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Christine Krüger

    Novalis' Märchen von Eros und Fabel. Die Stufen des Kultus.
    "Sind wir denn nicht Brüder?"
    Gralswege
    »Die Scylla und Charybdis der socialen Frage«
    • »Die Scylla und Charybdis der socialen Frage«

      Urbane Sicherheitsentwürfe in Hamburg und London (1880–1900)

      Die sozialen Reformen des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurden von der Angst vor revolutionärem Aufruhr befeuert – so lautet eine beliebte, aber kaum belegte These. Wachsende soziale Spannungen, vor allem die beiden großen Hafenstreiks in London 1889 und Hamburg 1896/97 bedrohten die urbane Sicherheitskultur dramatisch. Christine Krüger zeigt: Durch Revolutionsängste wurden meist Forderungen nach repressiven Maßnahmen laut, die auf sozialen Ausschluss zielten und weniger auf inkludierende Sozialreformen. Obwohl Sicherheit für viele Epochen ein zentrales politisches Anliegen darstellt, sind ihre verschiedenen konzeptionellen Entwürfe in den urbanen Zentren des 19. Jahrhunderts bislang kaum im Detail untersucht worden. In ihrer spannenden Studie vergleicht Christine Krüger erstmals die verschiedenen urbanen Sicherheitsentwürfe, hinterfragt die oft drastischen Reaktionen und korrigiert scheinbare Eindeutigkeiten in alten Grundannahmen.

      »Die Scylla und Charybdis der socialen Frage«2022
    • "Sind wir denn nicht Brüder?"

      • 323 pages
      • 12 hours of reading

      Der deutsch-französische Krieg war für die deut-schen Juden ein bedeutsames Ereignis. Er führte die Reichseinigung herbei und er stellte damit auch die Weichen für den weiteren Gang der Ju-den-emanzipation. Der Krieg letztlich entschied über den Status der Juden im künftigen National-staat. Wie unter einem Brennglas lässt sich in ihm die Problematik des Emanzipationsprozesses be-trachten. Deutsche Juden hofften 1870/71, durch ihre engagierte Kriegsteilnahme die von Emanzipationsgegnern gehegten Zwei-fel an ihrer nationalen Loyalität zu entkräften, um endlich als gleichberechtigte Staatsbürger anerkannt zu werden. Doch in dem Kriegsgegner Frankreich bekämpften sie ein Land, das eine Vorreiterrolle bei der Judenemanzipation einnahm und das ihnen seit der Französischen Revolution als Vorbild galt. Glau-bensgenossen in Frankreich und im neutralen Ausland hielten ihnen daher vor, gegen die gemeinsame jüdische Sache zu kämpfen. Das sorgfältig gearbeitete Buch zeigt, wie sich deut-sche Juden in dieser schwierigen Konfliktlage positionierten.

      "Sind wir denn nicht Brüder?"2006
    • Gralswege

      • 368 pages
      • 13 hours of reading

      In den Gralsdichtungen des 12., 13. und 15. Jahrhunderts (Robert de Boron, Wolfram von Eschenbach, Albrecht von Scharfenberg, Thomas Malory und seiner Quelle, einem anonymen Prosawerkes des 13. Jahrhunderts) ist eine 'legendäre Chronologie' der Wege des heiligen Gral von der Zeitenwende bis zu seiner Überführung in das Reich des Priester-königs Johannes verborgen. Die aufgezeigten Wege seiner Sucher und Hüter - Joseph von Arimathia, Galahad, Titurel, Parzival - als Prüfungs- und Initiationswege führen zu ihm oder begleiten ihn. Im Tempel Titurels erhält der Gral eine urbildliche Stätte. Ihre Beschreibung durch Albrecht von Scharfenberg wird hier erstmalig in einer neuhochdeutschen Übersetzung vollständig zugänglich gemacht. Die Gralswege werden ergänzt durch ihre Begegnung mit dem Zivilisationsimpuls der Artusrunde im Blick auf Merlin, Artus und ihre Initiationsquelle, die Göttin Natura, und durch Übertragung und Interpretation der zwölf Tugendblumen des Brackenseils, die ebenfalls auf einem Weg errungen werden.

      Gralswege2002