Der Titel verweist auf die zentrale Handlung des Romans: den politischen und gesellschaftlichen Wandel Europas, der von der Schweiz ausgeht. Die Eidgenossenschaft steht dabei sinnbildlich fü r ein dezentrales, bürgernahes und subsidiäres Modell, das als Alternative zur gescheiterten Europäischen Union vorgeschlagen wird. Nach dem Zerfall der Europäischen Union arbeitet ein geheimes Netzwerk rund um eine Schweizer Politikerin an einem neuen Gesellschaftsentwurf. Während politische Gegner, wirtschaftliche Interessen und digitale Angriffe das Projekt bedrohen, gelingt schließlich die Gründung einer Europäischen Republik mit Bern als Zentrum. Ein Manifest, eine digitale Agora und eine verfassungsgebende Abstimmung bilden das Rückgrat dieses historischen Wendepunkts. Der Roman ist ein politischer Zukunftsthriller mit utopischer Tiefe. Er verbindet geopolitische Realität (Trump-Wiederwahl, Ukrainekrieg, EU-Krise) mit visionärer Staatsidee. Das Subgenre ist ein Gesellschafts- und Politthriller mit technologischen Elementen. Vergleichbare Werke finden sich bei Juli Zeh ('Corpus Delicti'), Marc-Uwe Kling ('QualityLand') oder Robert Menasse ('Die Hauptstadt').
Andreas Mann Book order (chronological)



Das Leistungsschutzrecht des Verlegers
Eine Analyse zur Notwendigkeit eines neuen urheberrechtlichen Schutzrechts unter Berücksichtigung der Entwicklung des Urheberrechts aus dem Privilegienwesen
- 256 pages
- 9 hours of reading
Das Werk beleuchtet die rechtlichen Herausforderungen und Schutzmöglichkeiten, die Verleger im Umgang mit Urheberrecht und anderen rechtlichen Aspekten ihrer Tätigkeit begegnen. Es werden zentrale Themen wie Haftung, Lizenzverträge und die Wahrung geistiger Eigentumsrechte behandelt. Zudem werden praxisnahe Lösungen und Strategien vorgestellt, um rechtliche Risiken zu minimieren und die Interessen von Verlegern effektiv zu vertreten. Der Fokus liegt auf der Vermittlung von Wissen, das Verlegern hilft, ihre Rechte zu sichern und rechtliche Konflikte zu vermeiden.
Forum Marketing: Design for Six Sigma
Konzeption und Operationalisierung von alternativen Problemlösungszyklen auf Basis evolutionärer Algorithmen - German Edition
- 379 pages
- 14 hours of reading
Das Managementkonzept „Six Sigma“ hat in den letzten Jahren sowohl in der Praxis als auch in der Forschung an Bedeutung gewonnen. Der Begriff steht für „praktikable Null-Fehler-Qualität“ und betrifft alle Wertschöpfungsprozesse eines Unternehmens, einschließlich Forschung und Entwicklung. Hier liegt der größte Hebel für die Erzeugung fehlerfreier Produkte und Dienstleistungen. Daher gewinnt Design for Six Sigma (DFSS) als Anpassung des Six Sigma-Konzepts für F&E zunehmend an Bedeutung. Die bisherigen Erfolge mit DFSS sind jedoch gemischt, wobei Schwächen in den verwendeten Vorgehensmodellen identifiziert wurden. Diese Modelle, die ein systematisch-analytisches Vorgehen betonen, behindern oft die Innovationsgenerierung. Trotz zahlreicher praxisorientierter Publikationen zu diesem Thema gab es keinen wirklichen Durchbruch für eine nachhaltige Akzeptanz. Swen Günther analysiert in seiner Dissertation diesen Sachverhalt wissenschaftlich und untersucht, wie der DFSS-Problemlösungszyklus theoretisch gestaltet oder verändert werden kann, um eine kundenorientierte Produktentwicklung zu fördern. In Übereinstimmung mit „Pragmatic Science“ verbindet er methodische Stringenz mit praktischer Relevanz. Das Buch hat das Potenzial, sowohl in der Scientific Community als auch in der Six Sigma Community gut aufgenommen zu werden.