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Martin Illi

    Stadtkirche Winterthur
    Von der Kameralistik zum New Public Management
    Ruhestand statt Altersnot
    Wohin die Toten gingen
    Zwischen Entsetzen und Frohlocken
    Rokoko in Aussersihl
    • Rokoko in Aussersihl

      Zunft Hard 1922–2022

      Die Geschichte des Zürcher Zunftlebens reicht zurück bis ins Jahr 1336, als die Zunftverfassung des Bürgermeisters Rudolf Brun in Kraft trat. Nachdem in der Zeit der Helvetik die dreizehn historischen Zünfte Zürichs 1798 von den französischen Besatzern aufgelöst worden waren, entstanden sie im Verlauf des 19. Jahrhunderts nach und nach neu, nicht mehr als politische und berufsständische Körperschaften, sondern als gesellschaftliche Vereinigungen.0Mit den zwei Eingemeindungen von 1893 und 1934 wurden einige der umliegenden und stark wachsenden Gemeinden Teil der Stadt Zürich. In der Folge wurden in mehreren dieser neuen Stadtquartiere auch neue Zünfte gegründet. Die Gründer bekannten sich damit einerseits zur Stadt und wollten andererseits das historische Erbe der nun rasch verschwindenden Dörfer bewahren.0Die vormalige Gemeinde Aussersihl zählte zum Zeitpunkt ihrer Eingemeindung 1893 gar mehr Einwohner und wies eine grössere Fläche auf als die alte Kernstadt. Hier wurde 1922 die Zunft Hard gegründet. In diesem reich illustrierten Buch zeichnet der Historiker Martin Illi die Geschichte der Zunft nach. Er erörtert dabei auch in kurzweiliger Weise eine Reihe von Fragen: Gibt es den typischen Hard-Zünfter und woher kommt er? Was will die Zunft Hard und was unterscheidet die Gemeinschaft der Hard-Zünfter von anderen Zürcher Zünften - und was nicht? Neben den zum Teil überraschenden Antworten auf diese Fragen bietet der Band auch viel Wissenswertes über das Quartier Aussersihl, das sich bis heute den Charakter eines Stadtlabors bewahrt hat

      Rokoko in Aussersihl
    • Zwischen Entsetzen und Frohlocken

      Vom Ancien Régime zum Bundesstaat. Ein Museum vermittelt Zeugen und Überreste dieser bewegten Zeit

      Enth. auch (S. 199-204): Bernisches Münzwesen - ein Überblick

      Zwischen Entsetzen und Frohlocken
    • Ruhestand statt Altersnot

      • 328 pages
      • 12 hours of reading

      Bis ins 19. Jahrhundert hinein war es selbstverständlich, dass ein Leben lang gearbeitet werden musste. Schon im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts jedoch feierte der Ruhestand seinen breiten Durchbruch. Was waren die Voraussetzungen und Auslöser für diesen sozialen Wandel? Das vorliegende Buch geht diesen Fragen auf den Grund. Es skizziert die Geschichte der Versicherung von der Antike bis heute und schildert die zögerlichen Anfänge der Altersvorsorge seit dem Spätmittelalter. Mit diesem Hintergrundwissen lässt sich die Gründung und der Ausbau der Pensionskasse Stadt Zürich (PKZH) besser einordnen. Dabei zeigt sich, wie stark ihre Entstehung und Entwicklung mit dem prägenden Umfeld von Politik, Sozial, Wirtschafts- und Ideengeschichte zusammenhängt. Der Historiker Martin Illi und der Mathematiker Ernst Welti ermöglichen durch ihren mehrdimensionalen Ansatz den Einblick in ein spannendes Stück Sozialgeschichte.

      Ruhestand statt Altersnot
    • Von der Kameralistik zum New Public Management

      Geschichte der Zürcher Kantonsverwaltung von 1803 bis 1998

      • 505 pages
      • 18 hours of reading

      Mit dem Zusammenbruch der Alten Ordnung 1798 endete ein Kapitel in der Verwaltungsgeschichte. Der Staatsdienst war zuvor von patrizischen Söhnen dominiert, die sich als Volontäre in den Zürcher Amtsstuben bewähren mussten, bevor sie die Ämter ihrer Väter übernehmen konnten. Steuern waren fast unbekannt; die Staatsausgaben wurden aus dem Staatsvermögen, den Grundzinsen und Zöllen finanziert. In der Helvetik wurde ein modernes Staatsverwaltungskonzept entworfen, jedoch nicht umgesetzt. Mit der Mediationsverfassung von 1803 erhielt der Kanton Zürich seine heutige Grundstruktur. Die Staatsgeschäfte wurden in verschiedenen Regierungsausschüssen wie dem Sanitätsrat und der Finanzkommission erledigt. Nur wenige Experten wie der Staatsschreiber und der Finanzsekretär führten die alltägliche Verwaltungsarbeit aus, während eine kleine Gruppe von Kanzlisten und Kopisten die Schreibarbeiten übernahm. Alfred Escher, eine zentrale Figur des liberalen Nachtwächterstaats, legte 1850 den Grundstein für die moderne Staatsverwaltung, indem er das Departementalsystem einführte. Diese Struktur blieb bis zur Verwaltungsreform am Ende des 20. Jahrhunderts weitgehend bestehen, als die Zahl der Direktionen von zehn auf sieben reduziert wurde. Die Monografie bietet einen Überblick über die Geschichte der Zürcher Kantonsverwaltung der letzten zweihundert Jahre und ist sowohl für Fachhistoriker als auch für interessierte Laien zugänglich.

      Von der Kameralistik zum New Public Management