„Das eine wisset ein für allemal: Wie ihr es immer dreht und wie ihr’s immer schiebt, Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ Aus dem , Zweiten Dreigroschen-Finale‘ in Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper „Ja, da muß man sich doch einfach hinlegen, Ja, da kann man doch nicht kalt und herzlos sein. Ach, da mußte so viel geschehen, Ja, da gab’s überhaupt kein Nein“ Aus dem , Barbara-Song‘ in Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper „Ein weiterer Grund für die Inszenierungsidee war, dass ich mich im Vorfeld mit Verfremdung beschäftigt habe. Gerade bei einem Stück wie der Dreigroschenoper, das jeder kennt und das total im Kanon angekommen ist, schaltet das Publikum ja auch bei den V-Effekten ab, es passiert also gerade das, was Brecht nicht wollte – er fordert ja, dass die Leute zuhören! So habe ich meinen Weg gefunden, Brecht mit Brecht zu brechen und so die Verfremdung praktisch rückzukoppeln.“ Regisseur Antú Romero Nunes im Gespräch
Ortrud Gutjahr Book order (chronological)






Nibelungen!
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Intrakulturelle Fremdheit
Inszenierung deutsch-deutscher Differenzen in Literatur, Film und Theater nach der Wende
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Die Literatur des Fin de Siècle reflektiert die fundamentalen gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen der Zeit um 1900, indem sie aktuelle Themen künstlerisch verarbeitet und neue ästhetische Ausdrucksformen entwickelt. Die Beiträge dieses Bandes beschreiben die heterogenen Strömungen der literarischen Jahrhundertwende und entfalten ihre wesentlichen Aspekte. Die Literatur von und über Frauen, die Psychoanalyse, die Zentren der Bohème, die technischen Medien und die Unterhaltungskultur werden gleichermaßen behandelt. Ausgewählte Autoren, die auch heute noch präsent sind, finden sich ausführlich porträtiert, so Stefan George, Heinrich und Thomas Mann, Robert Musil, Arthur Schnitzler, Rainer Maria Rilke, Frank Wedekind. Die Verbindung von Biographie und Werkanalyse ermöglicht Einsichten in die zentralen Themen und Schreibformen der Jahrhundertwende.
Die Räuber von Friedrich Schiller
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Etappen der Werk- und Aufführungsgeschichte – O. Gutjahr: Identitätsrivalitäten. Inszenierungskonzepte in Friedrich Schillers Die Räuber – E. Osterkamp: „Ganze Menschen hinzustellen“ Friedrich Schillers anthropologisches Theater – H.-T. Lehmann: Die Meute, die Brüder und das Tragische. Anmerkungen zu Schillers Die Räuber heute – Diskussion – P.-A. Alt: „Sympathie mit dem Bösen“ Satanismus in Schillers Die Räuber – M. Springer: Wohin mit Herrmann? Vom Verschwinden einer Figur in Schillers Räubern und in der Braut in Trauer, dem Fragment einer Fortsetzung – C. Lubkoll: „Der verlorene Sohn oder die umgeschmolzenen Räuber“ Schillers Drama zwischen antikischem Abgrund und biblischer Versöhnung – Diskussion – Gespräch mit Nicolas Stemann – Statements der Studierenden – Autorinnen und Autoren – Photonachweis
Heinrich von Kleist
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Freiburger literaturpsychologische Gespräche - 24: Kulturtheorie
Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse
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Freiburger literaturpsychologische Gespräche - 21: Fremde
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Freiburger literaturpsychologische Gespräche - 14: Psychoanalyse und die Geschichtlichkeit von Texten
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