Lernseits führen
Den Facettenreichtum im Schulleben erkunden






Den Facettenreichtum im Schulleben erkunden
Mutig eigene Wege gehen
Vom Umgang mit Vielfalt Beispiele guter Praxis
Der deutsche Schulpreis 2012 hebt die Bedeutung guter Schulen in Deutschland hervor, wo Kinder und Jugendliche in Klassenzimmern und Pausenhöfen zusammenkommen. Hier werden zentrale Themen wie Vielfalt und respektvolles Miteinander lebendig und prägen den Alltag von Lernenden und Lehrenden. Der produktive Umgang mit Vielfalt zählt zu den herausragenden Leistungen guter Schulen, was die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung mit dem Deutschen Schulpreis fördern möchten. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit von Fachleuten, der Öffentlichkeit und der Politik auf die Bedeutung guter Schulen zu lenken und andere dazu zu ermutigen, sich inspirieren zu lassen. Der Preis hat schnell an Bedeutung gewonnen, mit über tausend teilnehmenden Schulen aus verschiedenen Bundesländern und Schularten. In diesem Jahr blicken die Initiatoren auf sechs Jahre zurück, in denen 122 Schulen in das Juryverfahren aufgenommen wurden. 20 Schulen erhielten Expertenteams zu Besuch, 15 wurden nominiert und 6 ausgezeichnet. Mit Engagement und einem durchdachten Konzept gestalten diese Schulen ihren pädagogischen Alltag und bereiten Schüler auf das Leben vor. Die Schulporträts, Interviews und Materialien in diesem Buch illustrieren, wie dies gelingen kann.
Vignetten in der Praxisforschung. Mit einem Vorwort von Käte Meyer-Drawe und Beiträgen von Horst Rumpf, Carol Ann Tomlinson, Mike Rose u.a.
Mit einem Vorwort von Käte Meyer-Drawe und Beiträgen von Horst Rumpf, Carol Ann Tomlinson, Mike Rose u. a. „Lernseits“ von Unterricht tobt das schulische Leben. Das Lernen der SchülerInnen ist ständig mit dem Lehren verstrickt, bleibt aber in dessen Schatten verborgen. Pädagogisches Anliegen des Autorenteams ist, Lernen ins Licht zu rücken und Wege zu bieten, die es aus seinem Schattendasein holen. Diesseits, jenseits, abseits: Die Wörter spielen mit den vielseitigen Facetten von Lernerfahrungen. Diese in den Blick zu bekommen, Erfahrungen des Lernens aufzuspüren und für die Kraft des Lehrens auszuschöpfen, ist das pädagogische Anliegen dieses Buches. Wie fühlt sich Lernen an? Wie zeigt sich Lernen in medias res? Wie manifestieren und artikulieren sich Lernerfahrungen? Was machen sie mit uns? Vignetten stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Sie sind „Klangkörper des Lernens“, die Erfahrungsmomente aus dem schulischen Alltag erfassen und in prägnanten Erzählungen verdichten. Möglichst nah am Kind und anhand konkreter Unterrichtsszenen verfasst, ermöglichen sie eine Einsicht in das Lernen von SchülerInnen. Die Bilder, die sich in den Vignetten verkörpern, machen nachdenklich, lassen schmunzeln oder staunen und können somit einen Beitrag zum Überdenken der eigenen pädagogischen Erfahrungen leisten.
Von der Schule zur Lernenden Schule Standards und Kompetenzen, datengestützte Unterrichtsentwicklung und schulinterne Curricula sind die neuen Anforderungen, die sich jede Schule stellen muss. Im Rahmen der Buchreihe „Schule weiterentwickeln – Unterricht verbessern" veranschaulichen Michael Schratz und Tanja Westfall-Greiter die veränderten Leitvorstellungen, zeigen Handlungsperspektiven auf und führen in Arbeitskonzepte ein. Dabei erfahren Sie, wie kooperative Entwicklungsarbeit in professionellen Lerngemeinschaften und Teams umgesetzt werden kann. Mit zahlreichen praxisnahen Impulsen zur Reflexion und Diskussion bietet Ihnen der vorliegende Band auch eine Orientierungshilfe bei der Weiterentwicklung eigener Schulkonzepte.
Eine Studie zum Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien im Unterricht
Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) haben einen gesellschaftlichen Transformationsprozess angestoßen, der auch die Schule beeinflusst. Wissen ist nun freier verfügbar, wodurch Lehrkräfte zunehmend ihre Rolle als alleinige Wissensvermittler verlieren. Der traditionelle, orts- und zeitgebundene Unterricht wird durch asynchrone Lernphasen ergänzt, die das gemeinsame Lernen in Frage stellen. Für Lehrende stellt der Einsatz neuer IKT eine große Herausforderung dar. Neben technischen Kenntnissen sind auch didaktische und pädagogische Kompetenzen erforderlich. Die Vorbereitung von Unterricht in einer digitalen Umgebung ist zeitaufwändig, erfordert umfassende Medienkenntnisse und methodisch-didaktische Kreativität. Das Buch bietet Einblicke in ein Forschungsprojekt, das die Erfahrungen von Schulen untersucht, um zu zeigen, wie Lehrkräfte dazu motiviert werden können, mit neuen Technologien im Unterricht zu experimentieren. Fünf Fallstudien liefern detaillierte Einblicke in den Erwerb der notwendigen technischen und didaktischen Kompetenzen im Umgang mit IKT im täglichen Unterricht. Zudem werden Erkenntnisse präsentiert, die über die einzelnen Fälle hinaus von Bedeutung sind, sowie Empfehlungen zur Integration von E-Learning im Schulalltag abgeleitet.
Príbeh zmeny
Dieses Buch ist eine einzigartige Mischung aus Erzählung und fundierter Studie. Es erzählt im ersten Teil die Geschichte einer Schule aus der Perspektive einer Schülerin, deren Mutter, eines Lehrers, der Direktorin und eines kritischen, außenstehenden Freundes. Serenas Geschichte macht den Prozess der Schulentwicklung auf faszinierende Art lebendig. Der zweite Teil enthält eine Reihe der besten Werkzeuge zur Selbstevaluation für besseren Unterricht, auf die Lehrer und Direktoren in der täglichen Praxis zurückgreifen können. Dieser Teil basiert auf einem bekannten und gut dokumentierten Projekt mit TeilnehmerInnen aus 18 europäischen Ländern, was den gesamteuropäischen Anspruch hervorhebt. „Serena, oder: Wie Menschen ihre Schule verändern“ ist eine lebendige und nützliche Quelle guter Ideen, herausfordernder Einsichten und praxisnaher Strategien für wirkliche Schulentwicklung.