Zu Beginn des dritten Jahrtausends ist die Situation der Demokratie paradox: Einerseits sind mehr Staaten denn jemals zuvor demokratisch verfaßt, andererseits nehmen die Krisensymptome in den Staaten, die einstmals so etwas wie eine demokratische Avantgarde bildeten, zu: Die Wahlbeteiligung sinkt, schillernde Persönlichkeiten wie Silvio Berlusconi oder Nicolas Sarkozy gewinnen an Bedeutung, Wahlkämpfe geraten zu schalen Marketingkampagnen. Colin Crouch hat all diese Trends in dem Band „Postdemokratie“ präzise auf den Punkt gebracht. In diesem Band setzen sich nun acht herausragende politische Denkerinnen und Denker mit dem Zustand und den Perspektiven der am wenigsten schlechten aller Regierungsformen (Winston Churchill) auseinander, die tageszeitung sprach von einem »Who's who der internationalen linken Theorie«. Der Diskussionsband enthält Beiträge von Giorgio Agamben, Alain Badiou, Daniel Bensaïd, Wendy Brown, Jean-Luc Nancy, Jacques Rancière, Kristin Ross und Slavoj Žižek.
Daniel Bensaïd Books
March 25, 1946 – January 12, 2010
Daniel Bensaïd was a French philosopher and a leading figure in the Trotskyist movement. He was a key leader in the student revolt of 1968 while studying at the University of Paris X: Nanterre. His work delved deeply into the theory and practice of radical politics. Bensaïd's philosophical legacy lies in his persistent exploration of the possibilities for social transformation.


Bensaïd croit que Marx n'a pas élaboré un système doctrinaire mais plutôt une théorie critique de la lutte sociale et du changement du monde. Les trois parties du livre reprennent ses trois grandes critiques: celles de la raison historique, de la raison économique et de la positivité scientifique. [SDM].