Fritz Reuters künstlerisches Schaffen aufgedeckt »Mit Fritz Reuter besitzt die niederdeutsche Literatur neben Klaus Groth und John Brinckman einen ihrer bedeutendsten Vertreter. Man kennt seine Werke, freut sich an den Späßen der ›Läuschen un Rimels‹, ist tief berührt von dem Leid, das den Liebenden Johann und Mariken in ›Kein Hüsung‹ widerfährt … Doch wer kennt die andere Seite der künstlerischen Doppelbegabung Reuters? Wer weiß um sein Talent des Malens und Zeichnens? «, formuliert Reuter-Forscher und -Kenner Arnold Hückstädt und macht diesen Aspekt in Fritz Reuters Leben zum Thema seines faszinierenden Bandes, dessen Credo eindeutiger nicht sein kann: »Mit weit mehr als 200 Zeichnungen und Gemälden, von denen 138 überliefert und in der vorliegenden Publikation abgedruckt sind, gehört Reuter in die lange Reihe deutscher Malerdichter wie Johann Wolfgang von Goethe, Gottfried Keller, Adalbert Stifter, Wilhelm Raabe oder jüngst Günter Grass.«
Arnold Hückstädt Book order (chronological)





Fritz Reuter Briefe - 2: Briefe
- 824 pages
- 29 hours of reading
Der Band umfasst weite Teile der produktivsten Phase im Leben des Schriftstellers und ist deshalb werkgeschichtlich besonders interessant. Auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft befand sich Fritz Reuter zwischen 1859 und 1863. In jenen Jahren wohnte er mit seiner Ehefrau Louise in Neubrandenburg, danach siedelte das Paar nach Eisenach über. Die Trennung von Neubrandenburg fiel Fritz Reuter sehr schwer. Dies spiegelt sich in seinen Briefen wider. Deutlich erkennbar ist aber auch die wachsende Zuneigung des Autors zu seinem neuen Wohnort in Thüringen. Vergnüglich zu lesen ist die von wohlwollendem Misstrauen geprägte Korrespondenz Reuters mit seinem Verleger, Dethloff Carl Hinstorff. Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Band der ingesamt dreiteiligen Briefausgabe ist die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Rostock. Ab der Eisenacher Zeit schlagen sich auch die politischen Ansichten Fritz Reuters in seiner Korresponz nieder.
German