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Markus Backmund

    Suchttherapie unter Kostendruck
    Drogen- und Alkoholnotfälle im Rettungsdienst
    • Notärzte und Rettungsteams werden sehr häufig wegen Alkohol- und Drogennotfällen alarmiert: 1996 wurde die Zahl Alkoholkranker auf 2 500 000, die der Medikamentenabhängigen auf 140 000 und die der Abhängigen von harten Drogen auf bis zu 300 000 geschätzt.

      Drogen- und Alkoholnotfälle im Rettungsdienst
    • Suchttherapie unter Kostendruck

      Entwicklungen und Perspektiven

      • 332 pages
      • 12 hours of reading

      In Deutschland wurde in der Vergangenheit ein effektives und qualitativ hochwertiges Beratungs- und Behandlungssystem für suchtkranke Menschen entwickelt. Die Finanzierung gesundheitlicher und sozialer Leistungen wird jedoch insgesamt zunehmend schwieriger, der Sparzwang in den öffentlichen Haushalten wie auch in der medizinischen Rehabilitation hat drastisch zugenommen. Auch der Bereich der Suchtkrankenhilfe ist hiervon massiv betroffen. Aufgrund leerer Haushaltskassen und Einsparungen in kommunalen Haushalten sowie Landeshaushalten ist vielerorts die Finanzierung ambulanter Beratungs- und Behandlungsangebote in Frage gestellt. Wie sich bisher Sparzwang und Kostendruck auf die Suchtkrankenhilfe ausgewirkt haben und wie dramatisch sich mittlerweile die Situation im stationären Bereich darstellt, dokumentiert dieser Berichtsband. Darüber hinaus werden aber auch Perspektiven für die Zukunft aufgezeigt, wobei Qualität und Effektivität der Behandlung auch weiterhin einen hohen Stellenwert einnehmen und so, trotz Kostendruck, eine Weiterentwicklung und Optimierung im Suchtbereich weiterhin stattfinden kann.

      Suchttherapie unter Kostendruck