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Peter Hawig

    January 1, 1957
    Dokumentarstück - Operette - Welttheater
    Jacques Offenbach
    Einladung nach Gerolstein
    Jacques Offenbach oder: der Verlust des Authentischen
    "Die Offenbach-Renaissance findet nicht statt"
    Musiktheater als Gesellschaftssatire
    • 2018

      Musiktheater als Gesellschaftssatire

      Die Offenbachiaden und ihr Kontext

      • 565 pages
      • 20 hours of reading

      Peter Hawigs Buch hebt die „Offenbachiaden“ als spezifische Werkgruppe innerhalb des Gesamtwerks von Offenbach hervor und definiert deren wesentliche Aspekte. Es werden die Kennzeichen aller 13 Einzelwerke monographisch nachgewiesen, während der historische Rahmen, übergeordnete Diskursthemen und verschiedene Rezeptionsebenen dargestellt werden. Während nicht jedes Werk Offenbachs satirisch ist, sind die Offenbachiaden es. Der zugrunde liegende Satirebegriff umfasst die Verspottung und Entlarvung von Missständen, die eine bessere Gegenwelt aufscheinen lassen. Offenbach und seine Librettisten waren keine radikalen Ankläger, sondern Teil ihrer Gegenwart, was die Objekte ihrer Satire menschlicher erscheinen lässt. Um das Genre der „Offenbachiade“ zu umreißen, wird Kontrast als Methode verwendet. Im 5. Kapitel analysiert Anatol Stefan Riemer die Große romantische Oper „Die Rheinnixen“ anhand zahlreicher Notenbeispiele. Dieser analytische Exkurs trägt dazu bei, die Offenbachiaden im Kontext des Gesamtwerks zu verankern. Der Anhang bietet praktische Informationen für die Bühnenpraxis, einschließlich wesentlicher Fakten zu den einzelnen Stücken und bibliographischen sowie ikonographischen Hinweisen. Insgesamt ist ein Grundlagenwerk der Offenbach-Forschung entstanden, das als Nachschlagewerk für Wissenschaftler, Regisseure und Intendanten dient und gleichzeitig eine ansprechende Lektüre für Offenbach-Liebhaber bietet.

      Musiktheater als Gesellschaftssatire
    • 2014

      Das sogenannte „Theater der Dichtung“ macht einen wichtigen schriftstellerischen wie darstellerischen Bestandteil des Wirkens von Karl Kraus (1874-1936) aus, und das Werk von Jacques Offenbach (1819-1880) nimmt darin einen herausragenden Platz ein. Die Rezeption Offenbachs im deutschsprachigen Raum ist ohne Karl Kraus, seine „Fackel“, seine Vorlesungen und Werkrekonstruktionen nicht denkbar. Wie die beiden satirischen Genies genau mit- und untereinander zusammenhängen, hat sich die vorliegende Studie zur Aufgabe gemacht.

      "Die Offenbach-Renaissance findet nicht statt"
    • 2010

      Jacques Offenbach oder: der Verlust des Authentischen

      Gesammelte Aufsätze

      • 369 pages
      • 13 hours of reading

      Die Schrift vereinigt 10 Aufsätze, die sich zunächst mit Jacques Offenbach und seinem Umfeld beschäftigen: von E. T. A Hoffmann bis Karl Kraus, von Hortense Schneider bis Ernest Guiraud, von der Operette in Wien und Berlin bis zu Arthur Sullivans Savoy Opera in London. Hier, wie in zwei weiteren, übergreifenden Untersuchungen wird als für Offenbach typisch „der Verlust des Authentischen“ herausgestellt, d. h. ein Komponieren in Anführungszeichen, mit Anspielungen und musikalischen Subtexten als zeitgemäße Reaktion auf die Erosion des klassischen Formenkanons. Der Band enthält außerdem die seit vielen Jahren umfangreichste und detaillierteste Bibliographie zu Offenbach.

      Jacques Offenbach oder: der Verlust des Authentischen
    • 2008

      Einladung nach Gerolstein

      Untersuchungen und Deutungen zum Werk Jacques Offenbachs

      • 323 pages
      • 12 hours of reading

      Inhalt: Kapitel I: Grundsätzliches / Kapitel II: Werkbetrachtungen / Kapitel III: Strukturprinzipien.

      Einladung nach Gerolstein
    • 1999

      Jacques Offenbach

      Facetten zu Leben und Werk

      Unter Einbeziehung neuester Forschungsergebnisse stellt diese Aufsatzsammlung „Facetten zu Leben und Werk“ zu Jacques Offenbach zusammen. In den Kapiteln „Die Persönlichkeit“, „Das Werk“, „Offenbach und die anderen“, „Die Forschung“ und „Die Rezeption“ werden die Biographie und das Schaffen des angeblichen „Vaters der Operette“ aus den verschiedensten Blickwinkeln dargestellt, analysiert, eingeordnet und kommentiert. Mit der „Offenbachiade“ ist die eigentlich geschichtsträchtige Werkgruppe eines satirischen Musiktheaters genauso akzentuiert wie der „unbekannte Offenbach“ der Kammermusik und der Opern vor „Hoffmanns Erzählungen“. Wert wird auch und gerade auf Einordnung in den historischen und zeitgenössischen Kontext gelegt: Eine breit gefächerte Rezeption des „größten satirischen Schöpfers aller Zeiten und Kulturen“ (Karl Kraus) steckt immer noch in ihren Anfängen.

      Jacques Offenbach
    • 1983

      Vor dem Hintergrund imperialer Ambitionen im Mittelmeer und einer Neueinordnung der Person des Louis-Napoléon Bonaparte wird in geographisch orientierten Einzeluntersuchungen die französische Einflussnahme rund um das Mittelmeer 1848-1870 verfolgt. Die Anleihe möglichst der Kanone vorziehend, reiht sich das «ökonomische Empire» Napoleons III. einerseits uralten merkantilen Expansionsbestrebungen im Mittelmeer ein. Andererseits steht ökonomische Infiltration den heutigen Methoden der Machtgewinnung viel näher als denen des Hochimperialismus, zu dessen matter Vorläuferin sie meist verfälscht wurde.

      Napoleon III. [der Dritte] und Europa - Revision eines Geschichtsbildes