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Christoph Keller

    Der Boden unter den Füßen
    Jeder Krüppel ein Superheld. Splitter aus dem Leben in der Exklusion
    Organisation
    Cloudbuster Project Maroc
    Getting on Toward Home
    Every Cripple a Superhero
    • Every Cripple a Superhero

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      Intimate, absurdist and winningly frank, Every Cripple a Superhero is at once a memoir of life with a progressive disorder, and a profound exploration of the challenges of loving, being loved, and living a public life - navigating restaurants, aeroplanes, museums and artists' retreats - in a world not designed for you. Threaded throughout are Keller's own photographs of the unexpected beauty found in puddle-filled 'curb cuts', the pavement ramps that, left to disintegrate, form part of the urban obstacle course. Those puddles become portals into a different, truer city; and, as they do, so this book - told with humour and immense grace - begins to uncover a truer world- one where the 'normal' is not normal, where disability is far more widespread than we might think, and where there always exist, just alongside our own, the lives of everyday superheroes

      Every Cripple a Superhero
      4.4
    • Getting on Toward Home

      And Other Sermons by the River

      • 150 pages
      • 6 hours of reading

      Exploring the duality of joy and grief, this collection features twelve heartfelt funeral sermons by Christoph Keller, III. His literary and scholarly approach offers an intimate perspective on life and death, emphasizing that while life is transformed at death, it continues. The sermons invite readers to engage with the poignant stories of those commemorated, fostering a sense of connection and reflection on the human experience.

      Getting on Toward Home
      4.0
    • Der dokumentarische Band 'Organisation' bietet einen umfassenden Überblick über die Arbeitskomplexe des deutschen Künstlerduos Andree Korpys und Markus Löffler. Ihre investigativen Untersuchungen zur ästhetischen und formalen Repräsentation von exekutiver Macht und deren Ökonomie zählen zu den bedeutendsten künstlerischen Positionen des Jahrtausendwechsels. Mit den Techniken des Paranoikers, der sich subversiv in die Geheimnisse eines funktionierenden Systems einschleicht, eröffnen Korpys/Löffler künstlerische Einblicke in die Mechanismen staatlicher, wirtschaftlicher, militärischer und terroristischer Funktions- und Repräsentationsmodelle. Die über 30 Werkgruppen werden durch ergänzende Texte, Transkripte und Interviews kommentiert und durch Essays von Diedrich Diederichsen, Gunnar Reski, Jan Verwoert und Astrid Wege in einen breiten Kontext gesellschaftlicher und künstlerischer Zeitsymptome eingeordnet. Zahlreiche Abbildungen und detailliertes Quellenmaterial bieten eine interessante Gesamtschau über ein Werk, das durch vielfältige Querverbindungen, Verweise und Verzahnungen exakte Analysen, scharfe Kommentare und überraschende Wendungen präsentiert.

      Organisation
    • In "Jeder Krüppel ein Superheld" untersucht Christoph Keller provokant, was es bedeutet, im 21. Jahrhundert mit körperlicher Behinderung zu leben. Er teilt persönliche Erfahrungen und Herausforderungen im Alltag und plädiert für Stolz und Akzeptanz. Das Buch ist eine berührende Collage, die Mitgefühl und Empörung weckt.

      Jeder Krüppel ein Superheld. Splitter aus dem Leben in der Exklusion
      3.5
    • Der Boden unter den Füßen

      • 159 pages
      • 6 hours of reading

      Lion, dem fast schon legendären Brückenbauer, ist eine Brücke eingestürzt. Das hat neun Leben gekostet, und auch wenn ihn keiner anklagt, einfach weitermachen will er nicht. Lieber unternimmt er ausgedehnte Wanderungen in seinem Garten, auf dass er sich selbst und auch unserer geschundenen Welt auf die Spur komme. Und siehe, immer öfter erscheinen Menschen im Garten. Gleich zu Beginn ist da Andri, der schlitzohrige Nachbarjunge, der verkündet, seine Mutter sei verschwunden. Wo denn? Im Garten natürlich. Was aber will der Junge wirklich? Nun, Lion, immer schon ein bisschen in Andris Mutter verknallt, macht sich auf die Suche im Garten – und wundert sich schon bald nicht mehr, dass dieser mit jedem seiner Schritte grösser wird. Sogar dann, wenn er mit seiner Partnerin und Ökobestsellerautorin am Gartentisch Wein trinkt. Dabei gerät auch die Zeit immer mehr aus den Fugen und saugt Lion hinein in das wahre Wesen und das Wunder der Natur. Bis er glaubt, den Boden unter den Füssen wieder gefunden zu haben. Poetisch und frech zugleich, witzig und elegant entwirft «Der Boden unter den Füßen» nicht eine weitere Dystopie, sondern erzählt von einer Utopie, die Natur und Mensch wieder vereint. Alles wird gut. Ganz sicher.

      Der Boden unter den Füßen
      3.0
    • Petersburg erzählt

      • 271 pages
      • 10 hours of reading

      Kaum eine andere Stadt hat ihre Bewohner dermaßen verzaubert und verhext, ihnen derart den Kopf verdreht (und auch den Boden unter den Füßen weggezogen) wie St. Petersburg, die 'zweite' Hauptstadt Rußlands. Nikolaj Gogol, neben Puschkin der Ahnherr der Petersburger Literatur, wunderte sich schon 1836, wohin es die (damalige) russische Hauptstadt verschlagen hatte - 'ans Ende der Welt'. Für Autoren scheint dieser herbe, unwirtliche Ort am Finnischen Meerbusen ideal zu sein. Er inspiriert wie wenige zum Schreiben. Der vorliegende Band vereint 22 Petersburger Stimmen aus dem 20 Jahrhundert, darunter russische moderne Klassiker wie Iwan Bunin, Vladimir Nabokov, Ossip Mandelstam oder Sergej Dowlatow, bekannte Zeitgenossen wie Andrej Bitow, Jurij Galperin und Tatjana Tolstaia oder endlich auch im deutschen Sprachraum zu entdeckende Autoren wie Rid Gratschow und Boris Wachtin. Mit Oleg Jurjew, Andrej Kawadejew und Igor Mojssejew ist die Generation der (Mitte) Dreißigjährigen vertreten. Zusammen ergeben sie, bei allen Unterschieden der Schreibtemperamente, einen einheitlichen Text: Es ist die literarische Biographie der Stadt St. Petersburg.

      Petersburg erzählt
      3.0
    • Lovis macht sich auf den Weg, auf eine Reise rund ums westliche Mittelmeer: Marseille, Gibraltar, Sizilien. Und, auf den Spuren von Bruno Siegwart, zurück in die dreißiger Jahre. Siegwart, ein unverdrossener Schweizer Ingenieur, hat sich mit Haut und Haar und Rechenschieber dem gigantischen Projekt Atlantropa verschrieben. Der Erfinder dieser Utopie, der deutsche Architekt Herman Sörgel, wollte das Mittelmeer absenken, um Strom zu gewinnen. Siegwart lieferte ihm die Berechnungen, unaufgefordert, aus reiner Begeisterung – und die Idee, die Flüsse Afrikas zu stauen, um noch mehr Elektrizität zu produzieren, für Europa. Als Lovis ihn aufstöbert, ihn mit Fragen bedrängt, versteckt sich Siegwart hinter seinem Glauben an die Technik. Diesen Glauben kennt Lovis vom eigenen Vater, auch er war Ingenieur und Lovis oft mit ihm unterwegs zwischen Betonmischern, Tiefladern, Baukränen und hohen Staumauern. Christoph Keller beschäftigt sich seit Jahren journalistisch und literarisch mit dem Mittelmeer und mit kolonialen Praktiken der Schweiz. Deshalb stach ihm das gut tausendseitige Manuskript von Bruno Siegwart, das er im Deutschen Museum in München aufstöberte, sofort ins Auge. Doch der Roman, den er aus diesem Fund destilliert hat, erzählt weit mehr als die Geschichte einer größenwahnsinnigen Utopie.

      Afrika fluten
      3.5
    • Leo lebt seit siebzehn Jahren versteckt auf einer Sandinsel und tötet jährlich Menschen, die anderen schaden. Nach seinem letzten Mord trifft er auf Thea, die Rache für ihren Vater sucht. Während sie sich in die magische Welt der Insel vertieft, gerät ihr Plan ins Wanken. Ein poetischer und witziger Roman über radikale Gerechtigkeit.

      Blauer Sand. Roman
      3.1