Die vier Jahreszeiten
In den Künstlerkolonien Ahrenshoop, Hiddensee, Schwaan & Worpswede
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In den Künstlerkolonien Ahrenshoop, Hiddensee, Schwaan & Worpswede
Wie schwebend liegt die Insel Hiddensee im Wasser der Ostsee und lockte mit ihrer naturschönheit schon im frühen 19. Jahrhundert die ersten Maler an. 1885 erlebte der junge Bildhauer und spätere Schriftsteller Gerhart Hauptmann das Eiland noch als „Weltabgeschiedenheit und Verlassenheit". Als sich der Berliner Maler Oskar Kruse-Lietzenburg im Jahre 1902 entschloß, auf Hiddensee eine Künstlerkolonie zu gründen, wurde die einsame Insel zunehmend bis heute zum Sommertreffpunkt junger Künstler. Die Kunsthistorikerin Dr. Ruth Negendanck (Künstlerkolonie Ahrenshoop) schildert die Motivationen der bildenden Künstler, auf die Insel zu kommen und hier zeitweilig seßhaft zu werden. Im Mittelpunkt steht die Zeit der Künstlerkolonie um die Wende vom 19. zum 20 Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg. Auch die Zeit der DDR ist aufgearbeitete worden, wie ein aktueller Überblick über das Kunstgeschehen auf der Künstlerinsel im Jahr 2005.
Volker Stelzmann ; [Kunstverein Coburg e.V., Ausstellungsräume: Pavillon im Hofgarten, Ausstellungsdauer: 12. Juni bis 15. August 2004] ; [Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik und Künstlerbücher]
Ahrenshoop – eine Künstlerkolonie an der Ostseee und magischer Begriff für die Verbindung von Kunst und Natur. Als 1889 die ersten Maler und Malerinnen Ahrenshoop entdeckten, ahnten sie nicht, dass sie über hundert Jahre später Kunstgeschichte schreiben würden. Sie waren auf der Suche nach Erneuerung in der Malerei, wie sie bereits in Frankreich von den Malern in Barbizon bei Paris ausgegangen war. In dem Fischerdorf Ahrenshoop fanden sie, was sie suchten: eine unspektakuläre, trotzdem eindrucksvolle Landschaft, die ihnen reichlich Anregungen zu Neuschöpfungen bot.