Geldreform
Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld - 2. aktualisierte Auflage
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Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld - 2. aktualisierte Auflage
Warum unser Geld uns in einen dystopischen Weltstaat führt – und wie wir mit besserem Geld eine bessere Welt schaffen können
Geld regiert die Welt. Das war schon immer so, und hat seine Gültigkeit auch heute nicht verloren. In unserer Zeit ist allerdings die Möglichkeit, mit Geld zur Weltherrschaft zu gelangen, größer denn je. Thorsten Polleit legt in diesem Buch offen, dass weltweit etwas im Gange ist, das vielen Beobachtern vermutlich entgeht: Die heute international vorherrschende Politikideologie des demokratischen Sozialismus treibt die Staatengemeinschaft einem zentralen Weltstaat entgegen. Und das Schaffen einer staatlich kontrollierten Weltwährung ist der entscheidende Schritt auf diesem Weg. Ein Weltstaat mit Weltwährung ist jedoch eine Dystopie, die Freiheit und Wohlstand auf dem Globus zerstören würde. Dieses Buch zeigt, dass diese Dystopie keine Zwangsläufigkeit ist und wie wir sie verhindern können.
Der faustische Fiatgeld-Pakt – wie wir ihn kündigen und zu gutem Geld zurückkehren
Alle wichtigen Währungen der Welt sind heutzutage Fiatgeld. Schon Johann Wolfgang von Goethe hat in seinem Werk »Faust« hellsichtig das volkswirtschaftliche Übel dieses ungedeckten Geldes offenbart: einer Geldart, die für Schein, Lug und Trug und Zerstörung steht. Thorsten Polleit setzt mit seinem Buch Goethes mephistophelischem Geld ein Denkmal und erläutert – für jeden verständlich – zeitlose geldtheoretische Erkenntnisse über Fiatgeld: Warum und auf welche Weise der Staat das Geld für seine Zwecke monopolisiert und warum es am Ende jeden von uns angeht – weil es eklatante ökonomische und ethische Defekte aufweist. Es verursacht Inflation, löst Finanz- und Wirtschaftskrisen aus, lässt jeden Staat geradezu allmächtig werden, befördert Kriege und treibt die Volkswirtschaften in die Überschuldung. Gekrönt werden all diese Folgen nur noch durch das Vorhaben, digitales Zentralbankgeld auszugeben, das noch gewaltigere Missbrauchspotenziale wie die völlige Überwachung des Einzelnen birgt und am Ende die Freiheit und Prosperität der Menschheit quasi abschafft. Thorsten Polleit legt in seinem Buch aber nicht nur eine Analyse der Defizite des vorherrschenden Geldsystems dar, er stellt auch eine Lösung vor, weist den Weg aus dem faustischen Fiatgeld-Pakt, und zwar durch Schaffen eines freien Marktes für Geld. Sein Buch ist ein konstruktiver Beitrag, um mit besserem Geld eine bessere Welt zu schaffen.
Der kompromisslose Liberale
Ludwig von Mises gilt als einer der bedeutendsten wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Denker des 20. Jahrhunderts. Er erkannte in der Logik des menschlichen Handelns den Dreh- und Angelpunkt der Volkswirtschaftslehre und revolutionierte damit die Denkweise ganzer Generationen von Ökonomen. Mises’ wissenschaftliche Erkenntnisse sind nicht nur zeitlos, gerade heute sind sie mehr denn je gefragt, um die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Debatten über die drängenden Probleme der Zeit – unter anderem Einkommens- und Vermögensungleichheit, Migration, Ressourcennutzung – gehaltvoll führen und aus ihnen sinnvolle Lösungen ableiten zu können. Dieses Buch ist eine leicht verständliche Einführung in Mises’ umfangreiches Werk und die darin ausgebreiteten Erkenntnisse: die Unmöglichkeit des Sozialismus, die wohlfahrtsfördernde und friedenstiftende Wirkung des Liberalismus, die Gefahren des Interventionismus, das Wesen des Geldes, die Ursache von Wirtschafts- und Finanzkrisen und anderes mehr.
Thorsten Polleit argumentiert, dass echter Kapitalismus notwendig ist, um eine friedliche und produktive Zukunft zu gestalten. Er kritisiert antikapitalistische Ansichten als unvernünftig und zeigt auf, wie Kapitalismus zur Erhaltung von Natur, Umwelt und individueller Freiheit beiträgt.
Eine Kritik der ökonomischen Vernunft
Thorsten Polleit, Jahrgang 1967, ist seit 2003 Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management. Seine Interessen- und Forschungsschwerpunkte sind monetäre Ökonomik, Kapitalmarkttheorie und insbesondere die Österreichische Schule der Ökonomie. Er ist Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft, des Forschungs-Netzwerks Research on Money in the Economy (ROME) und Adjunct Scholar of the Faculty of the Ludwig von Mises Institute in Auburn, Alabama.