Zukunft braucht Herkunft
Das Gebäude der IHK für München und Oberbayern im Wandel der Zeit
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Das Gebäude der IHK für München und Oberbayern im Wandel der Zeit
Territoriale Kleinteiligkeit, politische Vielfalt und offene Grenzen bilden den Rahmen für die von externen Einflüssen, Austausch und Konkurrenz geprägte Entwicklung der Kunstlandschaft Oberschwaben. Das Barock wurde dabei mit einer Fülle herausragender Bau- und Kunstwerke geradezu zum Inbegriff Oberschwabens. Nach dem Untergang der barocken Sakrallandschaft in der Zeit Napoleons öffnete sich Oberschwaben erst spät und eher zögernd den Kunsteinflüssen der Moderne. Das reich bebilderte Buch vermittelt die Grundzüge von 6000 Jahren Kunstgeschichte in Oberschwaben.
Das zweitgrößte Gewässer Deutschlands ist traditionell ein beliebtes Feriengebiet und eine alte Kulturlandschaft. Entspannung und Erholung lassen sich hier bestens verbinden mit Besichtigungen und Kulturgenuss. Die Palette der hochrangigen Sehenswürdigkeiten reicht von den stein- bzw. bronzezeitlichen Pfahlbauten bei Unteruhldingen über die mittelalterlichen Klöster auf der Insel Reichenau bis zu Barockkirchen wie beispielsweise der in Birnau bei Überlingen. Eva Moser beginnt mit ihrer Annäherung an das "Schwäbische Meer" im Westen mit der Universitätsstadt Konstanz, der schönen, etwas im touristischen Abseits gelegenen Halbinsel Höri und den Inseln Reichenau und Mainau. Von dort wird das deutsche Bodenseeufer weiter erkundet: von Überlingen geht es über Meersburg und Friedrichshafen bis nach Lindau, Ausflüge ins Hinterland - so zum Beispiel zur berühmten Klosterkirche in Weingarten - inbegriffen. Das Schweizer Ufer wird ebenfalls von Westen nach Osten beschrieben: Kreuzlingen, Stein am Rhein, Rorschach und St. Gallen als markantes Ausflugsziel. Am Schluss steht das österreichische Ufer mit Bregenz im Mittelpunkt und Ausflügen nach Dornbirn und Hohenems. Klein aber fein und bisweilen mit sehr genauen Angaben zu Spezialitäten und Vorzügen ist die Liste der Hotel- und Restaurantempfehlungen im hinteren Teil des Buches, der man anmerkt, dass sich die Autorin Eva Moser auch kulinarisch in der Region beheimatet fühlt.