Band 33 der Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT bildet zum einen das Begleitbuch zur Ausstellung „Was bleibt. Evamarie Sanders Leben, Familie und Wissenschaft”, die vom 24. Juli bis 15. November 2026 auf Schloss Hohentübingen stattfand. Zum anderen dokumentiert die Publikation den persönlichen und wissenschaftlichen Nachlass der Tübinger Phytopathologin Evamarie Sander (1928–2023) im Auftrag der Evamarie Sander Stiftung. Das Buch vereint Beiträge mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Familie, das Leben und die herausragende Persönlichkeit der ersten Professorin an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Es gibt zugleich Einblick in die Erschließung und museale Bearbeitung der „Sammlung Sander” – das heißt, ihres Hauses und ihrer Möbel, der Bücher, Dokumente, persönlichen Erinnerungen, wissenschaftlichen Unterlagen und Alltagsobjekte der Familie Sander von 1738 bis in die Gegenwart.
Ernst Seidl Book order (chronological)






Kleine Monographien des MUT - 16: The Sarcophagus Ensemble of Taditjaina
Searching for Immortality in Ancient Egypt
- 110 pages
- 4 hours of reading
Schätze aus dem Schloss Hohentübingen
- 252 pages
- 9 hours of reading
Auf Schloss Hohentübingen werden acht Fachsammlungen der Eberhard Karls Universität Tübingen institutionell betreut: jene der Älteren Urgeschichte und Quartärökologie, der Jüngeren Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, der Altorientalistik, der Ägyptologie, der Klassischen Archäologie mit der Numismatischen Sammlung, die große Gipsabguss-Sammlung und die Ethnologische Sammlung. Aufgabe aller universitären Sammlungen ist es, einerseits der Ausbildung der Studierenden sowie der Wissenschaft von Nutzen zu sein, andererseits der allgemeinen Öffentlichkeit einen Zugang zu den reichen Beständen zu ermöglichen. Die Sammlungen dienen also der Forschung, der Lehre und der Bildung gleichermaßen. Diese Publikation erscheint fünfzehn Jahre nach der Einrichtung des Museums der Universität auf Schloss Hohentübingen anlässlich seiner Wiedereröffnung nach den Umbauten, insbesondere in der Abteilung für Ur- und Frühgeschichte mit ihren frühesten Kunstwerken, wie dem berühmten Pferdchen vom Vogelherd. Auf 2000 m² werden der Öffentlichkeit im Schloss rund 4600 Exponate präsentiert. Heute bildet diese Dauerausstellung einen Teil des Museums der Universität Tübingen MUT mit seinen derzeit 43 Sammlungen. Der Band soll dem Besucher einen Eindruck – wenn auch nur ausschnitthaft – von den überaus reichen Schätzen der Universität Tübingen vermitteln und deren internationale Bedeutung vor Augen führen.
Der Himmel
Wunschbild und Weltverständnis: Diese Publikation erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Schloss Hohentübingen der Universität Tübingen, 15. April-31. Juli 2011
- 295 pages
- 11 hours of reading
Körper-Wissen
Erkenntnis zwischen Eros und Ekel : Publikation zur gleichnamigen Ausstellung des Museums der Universität Tübingen MUT im Museum Schloss Hohentübingen vom 30. Oktober 2009 bis 31. Januar 2010
- 165 pages
- 6 hours of reading
Der Ausstellungskatalog „KörperWissen. Erkenntnis zwischen Eros und Ekel“ des Museums der Universität Tübingen MUT dokumentiert die gleichnamige Ausstellung im Schloss Hohentübingen, die vom 30. Oktober 2009 bis zum 31. Januar 2010 stattfand. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen auf 168 Seiten im Softcover wird ein visuelles und gegenständliches Verständnis von Körpervorstellungen präsentiert. Das Thema Körperwissen umfasst kulturelle Vielfalt, Grenzen und die Erfahrung des eigenen Körpers. Der Katalog gliedert sich in sieben Abteilungen: KörperBild, KörperTeil, Körper+Geist, KörperWandel, KörperKult, KörperPolitik und FremdKörper, und bietet verschiedene Perspektiven auf das Thema. Alle Exponate stammen aus den reichen Sammlungen der Universität Tübingen und sind farbig abgebildet, begleitet von kurzen Erläuterungstexten. Neben der wissenschaftsgeschichtlichen und kulturwissenschaftlichen Relevanz wird auch die ästhetische Attraktivität des Themas hervorgehoben. Zudem enthält die Publikation eine Reihe wissenschaftlicher Aufsätze, die aus einem Symposium im Sommer 2009 resultieren und zur vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema einladen.
Lexikon der Bautypen
- 597 pages
- 21 hours of reading
Klar erkennbare Bauten wie Rathaus, Kirche, Oper oder Schloss geben Städten ein Gesicht. Vor allem über ihre Funktion, aber auch über ihren historischen Kontext haben diese Bauten einen eigenen Typus entwickelt. Knapp 350 solcher Bautypen der abendländischen Kultur seit der Antike stellt dieses Lexikon in Funktion und Form wie auch in der Entwicklungsgeschichte dar und benennt signifikante Beispiele. Ein Essay zum „Bautypus als architekturwissenschaftliche Kategorie“ bietet das wissenschaftshistorische Fundament.