30 Bausteine der Deutschdidaktik als Einführung für Studierende und Lehrende. Das Buch bietet einen gründlichen Überblick über das Schulfach Deutsch, seine Bedingungen und seine Inhalte. Es befasst sich intensiv mit den Voraussetzungen der Schüler/-innen im Hinblick auf sprachliche Kompetenzen. Die Bausteine gehen von Problemsituationen aus, regen zur Besinnung auf Grundlagen fachdidaktischen Handelns an und bieten in zahlreichen Arbeitsaufträgen Anstöße, Wissen selbsttätig und im sozialen Zusammenhang zu erarbeiten. Vielfältige Querverweise schaffen eine Vernetzung der Informationen, ermöglichen verschiedenartige Perspektiven und verlocken zum eigenständigen Schmökern. Die Bausteine sind in vier Kapiteln angeordnet: - Schülerinnen und Schüler – personale und soziale Kompetenzen - Themen – Erfahrungsgegenstände – Sprache und Texte - Unterricht als Feld gemeinsamer und stellvertretender Entscheidungen - Deutschunterricht im Kontext von Gesellschaft und Wissenschaft. Autoreninformation: Dr. Ortwin Beisbart – Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Bamberg Dr. Dieter Marenbach – Akademischer Direktor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Regensburg Dr. Rupert Hochholzer – Professor für Deutsch als Zweitsprache an der Universität Regensburg Dr. Claudia Kupfer-Schreiner – Akademische Oberrätin für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur sowie für Deutsch als Zweitsprache an der Universität Bamberg Dr. Klaus Maiwald – Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Augsburg Dr. Kristina Popp – Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Bamberg Dr. Gisela Stückl – Oberregierungsrätin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie Lehrbeauftragte für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität München
Rupert Hochholzer Books


Regensburger Dialektforum - 4: Konfliktfeld Dialekt
- 414 pages
- 15 hours of reading
Seit Beginn des muttersprachlichen Unterrichts wird über den Stellenwert des Dialekts in der Schule diskutiert. Allerdings hat man bei der Erforschung der Konstellation Dialekt und Schule das Augenmerk allein auf die Schüler gerichtet und die schulischen Schwierigkeiten hervorgehoben, die angeblich durch deren Dialektsprachigkeit bedingt sind. Die Rolle von Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern für die sprachliche Sozialisation und den Spracherwerbsprozess der Schüler ist dabei immer Randthema geblieben. Die vorliegende Studie bietet neue Ansatzpunkte zur Erforschung des Themas Dialekt und Schule. Thematisiert werden unter anderem die sprachlichen Selbsteinschätzungen von Deutschlehrern, ihr Varietätenwissen, die Bewertung der Schülersprache durch Lehrer sowie die Einstellungen von Deutschlehrern zum Dialektgebrauch in der Schule und zur Ausrichtung des Deutschunterrichts.