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Peter Killer

    Seedamm Kulturzentrum: 1968 - Zürich steht Kopf
    Moderne Kunst, unsere Gegenwart
    Bildhauerin Charlotte Germann-Jahn
    Willi Keller - Malerei
    Zehn von Vierhundertvierundvierzig
    • Willi Keller - Malerei

      • 160 pages
      • 6 hours of reading

      Vor uns das Bild: Der Horizont, das Wasser, Blumenblätter und alte Stoffe. Am Ufer liegt Strandgut, textiles Material bläht sich, Gestrüpp und Geflecht stehen uns entgegen, während Reihen von Platten und Eismeeren sichtbar werden. Woher kommt das? Diese Frage bleibt unbeantwortet; es gibt keine Spuren oder Entwürfe, keine Skizzen oder formulierte Vorstellungswelten. Willi Keller malt, und das ist alles. Die Schriftstellerin Ruth Erat lässt sich ganz auf Kellers Malerei ein und stellt ihre eigene Poesie beiseite. Kunstkritiker Peter Killer, der 1977 und 1980 Werkkataloge zu Kellers frühen Zeichnungen und Druckgrafiken verfasste, betont, dass Kellers Bilder nicht die Wirklichkeit abbilden, sondern eine eigene Wirklichkeit außerhalb der Realität schaffen. Künstler, die sich nicht an Trends orientieren, sind selten, und Keller gehört zu diesen Ausnahmen. 1944 in Schaffhausen geboren, arbeitet er seit 1972 als freischaffender Künstler und Fotograf. 1969 wurde Zürich zum Mittelpunkt seines Schaffens, seit 1982 lebt er in Marbach (SG), wo er sich ganz der Malerei widmete. Er arbeitet in der anspruchsvollen Lasurtechnik, bei der Schicht um Schicht transparent aufgetragen wird. Mit Beiträgen von Peter Killer, Ruth Erat und Jolanda Spirig.

      Willi Keller - Malerei
    • 1968 ist eine symbolische Zahl. Den einen gilt sie als Ärgernis, das an allen möglichen Fehlentwicklungen schuld sein soll; für die anderen ist es ein Gesellschaftsmodell der Hoffnung. 'Die Fantasie an die Macht', rief damals die Jugend der westlichen Welt, sie erhob sich gegen erstarrte Autoritäten und Institutionen – gerade auch in Zürich. Aus Anlass der 40-jährigen Wiederkehr des Mai ’68 wirft dieses Buch einen genauen Blick auf die damaligen Geschehnisse. 19 bekannte Autorinnen und Autoren erzählen und analysieren, was 1968 in Zürich und Umgebung vor sich ging. Sie beleuchten das Neue, das in Kultur, Politik, Gesellschaft aufbrach und sich zum Teil bis heute bewährt hat. Und sie versuchen zu verstehen, was falsch gelaufen ist und wie die damaligen Forderungen und Bruchlinien unsere Gesellschaft bis in die Gegenwart prägen. Zahlreiche Kunstwerke, Poster, Fotografien und Dokumente bringen den Leserinnen und Lesern den Geist von 1968 sinnlich-anschaulich nahe. Ausstellungspublikation Seedamm Kulturzentrum, Pfäffikon SZ (2008).

      Seedamm Kulturzentrum: 1968 - Zürich steht Kopf