Explore the latest books of this year!
Bookbot

Heinrich Jobst von Wintzingerode

    Schwierige Prinzen
    Die Burg Bodenstein im Eichsfeld
    • Die Burg Bodenstein im Eichsfeld

      • 80 pages
      • 3 hours of reading

      Die Burg Bodenstein gehört zu den herausragenden und historisch bedeutsamen Bauwerken des Eichsfeldes. Die Geschichte der Burg mit ihren fünf zur Herrschaft gehörenden Dörfern ist auf das engste verknüpft mit einem bedeutenden Adelsgeschlecht, derer von Wintzingerode, die von hier aus weit über das Eichsfeld hinaus Einfluß auf Reichs- und europäische Geschichte genommen haben. Dieses Buch, verfaßt von Heinrich Jobst Graf von Wintzingerode, Bernd Winkelmann und Rita Gaßmann, ist eine lebendige Darstellung der interessanten, wechselvollen und dramatischen Geschichte der Burg, der umliegenden Dörfer mit ihren Menschen und vieler herausragender Persönlichkeiten. Auch in unserem Jahrhundert gab es einschneidende Ereignisse, die glücklicherweise darin mündeten, daß die Burg Bodenstein nach der Wende umfassend restauriert wurde, um heute als Familienerholungs- und Begegnungsstätte der evangelischen Kirche zu dienen. Es ist ein Beispiel dafür, daß Geschichte nicht langweilig, sondern sogar äußerst spannend sein kann. Nicht zuletzt ist dies ein Verdienst der Verfasser, die es verstehen, fundierte Kenntnis mit einem lebendigen Schreibstil zu verbinden.

      Die Burg Bodenstein im Eichsfeld
    • Schwierige Prinzen

      Die Markgrafen von Brandenburg-Schwedt

      • 758 pages
      • 27 hours of reading

      Die Markgrafen von Brandenburg-Schwedt waren ein jüngerer Zweig des preußischen Königshauses, dessen Stammutter Kurfürstin Dorothea, die zweite Ehefrau des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, war. Sie erwarb die Herrschaft Schwedt-Wildenbruch in der Uckermark und Hinterpommern für ihre Nachkommen. Markgraf Philipp Wilhelm (1669–1711) erreichte durch einen Rezeß mit Kurfürst Friedrich III. 1692 eine Sonderstellung für sich und seine Nachkommen innerhalb der Dynastie. König Friedrich I. etablierte ihn als preußisches Pendant zum Herzog von Orléans und setzte ihn als Staatsmann und Offizier ein, wobei er mit seiner Frau eine bedeutende Rolle am Hof spielte. In der folgenden Generation litt das Ansehen des „Ersten Prinzen von Geblüt“ aufgrund persönlicher Unzulänglichkeiten der Markgrafen. Die Ehe zwischen Markgraf Friedrich Wilhelm (1700–1771) und Prinzessin Sophie (1719–1765) war katastrophal, ebenso die Verbindung des letzten Markgrafen Friedrich Heinrich (1709–1788) mit Leopoldine Marie von Anhalt-Dessau (1716–1782). Dies führte zu einer Entfremdung zwischen Haupt- und Nebenlinie. Nach dem Aussterben der Schwedter Markgrafen erbten die fünf Prinzessinnen der letzten Generation das Allodialeigentum ihrer Väter und schafften es, sich wieder an die Spitze der deutschen Fürstengesellschaft zu etablieren.

      Schwierige Prinzen