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Ob Front National, UKIP, Lega Nord oder FPÖ – rechtspopulistische und euroskeptische Parteien gewinnen in fast allen europäischen Gesellschaften an Einfluss. Wer sind ihre Führer? Wer sind ihre Wähler? Was sind ihre Themen? Welchen Weg nahmen sie in die Parlamente? Wie gefährlich sind sie für die etablierten politischen Parteien und für den europäischen Zusammenhalt? Diesen Fragen widmen sich Politologen und Soziologen aus sechs Ländern. Nach Länderanalysen über Großbritan-nien, Dänemark, Österreich, Frankreich, Niederlande, Polen, Ungarn, Schweiz und Italien untersuchen sie die Frage, inwieweit der Aufstieg des Rechtspopulismus ein generelles Krisenzeichen der Demokratie in Europa ist. Am Ende steht die Frage, wie man mit dem Rechtspopulismus umgehen soll, um seine Folgen für das politische und gesellschaftliche System gering zu halten. Mit Beiträgen von Laurent Baumel, Marek Beylin, Michael Braun, Jean-Yves Camus, René Cuperus, David Goodhart, Matthew Goodwin, Christophe Guilluy, Ernst Hillebrand, Attila Juhász, Péter Krekó, Andreas Ladner, Susi Meret, Robert Misik, Anthony Painter, Jakub Patocka, Werner A. Perger, Karin Priester, Krisztián Szabados, Barbara Tóth und Koen Vossen.
Der Einfluss rechter Parteien von Lissabon bis Bukarest
In Europa feiern rechtspopulistische Parteien große Erfolge bei Wahlen. In immer mehr Ländern regieren sie. Das Buch gibt einen Überblick über die wichtigsten rechtspopulistischen Parteien der EU – von Finnland bis Italien, von Portugal bis Rumänien. Kurze und präzise Porträts werden durch analytische Texte ergänzt. Die Autor:innen aus verschiedenen Ländern, welche Faktoren die Dynamik des Rechtspopulismus begünstigen und welche Möglichkeiten den demokratischen Kräften zur Verfügung stehen, um diese Dynamik zu begrenzen.
Deutschland und Polen 30 Jahre nach dem Nachbarschaftsvertrag