Jean Hegland's writing delves into the profound connection between humanity and the natural world, exploring themes of resilience in the face of adversity. Her prose is characterized by a lyrical quality and an introspective style that draws readers into the inner lives of her characters. Hegland often examines the complexities of survival, community, and the interplay between technology and nature. Her work offers a hopeful yet unflinching look at the challenges of existence and the enduring strength of the human spirit.
In a near-future setting, the story delves into the deep bond between two teenage sisters as they navigate life in isolation within their Northern California forest home. The novel explores themes of survival, resilience, and the complexities of their relationship against a backdrop of societal collapse. As they face challenges together, their connection is tested, highlighting the strength of family ties in dire circumstances.
Unbeschreibliches Glück, unbeschreiblicher Schmerz: Wer sind wir, wenn wir Mütter werden? Anna hat als junge Studentin ein Kind abtreiben müssen. Nun, Jahre später, ist sie glücklich verheiratet. Sie bekommt Lucy, ein Wunschkind, der sie alles gibt, was sie hat. Doch wie kann sie dabei sie selbst bleiben? Cerise kommt aus einem schlimmen Elternhaus, lebt von Sozialhilfe. Als Teenager hat sie eine Tochter bekommen, die nun fast erwachsen ist und ihr viele Probleme macht. Doch dann trifft ein unbeschreiblicher Schicksalsschlag ihren kleinen Sohn. Liebevoll und poetisch folgt der Roman den beiden Frauen, denen nur die Liebe zu ihren Kindern gemeinsam ist - bis ihre Leben sich auf dramatische Weise kreuzen.
Anna und Cerise, 2 Frauen mit völlig entgegengesetztem sozialem Hintergrund und ganz verschiedenem Naturell treffen aufeinander, als beide in einer tiefen Krise stecken. Anna Fotografin, verheiratet und Mutter zweier kleiner Töchter ist unglücklich, da sie sich nach einem Umzug nicht in die neue Umgebung eingewöhnen kann und beruflich nicht weiterkommt. Außerdem belastet sie die Erinnerung an eine Abtreibung, die sie als Studentin vornehmen ließ. Cerise kommt aus zerrütteten Familienverhältnissen, wurde schon als Teenager Mutter und schlug sich mit ihren Kindern Melody und Travis mehr schlecht als recht durchs Leben. Als Melody sie im Streit verlässt und Travis bei einem Brand ums Leben kommt, verliert Cerise jeglichen Halt. Dann beginnt sie bei Anna als Kindermädchen zu arbeiten. Die Frauen freunden sich vorsichtig an, können einander helfen und neuen Lebensmut geben. Obwohl der moralische Zeigefinger, gerade bei den Themen Abtreibung und Mutterschaft, etwas stark erhoben wird, ist der Roman der amerikanischen Autorin (s.a. BA 5/98) doch fesselnd geschrieben und wird seine Leserinnen finden.