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Anja Lundholm

    April 28, 1918 – August 4, 2007
    Morgengrauen
    Halb und halb
    Nesthocker
    Im Netz
    Das Höllentor
    Zerreissprobe
    • Anja Lundholm erklärt nicht; sie kommentiert nicht. Sie entschuldigt nicht. Sie schreibt, was geschah.

      Das Höllentor
      4.6
    • Berlin am Vorabend des Zweiten Weltkriegs: Hierher ist die Halbjüdin Helga vor ihrem jähzornigen Vater geflüchtet. Zunächst genießt sie das pulsierende Großstadtleben, schließt Freundschaften und widmet sich voller Begeisterung ihrer Ausbildung an der Musikhochschule, doch dann machen ihr die nationalsozialistischen Rassengesetze einen Strich durch die Rechnung. Zwar kann sich Helga mit kleinen Statistenrollen beim Film durchschlagen, dann aber schließen die Nazis die Grenzen. Einfühlsam und atmosphärisch dicht erzählt Anja Lundholm in ihrem autobiographischen Roman von einer ungewöhnlichen Jugend im Berlin der dreißiger Jahre.

      Halb und halb
      3.0
    • Morgengrauen

      • 377 pages
      • 14 hours of reading

      Flucht mit einem ebenfalls aus dem KZ Ravensbrück stammenden weiblichen Mithäftling nach Kriegsende vom sowjetisch besetzten Brandenburg zur britischen Armee in Lüneburg. Beide Häftlinge sind durch die Zeit im Konzentrationslager so traumatisiert, dass sie sich kaum noch an ihre eigenen Namen oder die Zeit vor der Haft erinnern können, nehmen sich selbst kaum noch als Frauen oder auch nur als Menschen wahr.

      Morgengrauen
      3.7
    • Neugierig, eigenwillig und manchmal auch ein bißchen vorlaut ist die neunjährige Ruth, die am Vorabend des Dritten Reiches in "geordneten Verhältnissen" aufwächst. Sie sehnt sich nach Zärtlichkeit und Anerkennung, die sie weder von ihrem außerordentlich strengen Vater noch von der Mutter bekommt. Die Konflikte in der Familie spitzen sich zu, als die SA auf den Straßen aufzumarschieren beginnt, denn Ruths Mutter ist Jüdin, was dem deutschnational gesinnten Vater höchst unangenehm ist ... Einfühlsam und eigenwillig, aber auch mit Humor erinnert sich Anja Lundholm in diesem autobiographischen Roman an ihre eigene Kindheit.§"Ein bemerkenswertes Buch: aufrichtig, klar, unbarmherzig, wo es sein muß, eine berührende Mischung von Wahrheitssuche und unerfüllten Geborgenheitswünschen." (Neue Zürcher Zeitung)

      Piper Taschenbuch - 3531: Geordnete Verhältnisse
      3.4
    • Bluff

      • 271 pages
      • 10 hours of reading
      Bluff