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Albrecht Koschorke

    September 13, 1958
    Wahrheit und Erfindung
    Der fiktive Staat
    Adolf Hitlers Mein Kampf
    Fact and fiction
    On Hitler's Mein Kampf
    The holy family and its legacy
    • 2018

      Début 2016, pour la première fois depuis la fin de la Seconde Guerre mondiale, Mein Kampf ressort en Allemagne dans une édition scientifique. Dans le même temps, l'éditeur historique de la traduction française annonce son intention de republier l'ouvrage dûment accompagné d'un appareil critique. Comment expliquer la postérité de ce pensum dont les divagations racistes et complotistes apparaissaient déjà comme telles à l'époque ? La réponse à la question ne serait-elle pas à chercher dans la forme plutôt que dans le fond de cet ouvrage ? En plus d'être le manifeste du national-socialisme, Mein Kampf ne serait-il pas en effet l'archétype d'un genre littéraire bien particulier, celui adopté par des leaders amenés à devenir autocrates, et mêlant propagande, manipulation et autobiographie ? En s'immergeant dans le livre, Albrecht Koschorke fait ressortir les procédés visant à rendre irréfutables les propos avancés, attire l'attention sur la construction de l'ouvrage, les transitions des expériences personnelles aux stigmatisations globalisantes, les changements de registres d'écriture, désintrique les niveaux de lecture et éclaire les divers publics visés. Une approche originale qui, dans la perspective de la prise du pouvoir, s'intéresse moins à la "doctrine" postulée de Mein Kampf qu'à sa "poétique" conjuguant autoritarisme et inconsistance intellectuelle.

      Manipuler et stigmatiser
    • 2018

      How can we develop a cultural theory starting with the basic insight that human beings are „storytelling animals“? Within literary studies, narratology is a highly developed field. However, literary historians have not paid much attention to the large and small stories abounding in everyday discourse, guiding all kinds of social activity, and providing common ground for whole societies—but also fueling controversies and hostilities. Moreover, „narrative“ is not only a scholarly category but has come into use in many fields of social activity as a tool for cultural self-fashioning. This book is based on the assumption that to a large extent, social dynamics is modeled in an aesthetic manner via narratives. It explores the narrative organization of cultural spaces and time-frames, the mythological shaping of communities and adversaries, and the co-production of narratives and institutions aimed at stabilizing social life. In this framework, the epistemological problem looms large of how an instrument as unreliable as narrative can participate in the creation of a social consensus regarding truth. This problem endows the general topics explored in this book with a particularly contemporary dimension.

      Fact and fiction
    • 2017

      On Hitler's Mein Kampf

      • 88 pages
      • 4 hours of reading
      3.8(26)Add rating

      "By examining the text [Mein Kampf] and the signals that it sends...we can discover for whom Hitler strikes his propagandistic poses and who is excluded. Koschorke parses the borrowings from the right-wing press, the autobiographical details concocted to make political points, the attack on the Social Democrats that bleeds into an anti-Semitic conspiracy theory, the contempt for science, and the conscious attempt to trigger outrage. A close reading of National Socialism's definitive text, Koschorke concludes, can shed light on the dynamics of fanaticism. This lesson of Mein Kampf still needs to be learned."-- Provided by publisher

      On Hitler's Mein Kampf
    • 2017

      Komplexität und Einfachheit

      • 634 pages
      • 23 hours of reading

      Worin besteht die Komplexität poetischer Produktionen? Der Band versammelt Positionen aus den Philologien, der Kunstgeschichte, Rechtswissenschaft, Stadtplanung und Informatik. Er widmet sich einer in den Kulturwissenschaften häufig verwendeten, aber schwach profilierten Kategorie und bietet vielfache Anstöße, um Prozesse der Formgebung, die Rolle von Gattungen und die Funktionsweise historisierender Ordnungsverfahren neu zu durchdenken. - Wie verhalten sich ästhetische zu anderen Erscheinungsweisen von Komplexität? Was unterscheidet komplexe und einfache Texte, Artefakte, kulturelle Semantiken voneinander und woran bemisst sich diese Unterscheidung? Wie lässt sich ein übergreifendes Vokabular entwickeln, das Komplexität nicht allein der Moderne vorbehält und das Komplexe als das angeblich Neue gegenüber dem Einfachen als dem angeblich Älteren privilegiert?

      Komplexität und Einfachheit
    • 2016

      Adolf Hitlers Mein Kampf

      Zur Poetik des Nationalsozialismus

      Anfang 2016 wird Adolf Hitlers Mein Kampf im Rahmen einer wissenschaftlich kommentierten Edition zum ersten Mal seit Kriegsende wieder in Deutschland zu kaufen sein. Die Veröffentlichung bietet Anlass, aufs Neue den furchtbaren Erfolg der ›Bibel der Nazis‹ zu ergründen. Es ist nämlich keinesfalls klar, warum das politisch wirre, peinlich geifernde und eigentlich nicht ernstzunehmende Machwerk eine solche Wirkung erzielen konnte. Angesichts offensichtlicher inhaltlicher Absurditäten, die auch schon zu Zeiten der Originalveröffentlichung bemerkt wurden, nähert sich Albrecht Koschorke dem Buch mit literaturwissenschaftlichem Instrumentarium. Welche Erzählstrategien hat Hitler benutzt, welche Lesepraxis hat er angeregt? Und was hat es damit auf sich, dass das Buch trotz enormer Verbreitung, kaum gelesen wurde? Der literaturwissenschaftliche Blick enthüllt, dass es Hitler entgegen allem Anschein nicht in erster Linie um die fanatische Verbreitung einer Wahrheit ging, sondern darum, Anhänger wie Gegner zu einer Reaktion zu zwingen.

      Adolf Hitlers Mein Kampf
    • 2015

      Welche Faktoren lassen eine kulturelle Großerzählung entstehen und wirkmächtig werden? Insbesondere die grandiose narrative Syntheseleistung, die Hegel mit seiner Geschichtsphilosophie gelingt, provoziert nach wie vor eine Antwort auf diese Frage. Und so ist es der große Epiker Hegel, der sich in das Gewand der philosophischen Systematik kleidet, den Albrecht Koschorke in den Mittelpunkt seiner Frankfurter Adorno-Vorlesungen stellt. In Hinsicht auf den nach 1806 finanziell ruinierten, territorial zersplitterten und auch politisch-kulturell fragmentierten Agrarstaat Preußen, um den sich das System des späteren Hegel zentriert, hat seine philosophische Erzählung einen eher kontrafaktischen als beschreibenden Charakter. Überhaupt ist die Erzeugung schöpferischer Gebilde, die sich dann als politische selbstständig machen, ein generelles Merkmal der Ära der Nationalmythologien – wohingegen symbolische Integration durch Erzählen unter heutigen postnationalen Vorzeichen nur in weit geringerem Ausmaß gelingt. Vor diesem Hintergrund geht es Koschorke nicht zuletzt um die Erzählbedingungen der europäischen Gegenwart. Er zeigt, warum es ein umschließendes, nach innen stark integrierendes Europa-Narrativ, wie es die Politik zumal in Zeiten der Eurokrise fordert, nicht gibt – und auch nicht geben sollte.

      Hegel und wir
    • 2012

      Über Kraft und Macht des Erzählens Überall wird von der prägenden Kraft der Erzählung gesprochen: in der Geschichtsschreibung, in Recht, Politik und Ökonomie. Erzählerisch werden Konfliktzonen vermessen, gesellschaftliche Institutionen begründet, Vergangenheiten und Zukünfte imaginiert. Insofern stellen kollektive Erzählungen ein wichtiges Medium der Selbststeuerung von Gesellschaften dar. Noch immer fehlt es aber an einer Erzähltheorie, die systematisch über ihren klassischen Geltungsbereich, die Literatur, hinausgeht. Das hier vorgelegte Buch zeigt Wege auf, um diese Lücke zu schließen. Es stellt den dichterischen Fiktionen nicht nur die Vielfalt unmittelbar mit der sozialen Praxis verflochtener Erzählweisen gegenüber, sondern fragt allgemeiner nach den kulturellen Transformationsregeln zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Ein wichtiges Buch zu einem der Schlüsselbegriffe der Kulturwissenschaft.

      Wahrheit und Erfindung