Dampfbahnen in Polen
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Band 4: Institute und Hochschulen für Leibesübungen 1925-1933
Der Band beleuchtet die Entwicklung der deutschen Sportwissenschaft zwischen 1925 und 1933, insbesondere die Einführung des studentischen Pflichtsports und die Ausbildung von Turnlehrern. Es werden die Rahmenbedingungen des Übungs- und Wettkampfbetriebs sowie die Reaktionen der Universitäten auf die neuen Anforderungen behandelt. Ein zentraler Aspekt ist die Umgestaltung der Sportwissenschaft nach der Machtergreifung 1933 und das Reformkonzept der „neuen universitas“, das der Disziplin neue Legitimationsmöglichkeiten bot. Der Autor Jürgen Court bringt seine Expertise als Sportwissenschaftler ein.
Nachdem der Sport um 1900 in Deutschland rasch populär wurde, setzte bald eine breite Diskussion um seinen kulturellen Einfluß ein. Sie wurde getragen von Wissenschaftlern aller Fachrichtungen, Schriftstellern, aber auch Sportfunktionären. Dieses Buch verfolgt anhand der Interpretation maßgeblicher Texte, wie sich aus einer theoretischen Auseinandersetzung eine eigene Wissenschaft vom Sport entfaltete, die sowohl Koryphäen (z. B. Nietzsche, Cassirer, Plessner) als auch unbekanntere Autoren zu ihren „Klassikern“ und „Wegbereitern“ zählt. Aus dem Zeitraum 1880-1980 werden 50 Publikationen von namhaften Vertretern der Sportwissenschaft und ihrer Mutterdisziplinen vorgestellt.
2022
Dieses siebzehnte Jahrbuch der interdisziplinären Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Sportwissenschaft e. V. versammelt die Beiträge ihrer Jahrestagung 2021. Es behandelt spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Fechtmeister, die Einführung des Schwimmunterrichts in Marburg, ein neuentdecktes Bonner Gutachten zur Reform der Turnlehrerbildung von 1928, den Marburger Institutsdirektor Peter Jaeck, das National Gymnasium in Tokio, das Marburger Institut für Leibesübungen zwischen 1965 und 1975 sowie den Vorschlag einer neuen Torewertung im Fußballspiel. Die Autoren der Aufsätze sind Jan Schlürmann, Martin Falk, Jürgen Court, Alexander Priebe, Juliane-Gansera-Blum, Ralf Laging und Günther Bäumler. Der Band ist für Studierende und Lehrende der Sportwissenschaft und ihrer Mutterdisziplinen (Geschichtswissenschaft, Wissenschaftsgeschichte,Architekturgeschichte, Sportgeschichte, Militärgeschichte, Pädagogik, Statistik) gleichermaßen von Interesse.
Dieses zehnte Jahrbuch der interdisziplinären Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Sportwissenschaft e. V. versammelt die Beiträge ihrer Jahrestagung 2014. Sie behandeln die historische Entwicklung tödlicher Bergunfälle europäischer Spitzenbergsteiger, die alpinistische Fehde um Reinhold Messner und den ,Brudermord', Friedrich Ludwig Jahns Ehrendoktor 1817, die Ideengeschichte der Antizipation im motorischen Handeln und den 4. Internationalen Kongreß für Psychologie 1900 in Paris.§§Die Autoren sind Stephan Weinbruch, Ralf-Peter Märtin, Jan-Peters Janssen, Eberhard Loosch und Günther Bäumler.§§Der Band ist für Studierende und Lehrende der Sportwissenschaft und ihrer Mutterdisziplinen (Geschichte, Wissenschaftsgeschichte, Publizistik, Medizin, Pädagogik, Psychologie etc.) gleichermaßen von Interesse.
Bd. 3: Institute für Leibesübungen 1920-1925
Deutsche Sportwissenschaft in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Nachdem Band I der Historie der deutsche