistik, der das Unbegreifliche in die gemütliche Welt der scheinbaren Sicherheit zieht. Ein Werk, das fesselt und zum Nachdenken anregt.

      Schneezeit2019
    • Aufzeichnungen eines Strandläufers

      • 162 pages
      • 6 hours of reading

      Manchmal begegnen uns Menschen, die auf seltsame Weise auffallen, geheimnisvoll und unergründlich erscheinen. Wir wissen nicht, was es mit ihnen auf sich hat, aber sie ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich, wenn auch nur für einen kurzen Moment, bevor sie wieder in einem namenlosen Irgendwo verschwinden und aus unserer Erinnerung fallen. Sie berühren uns auf irgendeine Weise, vielleicht in einer Sehnsucht oder in einem unerkannten Wunsch. Wenn sie uns jedoch vertraut werden, bemerken wir ihre Abwesenheit erst, wenn sie nicht mehr da sind. Dann fragen wir uns, was es mit ihnen auf sich hatte, warum sie Tag für Tag, Jahr für Jahr, immer zur gleichen Zeit über den Strand liefen. Ihr Leben bleibt uns verborgen; wir haben nie ihre Welt betreten oder ihre Sonnenuntergänge gesehen. Alles bleibt ein dunkles Rätsel, das höchstens unsere Fantasie anregen kann. Doch wenn sie etwas aus ihrer Welt hinterlassen, wird das Rätsel greifbar, erhält eine Geschichte mit Namen, Gesichtern, Landschaften und Jahreszeiten. Es wird zu einem Leben, das nicht nur existierte, sondern auch atmete. So geschieht es im Fall des Strandläufers, der so sehr zum Strand gehörte, dass sein Verschwinden erst auffiel, als er eines Tages nicht mehr da war.

      Aufzeichnungen eines Strandläufers2017