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Friedrich Balke

    Gilles Deleuze
    Paradoxien der Entscheidung
    Das Schiff
    Kleine Formen
    Durchbrochene Ordnungen
    Bildung - Taschenbuch - BRD
    • Bildung - Taschenbuch - BRD

      Westdeutsche Leser:innen erzählen

      • 260 pages
      • 10 hours of reading

      Die Entwicklung literarischer Taschenbücher in der BRD seit 1950 wird hier beleuchtet, insbesondere deren Einfluss auf Bildung und Lesekultur. Mit beeindruckenden Verkaufszahlen von wissenschaftlichen Werken in den 1950er Jahren trugen sie zur Bildungsexpansion und zur Popularität der Geisteswissenschaften bei. Jörg Döring und Ute Schneider untersuchen die Leseerfahrungen von Personen, die zwischen 1927 und 1967 geboren wurden, und ergründen, welche Taschenbücher ihre Bildungskarrieren prägten sowie die Art und Weise, wie sie gelesen wurden. Das Buch vereint zahlreiche Beiträge namhafter Autoren.

      Bildung - Taschenbuch - BRD2024
    • Durchbrochene Ordnungen

      Das Dokumentarische der Gegenwart

      • 219 pages
      • 8 hours of reading

      Von der Entstehung technischer Analogmedien im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart digitaler Medienpraktiken hinein ist eine Vielzahl dokumentarischer Formen entstanden. 00Im Zentrum dieses Bandes steht die Frage nach den Operationen, die im Rahmen unterschiedlicher Institutionen und Praktiken auf je spezifische Weise bild-, text- und tonmediale Elemente arrangieren, um so die Lesbarkeit, den Aussagewert und die Machtwirkungen des Dokumentierten zu steuern. Verschiedene Leitkonzepte spielen dabei eine zentrale Rolle: Das Dokumentarische 2.0 in den diversen Praktiken ubiquitärer Selbstdokumentation, etwa in Social Media (Neodokumentarismus), sowie das Dokumentarische zweiter Ordnung, das sich in kritischer Weise auf die Objektivitäts- und Evidenzansprüche dokumentarischer Wahrheiten bezieht und sie 'gegendokumentarisch' unterläuft.

      Durchbrochene Ordnungen2020
    • Medien und Mimesis: Mimesis und Figura

      Mit einer Neuausgabe des »Figura«-Aufsatzes von Erich Auerbach. 2. Auflage

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      Der erste Band der Reihe Medien und Mimesis, hier in zweiter, korrigierter Auflage, entfaltet das Spannungsverhältnis zwischen mimetischer Wirklichkeitsdarstellung und ihrer geschichtsphilosophischen Deutung. Mit seiner 1938 entwickelten Figuraldeutung stellt Erich Auerbach ein Modell zur Verfügung, das literarische Mimesis als eine „vorausdeutende Gestalt des Zukünftigen“ zu begreifen erlaubt. Dieses Spannungsverhältnis zwischen einer Mimesis des Alltäglichen und ihrer geschichtsphilosophischen Deutung hat Konsequenzen weit über die Literaturgeschichte hinaus. Der Band macht Auerbachs Figura-Aufsatz zum ersten Mal mit der deutschen Übersetzung der zahlreichen fremdsprachigen Belegstellen verfügbar und etabliert ihn als zentralen Text einer Theorie minderer Mimesis.

      Medien und Mimesis: Mimesis und Figura2018
    • Paradoxien der Entscheidung

      Wahl/Selektion in Kunst, Literatur und Medien

      Die »Freiheit der Wahl« stellt sich nicht nur alle vier Jahre. Ob Brot, Kleidung oder Website - wir haben sie täglich. Gemeinhin wird damit eine »Freiheit der Entscheidung« bezeichnet - uneingeschränkte Bevorzugung des einen vor dem anderen. Dies gilt nur vordergründig, da jede Wahl sich notwendig auf eine Unterscheidung stützt: Nur was zuvor Bedeutung gewinnt (als wählbar erscheint), kann nachträglich als Wahlversprechen gelten. Wie nicht zuletzt der Beitrag von Niklas Luhmann verdeutlicht, ist hier ein Paradox am Werk: Die »Freiheit der Wahl« braucht eine Einschränkung - und erhält damit Selektionscharakter. Sie beinhaltet ein (Aus-)Gewähltes und ein Aussortiertes; eine Kehrseite des Prozesses, der für sich eine Freiheit beansprucht. Da diese Differenz nicht auf die Objektseite (das Gewählte) reduzierbar ist, sondern den Zugriff selbst (mit-)bestimmt, ist der synonyme Gebrauch von »Freiheit« und »Wahl« zu problematisieren. Dies versucht der Band in struktureller Standortbestimmung sowie spezifisch für die Felder Kunst, Literatur und Medien zu leisten.

      Paradoxien der Entscheidung2004
    • Big Brother kündigt die ›reality soap‹ als ein exemplarisches Unterhaltungsformat der Multimedialität an, das von der Faszination durch den Alltag zehrt. Wenn ›reality‹ zur ›soap‹ und ›soap‹ zur ›reality‹ wird, dann versagen die herkömmlichen Kategorien der Kulturkritik: Statt Flucht in Traumwelten bietet Big Brother den (eigenen) Alltag als Zufluchtsort an. Die hier versammelten Beiträge nehmen diese Provokation auf und erproben neue Perspektiven, um der Faszination durch Big Brother nachgehen zu können.

      Masse und Medium - 1: Big Brother - Beobachtungen2000
    • Gilles Deleuze

      • 185 pages
      • 7 hours of reading

      »Eines Tages wird das Jahrhundert vielleicht deleuzianisch sein.« Der berühmte Satz Michel Foucaults gilt dem Werk eines Denkers, der die französische Nachkriegsphilosophie maßgeblich geprägt hat und international breit rezipiert wird. Seiner Einführung legt Friedrich Balke die Entfaltung des Paradoxons zugrunde, daß das Nicht-Philosophische das eigentliche Problem der Philosophie ist. Daß das Denken Deleuzes über den akademischen Bereich hinaus auch in subkulturelle Milieus ausstrahlt, beweist seine Fähigkeit, nicht nur neue Begriffe zu schaffen, sondern diese Begriffe auch auf außerphilosophische Phänomene zu beziehen.

      Gilles Deleuze1998