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Adalbert Stifter

    October 23, 1805 – January 28, 1868

    Adalbert Stifter was an Austrian writer, poet, painter, and pedagogue whose work is notable for its vivid depiction of natural landscapes. He has long been popular in the German-speaking world, though he remains almost entirely unknown to English readers. His literary style is characterized by precise description and a profound observation of the world.

    Adalbert Stifter
    Sämtliche Erzählungen
    Protected Areas Through Photography
    Der Hagestolz. Die Schwestern. Der beschriebene Tännling
    Rock crystal. A Christmas tale
    Folktales and legends
    Motley Stones
    • The first complete English translation of the nineteenth-century Austrian innovator's evocative, elemental cycle of novellas. For Kafka he was “my fat brother”; Thomas Mann called him “one of the most peculiar, enigmatic, secretly audacious and strangely gripping storytellers in world literature.” Often misunderstood as an idyllic poet of “beetles and buttercups,” the nineteenth-century Austrian writer Adalbert Stifter can now be seen as a radical experimenter with narrative and a forerunner of nature writing’s darker currents. One of his best-known works, the novella cycle Motley Stones now appears in its first complete English translation, a rendition that respects the bracing strangeness of the original. In six thematically linked novellas, including the beloved classic “Rock Crystal,” human dramas play out amid the natural cycles of the Alps or the urban rhythms of Vienna—environments so keenly observed that they emerge as the tales’ most indomitable protagonists. Stifter’s human characters are equally haunting—children braving perils, eccentrics and loners harboring enigmatic torments. “We seek to glimpse the gentle law that guides the human race,” Stifter famously wrote. What he glimpsed, more often than not, was the abyss that lies behind the idyll. The tension between his humane sensitivity and his dark visions is what lends his writing its heartbreaking power.

      Motley Stones
      4.2
    • Als jede Flußbiegung, jeder Berggipfel und jeder Kirchturm noch seine eigene Geschichte zu erzählen wußte, als Glücksritter und Pechbrenner durch die böhmischen Lande zogen und in den Wäldern Teufel und Wichtel hausten – von diesen Tagen erzählte der Großvater in stillen Stunden seinem Enkel Adalbert. Noch in reifen Jahren schöpfte Stifter seine Stoffe aus diesem ergiebigen Quell und hielt die Landschaft seiner Kindheit in poesievollen Bildern fest. Wer läßt sich nicht gern an die Hand nehmen, wenn der Urahn leise anhebt: „In allen diesen Wäldern und in allen diesen Ortschaften hat sich einst eine merkwürdige Tatsache ereignet …!“

      Folktales and legends
      2.5
    • Rock crystal. A Christmas tale

      • 52 pages
      • 2 hours of reading

      A beautiful, enigmatic story by one of the greatest German-language novelists

      Rock crystal. A Christmas tale
      3.8
    • Sämtliche Erzählungen

      nach den Erstdrucken

      Stifter ist einer der merkwürdigsten, heimlich kühnsten und wunderlich packendsten Erzähler der Weltliteratur Thomas Mann

      Sämtliche Erzählungen
      5.0
    • Die ersten Fassungen der Studien-Erzahlungen wurden zwischen 1840 und 1846 in verschiedenen Zeitschriften und Taschenbuchern veroffentlicht. In der historisch-kritischen Gesamtausgabe werden sie, entsprechend dem Ort ihrer Erstpublikation, als Journalfassungen bezeichnet. Da die Lieferung der Studien bereits 1844 erschien, sind Journal- und Buchfassungen entstehungsgeschichtlich derart verflochten, dass von einem "Ur-Stifter" in biographischem und chronologischem Sinne nicht gesprochen werden kann. Der vorliegende Band korrespondiert nach Inhalt und Anordnung dem ersten Band der Studien. Buchfassungen (1,4 ff.). Als Alternative zur gewahlten Gliederung wurde die Einreihung der Journalfassungen unter die Fruhen Erzahlungen (3,1) erwogen, doch hatte dies die Orientierung innerhalb der Ausgabe ungebuhrlich erschwert. Die Aufnahme in den Editionsbereich der Studien kommt zum einen der Parallellekture entgegen, zum andern erlaubt sie die Einrichtung gemeinsamer Apparatbande (1,7/1,8) und eines Gesamtkommentars (1,9), wodurch sonst erforderliche Wiederholungen und Querverweise vermieden werden.

      Gesammelte Werke. Novellen I
      5.0
    • Die ersten Fassungen der Studien-Erzahlungen wurden zwischen 1840 und 1846 in verschiedenen Zeitschriften und Taschenbuchern veroffentlicht. In der historisch-kritischen Gesamtausgabe werden sie, entsprechend dem Ort ihrer Erstpublikation, als Journalfassungen bezeichnet. Da die Lieferung der Studien bereits 1844 erschien, sind Journal- und Buchfassungen entstehungsgeschichtlich derart verflochten, dass von einem "Ur-Stifter" in biographischem und chronologischem Sinne nicht gesprochen werden kann. Der vorliegende Band korrespondiert nach Inhalt und Anordnung dem ersten Band der Studien. Buchfassungen (1,4 ff.). Als Alternative zur gewahlten Gliederung wurde die Einreihung der Journalfassungen unter die Fruhen Erzahlungen (3,1) erwogen, doch hatte dies die Orientierung innerhalb der Ausgabe ungebuhrlich erschwert. Die Aufnahme in den Editionsbereich der Studien kommt zum einen der Parallellekture entgegen, zum andern erlaubt sie die Einrichtung gemeinsamer Apparatbande (1,7/1,8) und eines Gesamtkommentars (1,9), wodurch sonst erforderliche Wiederholungen und Querverweise vermieden werden.

      Gesammelte Werke. Der Nachsommer I
      5.0
    • Gesammelte Werke

      Novellen. Witiko. Der Nachsommer

      • 6 volumes

      Die ersten Fassungen der Studien-Erzahlungen wurden zwischen 1840 und 1846 in verschiedenen Zeitschriften und Taschenbuchern veroffentlicht. In der historisch-kritischen Gesamtausgabe werden sie, entsprechend dem Ort ihrer Erstpublikation, als Journalfassungen bezeichnet. Da die Lieferung der Studien bereits 1844 erschien, sind Journal- und Buchfassungen entstehungsgeschichtlich derart verflochten, dass von einem "Ur-Stifter" in biographischem und chronologischem Sinne nicht gesprochen werden kann. Der vorliegende Band korrespondiert nach Inhalt und Anordnung dem ersten Band der Studien. Buchfassungen (1,4 ff.). Als Alternative zur gewahlten Gliederung wurde die Einreihung der Journalfassungen unter die Fruhen Erzahlungen (3,1) erwogen, doch hatte dies die Orientierung innerhalb der Ausgabe ungebuhrlich erschwert. Die Aufnahme in den Editionsbereich der Studien kommt zum einen der Parallellekture entgegen, zum andern erlaubt sie die Einrichtung gemeinsamer Apparatbande (1,7/1,8) und eines Gesamtkommentars (1,9), wodurch sonst erforderliche Wiederholungen und Querverweise vermieden werden.

      Gesammelte Werke
      5.0
    • Die ersten Fassungen der Studien-Erzahlungen wurden zwischen 1840 und 1846 in verschiedenen Zeitschriften und Taschenbuchern veroffentlicht. In der historisch-kritischen Gesamtausgabe werden sie, entsprechend dem Ort ihrer Erstpublikation, als Journalfassungen bezeichnet. Da die Lieferung der Studien bereits 1844 erschien, sind Journal- und Buchfassungen entstehungsgeschichtlich derart verflochten, dass von einem "Ur-Stifter" in biographischem und chronologischem Sinne nicht gesprochen werden kann. Der vorliegende Band korrespondiert nach Inhalt und Anordnung dem ersten Band der Studien. Buchfassungen (1,4 ff.). Als Alternative zur gewahlten Gliederung wurde die Einreihung der Journalfassungen unter die Fruhen Erzahlungen (3,1) erwogen, doch hatte dies die Orientierung innerhalb der Ausgabe ungebuhrlich erschwert. Die Aufnahme in den Editionsbereich der Studien kommt zum einen der Parallellekture entgegen, zum andern erlaubt sie die Einrichtung gemeinsamer Apparatbande (1,7/1,8) und eines Gesamtkommentars (1,9), wodurch sonst erforderliche Wiederholungen und Querverweise vermieden werden.

      Gesammelte Werke. Novellen II
      5.0
    • Die ersten Fassungen der Studien-Erzahlungen wurden zwischen 1840 und 1846 in verschiedenen Zeitschriften und Taschenbuchern veroffentlicht. In der historisch-kritischen Gesamtausgabe werden sie, entsprechend dem Ort ihrer Erstpublikation, als Journalfassungen bezeichnet. Da die Lieferung der Studien bereits 1844 erschien, sind Journal- und Buchfassungen entstehungsgeschichtlich derart verflochten, dass von einem "Ur-Stifter" in biographischem und chronologischem Sinne nicht gesprochen werden kann. Der vorliegende Band korrespondiert nach Inhalt und Anordnung dem ersten Band der Studien. Buchfassungen (1,4 ff.). Als Alternative zur gewahlten Gliederung wurde die Einreihung der Journalfassungen unter die Fruhen Erzahlungen (3,1) erwogen, doch hatte dies die Orientierung innerhalb der Ausgabe ungebuhrlich erschwert. Die Aufnahme in den Editionsbereich der Studien kommt zum einen der Parallellekture entgegen, zum andern erlaubt sie die Einrichtung gemeinsamer Apparatbande (1,7/1,8) und eines Gesamtkommentars (1,9), wodurch sonst erforderliche Wiederholungen und Querverweise vermieden werden.

      Gesammelte Werke. Witiko I
      5.0
    • Die ersten Fassungen der Studien-Erzahlungen wurden zwischen 1840 und 1846 in verschiedenen Zeitschriften und Taschenbuchern veroffentlicht. In der historisch-kritischen Gesamtausgabe werden sie, entsprechend dem Ort ihrer Erstpublikation, als Journalfassungen bezeichnet. Da die Lieferung der Studien bereits 1844 erschien, sind Journal- und Buchfassungen entstehungsgeschichtlich derart verflochten, dass von einem "Ur-Stifter" in biographischem und chronologischem Sinne nicht gesprochen werden kann. Der vorliegende Band korrespondiert nach Inhalt und Anordnung dem ersten Band der Studien. Buchfassungen (1,4 ff.). Als Alternative zur gewahlten Gliederung wurde die Einreihung der Journalfassungen unter die Fruhen Erzahlungen (3,1) erwogen, doch hatte dies die Orientierung innerhalb der Ausgabe ungebuhrlich erschwert. Die Aufnahme in den Editionsbereich der Studien kommt zum einen der Parallellekture entgegen, zum andern erlaubt sie die Einrichtung gemeinsamer Apparatbande (1,7/1,8) und eines Gesamtkommentars (1,9), wodurch sonst erforderliche Wiederholungen und Querverweise vermieden werden.

      Gesammelte Werke. Witiko II
      5.0
    • Die ersten Fassungen der Studien-Erzahlungen wurden zwischen 1840 und 1846 in verschiedenen Zeitschriften und Taschenbuchern veroffentlicht. In der historisch-kritischen Gesamtausgabe werden sie, entsprechend dem Ort ihrer Erstpublikation, als Journalfassungen bezeichnet. Da die Lieferung der Studien bereits 1844 erschien, sind Journal- und Buchfassungen entstehungsgeschichtlich derart verflochten, dass von einem "Ur-Stifter" in biographischem und chronologischem Sinne nicht gesprochen werden kann. Der vorliegende Band korrespondiert nach Inhalt und Anordnung dem ersten Band der Studien. Buchfassungen (1,4 ff.). Als Alternative zur gewahlten Gliederung wurde die Einreihung der Journalfassungen unter die Fruhen Erzahlungen (3,1) erwogen, doch hatte dies die Orientierung innerhalb der Ausgabe ungebuhrlich erschwert. Die Aufnahme in den Editionsbereich der Studien kommt zum einen der Parallellekture entgegen, zum andern erlaubt sie die Einrichtung gemeinsamer Apparatbande (1,7/1,8) und eines Gesamtkommentars (1,9), wodurch sonst erforderliche Wiederholungen und Querverweise vermieden werden.

      Gesammelte Werke. Der Nachsommer II
      5.0
    • Der Erzähler entdeckt das Tagebuch seines Urgroßvaters, eines Arztes im böhmischen Hinterland, der nach einem gescheiterten Selbstmordversuch mit dem Schreiben begann. Stifter widmete über zwei Jahrzehnte dieser Erzählung, die er als sein Lieblingskind bezeichnete. Entstanden in den Jahren 1840/41, wurde sie erstmals in der Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode veröffentlicht. Die vollständige Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, enthält eine Biographie des Autors und basiert auf der Ausgabe von 1959, die als Textgrundlage dient. Die Paginierung dieser Ausgabe wird in der Neuausgabe zeilengenau als Marginalie mitgeführt. Der Umschlag zeigt ein Bild von Angelo Bronzino. Adalbert Stifter wuchs unter kargen Verhältnissen im Böhmerwald auf und zog später nach Wien, wo er zwischen bürgerlicher Berufstätigkeit und künstlerischem Schaffen als Maler und Schriftsteller schwankte. Trotz zeitweiligem Erfolg als Novellist stürzte er nach vernichtenden Kritiken in tiefe Krisen. 1854 fand er als Schulrat ein wirtschaftliches Auskommen, das ihn geistig unterforderte. Nach jahrelangem Alkoholmissbrauch war seine Gesundheit angeschlagen, und im Januar 1868 nahm er sich das Leben. Sein zentrales Motiv ist die ethische Kraft des sanften Gesetzes im Wechselspiel von Höhen und Tiefen der Natur und des Menschen. Seine detailgetreuen Erzählungen zählen zu den Hauptwerken des Realismus.

      Die Mappe meines Urgroßvaters, Letzte Fassung
      5.0
    • Die ersten Fassungen der Studien-Erzahlungen wurden zwischen 1840 und 1846 in verschiedenen Zeitschriften und Taschenbuchern veroffentlicht. In der historisch-kritischen Gesamtausgabe werden sie, entsprechend dem Ort ihrer Erstpublikation, als Journalfassungen bezeichnet. Da die Lieferung der Studien bereits 1844 erschien, sind Journal- und Buchfassungen entstehungsgeschichtlich derart verflochten, dass von einem "Ur-Stifter" in biographischem und chronologischem Sinne nicht gesprochen werden kann. Der vorliegende Band korrespondiert nach Inhalt und Anordnung dem ersten Band der Studien. Buchfassungen (1,4 ff.). Als Alternative zur gewahlten Gliederung wurde die Einreihung der Journalfassungen unter die Fruhen Erzahlungen (3,1) erwogen, doch hatte dies die Orientierung innerhalb der Ausgabe ungebuhrlich erschwert. Die Aufnahme in den Editionsbereich der Studien kommt zum einen der Parallellekture entgegen, zum andern erlaubt sie die Einrichtung gemeinsamer Apparatbande (1,7/1,8) und eines Gesamtkommentars (1,9), wodurch sonst erforderliche Wiederholungen und Querverweise vermieden werden.

      Gesammelte Werke. Witiko I-II
      5.0
    • One of Kafka's most famous stories, 'Metamorphosis' explores the notions of alienation and human loneliness, demonstrating his extraordinary narrative techniques and depth of imagination. In the second story the relationship between a father and son is explored.

      Chess
      4.3
    • Die Geschwister Konrad und Sanna verirren sich an Heiligabend in den Bergen und übernachten in einer Höhle. Am nächsten Morgen können sie den Weg nicht finden, doch Suchtrupps aus beiden Dörfern suchen nach ihnen. Nach ihrer Rückkehr feiern die Dorfbewohner ein besonderes Weihnachtsfest, und Sanna berichtet von einer visionären Begegnung.

      Bergkristall. Nach einer Erzählung von Adalbert Stifter
      4.0
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      Stifter. Klassiker der deutschen Literatur
      4.0
    • Der Waldgänger

      • 167 pages
      • 6 hours of reading

      Wer verbirgt sich hinter dem einsamen Alten, der immerzu durch den Wald streift, Moose, Schmetterlinge und Steine sammelt und den die Einwohner deshalb bald den Waldgänger rufen? Mit der ihm eigenen, sanft leuchtenden Sprache schildert Adalbert Stifter das Schicksal des Baumeisters Georg, dem sein Leben nur einen Wunsch eigenen Kinder. Im Gefühl, ein sinnloses Dasein zu führen, trifft Georg eine Entscheidung, deren Bedeutung ihm erst Jahre später durch ein unverhofftes Wiedersehen bewußt wird.

      Der Waldgänger
      4.1
    • und andere Meistererzählungen»Guten Menschen eine gute Stunde bereiten, Gefühle und Ansichten, die ich für hohe halte, mitzuteilen und das Reich des Reinen, Einfachen und Schönen, das nicht nur häufig aus der Literatur, sondern auch aus dem Leben zu verschwinden droht, auszubreiten, das ist das Streben meiner Schriften ... ein heiteres Lächeln ist meinem Herzen weit wohltuender als alle gelehrten und lobspendenden Kritiken.«

      Bergkristall und andere Meistererzählungen
      4.0
    • Auf seinen Wanderungen in den Alpen begegnet der Student Heinrich Drendorf dem Freiherrn von Risach, der ihm zum väterlichen Freund wird. Auf Risachs Landgut lernt Heinrich Mathilde Tarona und deren Tochter Natalie kennen. Zwischen dem jungen Studenten und Natalie entwickelt sich schon bald eine tiefe Zuneigung, die schließlich zum Ehebündnis führt. Erst jetzt erfährt Heinrich, dass Mathilde und Risach einst leidenschaftlich ineinander verliebt waren, aber nicht heiraten durften, nun aber wieder in einer Art nachsommerlichen Liebe einander verbunden sind.

      Der Nachsommer : eine Erzählung
      3.0
    • Der Kondor. Das Heidedorf

      • 116 pages
      • 5 hours of reading

      Mit den vorliegenden Erzählungen trat der noch junge Adalbert Stifter im Jahr 1840 an die literarische Öffentlichkeit. Lange hatte er sich als Maler verstanden und kaum mit einem Erfolg als Dichter gerechnet. Die klare Sprache und farbigen Bilder dieser beiden frühen Werke zeugen jedoch von Stifters zweifacher Begabung: Im Kondor bringt er romantisch-utopische Phantasien zu Papier – hier streift ein Kater durch die Nacht, ein Fesselballon hebt ein Mädchen in lichte Höhen, und eine Pariser Gemäldegalerie ist Ort der Wehmut und süßer Erinnerung. In der zweiten Erzählung Das Heidedorf läßt Stifter die Farben seiner Kindheit leuchten und macht uns mit Landschaften und Menschen seiner Heimat vertraut. Die zwei literarischen Miniaturen sind Schlüsselwerke zum Verständnis ihres Autors. Sie markieren die Wandlung des Malers zum Dichter, mochte ihm dies selbst auch nicht bewußt sein. Bis heute haben sie nichts von ihrem Glanz eingebüßt.

      Der Kondor. Das Heidedorf
      3.0
    • Aus dem bayerischen Walde

      • 80 pages
      • 3 hours of reading

      »Unvergesslich« hat Thomas Mann diese letzte abgeschlossene Arbeit Adalbert Stifters genannt, die erst im Druck erschien, nachdem er an den Folgen eines missglückten Suizidversuchs gestorben war. Und tatsächlich ist diese autofiktionale Erzählung, ein Bericht über die Katastrophe eines gewaltigen Dauerschneefalls, die über eine Welt »voll Ruhe und Herrlichkeit« hereinbricht, ergreifend zu lesen. Das Erlebnis, das Stifter bei einem Kuraufenthalt im Bayrischen Wald erschüttert hat, entfesselt ein Schreiben, das in dem Versuch, der weißen Finsternis zu entkommen, einer Beschwörung gleicht. Ein Wunder leiser Schönheit, ein Dokument stiller Verzweiflung.

      Aus dem bayerischen Walde
      3.5
    • Tourmaline

      • 201 pages
      • 8 hours of reading

      Trois nouvelles d'un des plus grands prosateurs de langue allemande du 19e siècle.

      Tourmaline
      3.8
    • Abdias /Bergkristall

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      Adalbert Stifter wurde am 23. Oktober 1805 in Oberplan (Böhmerwald) geboren. Er kam als Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers aus einfachen Verhältnissen. Da der Vater tödlich verunglückte, als Stifter zwölf Jahre alt war, kümmerten sich die Großeltern um die Erziehung des Kindes. Stifter besuchte von 1818 bis 1826 das Gymnasium und studierte anschließend bis 1830 in Wien, zunächst Jura, dann Naturwissenschaften und Geschichte. Eine Abschlussprüfung machte Stifter allerdings nicht. Stattdessen wollte er Landschaftsmaler werden und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst als Privatlehrer. 1848 zog Stifter nach Linz und lebte dort als Schulrat und Inspektor. Die letzten Lebensjahre waren von Krankheit und Depression geprägt. Stifter starb am 28. Januar 1868.»Abdias«, 1843 erstmals erschienen, machte Stifter einer breiteren Öffentlichkeit bekannt und hat zu zahlreichen Interpretationen geführt. Beeindruckend ist vor allem der kühle, sachliche Ton, in dem die unglückliche, von schweren Schicksalsschlägen geprägte Geschichte des Kaufmanns Abdias erzählt wird. In der Weihnachtsgeschichte »Bergkristall« (1845) hingegen wendet sich das Schicksal am Ende zum Guten: Die beiden im eisigen Hochgebirge verirrten Kinder Konrad und Sanna werden doch noch wiedergefunden, und während sie vorher als Außenseiter behandelt wurden, werden sie nach der Rettung zusammen mit ihrer Mutter endlich in die Dorfgemeinschaft integriert.

      Abdias /Bergkristall
      3.0
    • Der Leser wird in eine melancholische Landschaft entführt, die als Haide bekannt ist. Diese Region ist geprägt von kargem Gras, vereinzelt stehenden Bäumen wie der Haideföhre und der Krüppelbirke sowie der Wachholderstaude. Die Szenerie wird durch die fernen Berge, die wie ein blaues Band das triste Gelände umgeben, ergänzt. Diese Beschreibung vermittelt eine stille, melancholische Schönheit und lässt Raum für die Vorstellung von einer unberührten, aber trostlosen Natur.

      Das Heidedorf
      2.0
    • ¿Qué animal tiene hocico rosado, garras curvas y cuerpo duros y gris? Descúbrelo buscando pistas dentro de este libro. Cuando hayas resuelto el misterio, no sólo descubrirás el animal secreto, tanbién aprenderás dónde vive, qué come y muchos otros datos facinantes.

      Mi Cuerpo Es Duro Y Gris (My Body Is Tough and Gray)
      2.0
    • Zum 200. Geburtstag des großen österreichischen Erzählers, der auch ein begnadeter Briefeschreiber war. Ausgerechnet die Liebe hat Adalbert Stifter, den Dichter der stillen Harmonie, in eine Krise gestürzt, aus der er sich sein Leben lang nicht mehr befreien konnte: Als junger Student verliebt er sich in Fanny, ein aufgewecktes, liebreizendes Geschöpf. Die Erfüllung bleibt ihm freilich verwehrt, die Mutter Fannys und nicht zuletzt er selbst stehen dem Glück im Wege. Enttäuscht sucht er dieses Glück bei einer anderen, einer Frau niederen Standes, der beinahe analphabetischen Amalie. Er verspricht ihr die Ehe, ist sich nicht sicher, nimmt einen letzten Anlauf und scheitert. Am Ende war er mit Amalie 31 Jahre lang verheiratet. Stifters Liebespost erzählt die Geschichte zu einem Roman, den nur er selbst hätte schreiben können. Ein Roman über lebenslanges Liebesleid und ein bescheidenes kleines Gattenglück. Und sie erzählen vom Wetter da, vom Wetter dort, vom Essen zu Mittag, vom Essen am Abend, von der Sorge um seine Kakteen und das Hündchen Putzi. Das Unscheinbarste erinnert ihn an die „geliebteste theuerste Gattin“, das Alltäglichste ist ihm Anlass, ihr seine ewige Liebe zu erklären. Diese Briefe sind so kitschig wie abgründig, so biedermeierlich wie exzessiv, so witzig wie katastrophal. Und sie sind zugleich die beste und wahrste Biografie über Adalbert Stifter.

      Adalbert Stifters Liebespost
      1.0
    • Mit diesem Band liegt der erste Teil des beruhmtesten Romans von Adalbert Stifter erstmals in einer kritisch edierten Form vor. Nach den Editionsrichtlinien dieser Stifter-Ausgabe folgt der Text in Orthographie und Interpunktion streng der Erstausgabe von 1857.

      Werke und Briefe
      3.0
    • Der junge Naturforscher Heinrich stößt beim Sammeln von Steinen und Pflanzen auf eine verlassene Burg, die in der Gegend als Narrenburg bekannt ist, weil das zuletzt dort ansässige Geschlecht derer von Scharnast sich im Zank getrennt und die Burg aufgegeben hat. Heinrich verliebt sich in Anna, die Tochter seines Wirtes und findet Gefallen an der Gegend.

      Die Narrenburg
      3.6
    • Witiko

      • 930 pages
      • 33 hours of reading

      Adalbert Stifter: Witiko. Historischer Roman Edition Holzinger. Groformat, 178 x 254 mm Berliner Ausgabe, 2017 Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger 1855 als Trilogie aus der mittelalterlichen bohmischen Geschichte geplant. Wok-Witiko-Zewisch. Erstdruck: Pest (Heckenast) 1865-1867. 3 Bande. Textgrundlage ist die Ausgabe: Adelbert Stifter: Gesammelte Werke in sechs Banden, [herausgegeben von Max Stefl, ] Band 5, 6.-10. Tausend der Gesamtausgabe, Wiesbaden: Insel, 1959. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Adalbert Stifter, Die Ruine Wittinghausen, 1833-35 Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

      Witiko
      3.8
    • Der Kondor · Das Heidedorf

      • 85 pages
      • 3 hours of reading

      Die beiden frühen, 1840 veröffentlichten Erzählungen begründen Stifters literarischen Erfolg. Hier setzt er sich bereits mit Themen auseinander, die für sein Werk bestimmend bleiben: die innere Einsamkeit des Künstlers, die zerbrochene Jugendliebe und die Natur, die Stifter tastend und zugleich naturwissenschaftlich präzise zu beschreiben versteht.

      Der Kondor · Das Heidedorf
      2.3
    • In den Schicksalen der beiden Hauptfiguren, dem jungen Victor und seinem Oheim, dem auf einer weltabgeschiedenen Insel hausenden Hagestolz, führt Stifters Novelle zwei gegensätzliche Lebensauffassungen vor, die in Bild und Gegenbild die daseinsbestimmenden Gegensätze von Ruhe und Bewegung, von Licht und Finsternis, von Offenheit und Geschlossenheit veranschaulichen.

      Der Hagestolz
      3.6
    • Der Nachsommer

      • 775 pages
      • 28 hours of reading

      Auf seinen Wanderungen in den Alpen begegnet der Student Heinrich Drendorf dem Freiherrn von Risach, der ihm zum väterlichen Freund wird. Auf Risachs Landgut lernt Heinrich Mathilde Tarona und deren Tochter Natalie kennen. Zwischen dem jungen Studenten und Natalie entwickelt sich schon bald eine tiefe Zuneigung, die schließlich zum Ehebündnis führt. Erst jetzt erfährt Heinrich, dass Mathilde und Risach einst leidenschaftlich ineinander verliebt waren, aber nicht heiraten durften, nun aber wieder in einer Art nachsommerlichen Liebe einander verbunden sind.

      Der Nachsommer
      3.7
    • Der Erzähler findet das Tagebuch seines Urgroßvaters, der sich als Arzt im böhmischen Hinterland niedergelassen hatte und nach einem gescheiterten Selbstmordversuch begann, dieses Tagebuch zu schreiben. Stifter arbeitete gut zwei Jahrzehnte an dieser Erzählung, die er sein Lieblingskind nannte. Entstanden 1840/41, Erstdruck in: Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode (Wien), 1841, Aus dem Buch:"Man sagt, daß der Wagen der Welt auf goldenen Rädern einhergeht. Wenn dadurch Menschen zerdrückt werden, so sagen wir, das sei ein Unglück; aber Gott schaut gelassen zu, er bleibt in seinem Mantel gehüllt und hebt deinen Leib nicht weg, weil du es zuletzt selbst bist, der ihn hingelegt hat; denn er zeigte dir vom Anfange her die Räder, und du achtetest sie nicht. Deßwegen zerlegt auch der Tod das Kunstwerk des Lebens, weil alles nur Hauch ist, und ein Reichthum herrscht an solchen Dingen. - Und groß und schreckhaft herrlich muß das Ziel sein, weil dein unaussprechbar Wehe, dein unersättlich großer Schmerz nichts darinnen ist, gar nichts - oder ein winzig Schrittlein vorwärts in der Vollendung der Dinge. Das merke dir, Augustinus, und denke an das Leben des Obrist."

      Die Mappe meines Urgroßvaters
      3.6
    • Nachkommenschaften

      • 66 pages
      • 3 hours of reading

      Adalbert Stifters späte Erzählung „Nachkommenschaften“ ist stark autobiografisch und thematisiert den Konflikt zwischen Kunst und bürgerlicher Existenz. Die Geschichte des Malers Roderer, der durch die Liebe zu Susanna zu einem erfüllten Leben findet, spiegelt Stifters eigene Erfahrungen wider. Ein heiterer, weiser Text.

      Nachkommenschaften
      3.3
    • Der Hochwald ist eine Erzählung von Adalbert Stifter (1842/1844). Sie erschien erstmals in Iris. Taschenbuch für das Jahr 1842, dann in überarbeiteter Fassung 1844 im Zweiten Band der Studien. Der Hochwald erzählt eine scheiternde Liebesgeschichte vor der Kulisse des Dreißigjährigen Krieges. Der vom Vater abgelehnte Freier eines Mädchens sucht seine Angebetete in deren Waldversteck auf und verspricht, sich für die Schlichtung der Kämpfe zwischen den Parteien einzusetzen. Er hofft, auf diese Weise die Zuneigung des seine Burg verteidigenden Vaters seiner Geliebten zu gewinnen und die Gefechte zu verhindern, wird jedoch stattdessen selbst Opfer der Auseinandersetzung.

      Der Hochwald
      3.6
    • Abdias

      Hartheim. Bilder & Texte

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Abdias ist ein afrikanischer Jude, der in der Wüste lebt und dort seine Schätze hortet. Er muss erleben, dass sein Kampf um Reichtum keine Freundschaften wachsen und keine Liebe entstehen lässt, sondern nur Neider auf den Plan ruft. Sein Haus wird von Räubern geplündert und zerstört, seine Frau stirbt nach der Geburt eines Kindes. Abdias verlässt daher seine Heimat und wandert nach Europa aus. Hier wendet er seine ganze Liebe und Fürsorge seiner Tochter zu, doch auch sie wird ihm genommen. Adalbert Stifter (1805-1868) war ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren des Biedermeier.

      Abdias
      3.3
    • Brigitta

      • 186 pages
      • 7 hours of reading

      Ebenso großartig wie sensibel erzählt Stifter die schwierige Liebesbeziehung der an äußeren Reizen armen Brigitta und dem sie um ihres Wesens willen liebenden Gutsherrn Stephan. Als dieser sie betrügt, gelingt es ihr, den inneren Reichtum in würdige Stärke und Tätigkeit umzusetzen – und schließlich auch die gereifte Liebe ihres Mannes zurückzugewinnen. Stifter verlegt die Lebens- und Leidensgeschichte Brigittas in die ungarische Steppe und schafft somit eine Verknüpfung des Schicksals seiner Protagonistin mit den politischen und kulturellen Geschehnissen in Ungarn.   Die Novelle ›Brigitta‹ gehört zu den am häufigsten veröffentlichten und gelesenen Texten Adalbert Stifters. Wie bei nahezu all seinen Erzählungen existiert auch hier eine Ur- oder »Journal«-Fassung und eine Buchausgabe, in diesem Fall die sogenannte »Studien«-Fassung. Diese Edition enthält erstmals originalgetreu beide Versionen von 1844 und 1847 in einer parallelen Textanordnung.

      Brigitta
      3.5
    • Kalkstein

      • 70 pages
      • 3 hours of reading

      Kalkstein ist eine Erzahlung Adalbert Stifters aus der Sammlung Bunte Steine. Es wird die scheinbar authentische Begegnung des Erzahlers mit einem armen Prediger berichtet. Der Erzahler gelangt in seiner Tatigkeit als Landvermesser in eine karge Gegend, in der der Prediger sein Dasein fristet. Im Ansehen seiner Umwelt gilt dieser als geiziger Eigenbrotler, bis sich nach seinem Tod herausstellt, dass sein bescheidenes Leben einzig dem Zweck galt, Geld zur Grundung einer Schule zu sparen, um den Kindern einer abgelegenen Ortschaft den weiten und gefahrvollen Schulweg zu erleichtern."

      Kalkstein
      3.0
    • Il sentiero nel bosco

      • 109 pages
      • 4 hours of reading

      Mai come nel Sentiero nel bosco Stifter ha suffragato l’intuizione di Thomas Mann, che lo definisce «segretamente audace». Di fatto, questa storia d’amore fra un ipocondriaco, raffigurato con fulminante ironia, e una «fanciulla del bosco» che gli appare offrendo fragole selvatiche (e potrebbe egualmente trattarsi di una driade o di altro essere mitologico), proprio con la sua delicata, implacabile attenzione a ogni minima parvenza della natura e con il suo intatto riserbo sugli eventi psicologici, riesce a creare una tensione erotica altissima e a nessun’altra somigliante, così come l’opera intera di Stifter si staglia solitaria, simile a un mite macigno, al centro della grande narrativa ottocentesca. Il sentiero nel bosco è stato pubblicato per la prima volta nel 1845.

      Il sentiero nel bosco
      3.3
    • Granit

      • 62 pages
      • 3 hours of reading

      »Granit« ist eine Erzählung, die Adalbert Stifter 1848 zunächst unter dem Titel »Die Pechbrenner« veröffentlichte und später für seine berühmte Sammlung »Bunte Steine« (1853) überarbeitete. Um dem jungen Protagonisten über ein Missgeschick hinwegzuhelfen, nimmt der Großvater das Kind auf einen Fußmarsch mit und erzählt ihm von der vergeblichen Flucht einer Pechbrennerfamilie vor der Pest, die jedoch in der Rettung zweier Kinder und deren späteren Liebe mündet.

      Granit
      3.3
    • Die beiden frühen, 1840 veröffentlichten Erzählungen Stifters setzen sich bereits mit Themen auseinander, die für sein Werk bestimmend bleiben: die innere Einsamkeit des Künstlers, die zerbrochene Jugendliebe und die Verlorenheit des Menschen vor der Allgewalt der Natur.

      Der Kondor
      3.1
    • Studien 1-2

      • 2 volumes
      • 673 pages
      • 24 hours of reading

      Hrsg. Stefl, Max Nachwort v. Frühwald, Wolfgang 2 Bde. cpl. in Kass.

      Studien 1-2
    • Der Erzähler entdeckt das Tagebuch seines Urgroßvaters, eines Arztes im böhmischen Hinterland, der nach einem gescheiterten Selbstmordversuch mit dem Schreiben begann. Stifter widmete sich über zwei Jahrzehnte dieser Erzählung, die er als sein Lieblingskind betrachtete. Entstanden zwischen 1840 und 1841, wurde sie erstmals in der Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode veröffentlicht. Die vollständige Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, erschien 2015 und enthält eine Biografie des Autors. Die Textgrundlage stammt aus der Ausgabe von 1959, die die Paginierung der ursprünglichen Veröffentlichung beibehält. Die Umschlaggestaltung verwendet ein Bild von Angelo Bronzino. Adalbert Stifter wuchs in bescheidenen Verhältnissen im Böhmerwald auf, bevor er nach Wien zog, wo er zwischen bürgerlicher Berufstätigkeit und künstlerischem Schaffen schwankte. Er erlebte zeitweiligen Erfolg als Novellist, fiel jedoch nach vernichtenden Kritiken in tiefe Krisen. 1854 fand er als Schulrat ein wirtschaftliches Auskommen, das ihn geistig unterforderte und ihn seine künstlerische Welt erschaffen ließ. Nach jahrelangem Alkoholmissbrauch nahm er sich 1868 das Leben. Sein zentrales Motiv ist die ethische Kraft des sanften Gesetzes im Wechselspiel von Höhen und Tiefen der Natur und des Menschen. Seine detailgetreuen Erzählungen zählen zu den Hauptwerken des Realismus.

      Insel Taschenbuch - 1743: Die Mappe meines Urgroßvaters
    • Insel Taschenbuch - 1108: Die Mappe meines Urgrossvaters

      Erzählung

      • 455 pages
      • 16 hours of reading

      Der Erzähler entdeckt das Tagebuch seines Urgroßvaters, eines Arztes im böhmischen Hinterland, der nach einem gescheiterten Selbstmordversuch mit dem Schreiben begann. Stifter widmete über zwei Jahrzehnte dieser Erzählung, die er als sein Lieblingskind betrachtete. Entstanden zwischen 1840 und 1841, wurde sie erstmals in der Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode veröffentlicht. Die vollständige Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, erschien 2015 in zweiter Auflage und basiert auf der Ausgabe von 1959. Die Paginierung dieser Ausgabe wird in der Neuausgabe zeilengenau als Marginalie aufgeführt. Das Cover zeigt ein Bild von Angelo Bronzino. Adalbert Stifter wuchs in bescheidenen Verhältnissen im Böhmerwald auf, bevor er nach Wien zog, wo er zwischen bürgerlicher Berufstätigkeit und künstlerischem Schaffen als Maler und Schriftsteller pendelte. Nach anfänglichem Erfolg als Novellist stürzte er nach vernichtenden Kritiken in Krisen. 1854 fand er als Schulrat wirtschaftliche Stabilität, die ihn jedoch geistig unterforderte und seine künstlerische Schaffenskraft anregte. Nach jahrelangem Alkoholmissbrauch war seine Gesundheit angeschlagen, und 1868 nahm er sich das Leben. Stifters zentrale Motive sind die ethische Kraft des sanften Gesetzes und das Wechselspiel von Höhen und Tiefen der Natur und des Menschen. Seine detailgetreuen Erzählungen zählen zu den Hauptwerken des Realismus.

      Insel Taschenbuch - 1108: Die Mappe meines Urgrossvaters