The late work of Hungarian historian Domokos Kosáry explores the conflict between Austria and Hungary during the tumultuous period of 1848–1849. He presents a unique perspective by examining European opinions and interests from key cities like London, Paris, St. Petersburg, and Istanbul. Kosáry delves into the actions of exiled Eastern-Central European figures, particularly Polish prince Czartoryski, highlighting England's complex stance. While the British showed sympathy for Hungary's war of independence, their foreign policy, directed by Palmerston, firmly opposed Hungary’s secession, viewing a strong Austrian Empire as essential to counterbalance Russia. The Hungarian government, emerging from the 1848 revolution, misjudged its international standing and complicated its position by resisting the autonomy aspirations of national minorities. The Austrian side remained unwilling to negotiate with what they termed "rebels," further restricting Hungary’s options. Kosáry concludes that since the 16th century, successful autonomous policies in Europe have only thrived within the constraints of shifting European borders, suggesting that small countries like Hungary must navigate these margins to minimize damage and seize potential advantages.
András Oplatka Book order (chronological)






Der erste Riss in der Mauer
- 302 pages
- 11 hours of reading
Am 10. September 1989 um 19 Uhr verkündete das ungarische Fernsehen, dass sich die Regierung in Ungarn dazu entschlossen habe, die streng bewachte Westgrenze für Flüchtlinge aus der DDR zu öffnen. Damit wurde eine Kettenreaktion ausgelöst, die zum Fall der Berliner Mauer, zur Wiedervereinigung in Deutschland, zum Zerfall der UdSSR und zum EU- und Nato-Beitritt einiger Ostblockstaaten führte. Den ungarischen Politikern, die damals die Demontage der Sperranlagen anordneten, war nicht klar, welche Folgen diese Maßnahme haben würde. Anhand einer Analyse der ungarischen Politik von 1989, basierend auch auf Gesprächen mit Hauptakteuren von damals (von Gorbatschow bis Genscher und Miklos Németh), zeigt der Historiker und Journalist Andreas Oplatka, wie aus Missverständnissen und en passant gefällten Entschlüssen, aus Zufällen und aus der Hartnäckigkeit verzweifelter Menschen eine Entwicklung in Gang kam, die Europa von Grund auf verändert hat.
Aristokrat, Aufklärer und Romantiker, Weltreisender und Großgrundbesitzer, Offizier in der habsburgischen Armee, Gründer der ungarischen Akademie der Wissenschaften, Förderer der ersten Eisenbahnen und Initiator der Brücke zwischen Buda und Pest - Stephan Széchenyi (1791 bis 1860) war ein Mann des 19. Jahrhunderts und dachte doch weit über seine Zeit hinaus. Dank seinem Unternehmungsgeist und seiner Tatkraft entstand ein neues, modernes Ungarn. Exzellent geschrieben, bietet Andreas Oplatkas Biographie das Bild einer überragenden Persönlichkeit und zugleich das Panorama einer ganze Epoche.
Der neue Gutsherr. Roman
- 467 pages
- 17 hours of reading

