Lotte Bormuth ist eine erfahrene Fährtenleserin. In vielen bewegten Lebensjahren hat sie es wie keine andere gelernt, den Segensspuren Gottes im Leben seiner Kinder nachzugehen. Die besonders schönen, lustigen und ergreifenden Fährten finden Sie in diesem attraktiven Sammel-band zusammengestellt. Geschichten, die dazu anregen, über Gottes Wirken im eigenen Leben nachzudenken.
Lotte Bormuth erzählt von bewegenden Schicksalen, wie sie das Leben schreibt. Dabei wechselt sich Autobiografisches ab mit „Geschichten von nebenan“. Meisterhaft beschreibt die Autorin, wie ein Obdachloser am Weihnachtsfest doch noch zu einem Bett kommt, wie rumänische Kinder große Weihnachtsfreude erleben und eine schwedische Sängerin mit einem Weihnachtslied ihren schönsten Auftritt feiert. Auch bekannte Persönlichkeiten kommen zu Wort: Dostojewski erzählt von einem Weihnachtsfest in der Verbannung und Wilhelm Busch davon, wie er in der Not am Herrn in der Krippe festhielt. Zu den bewegenden Geschichten in diesem Buch gehören auch Szenen aus dem Leben der Heiligen Familie, die Lotte Bormuth für ihre Leser inspirierend deutet.
Werfen Sie einen Blick in den Alltag der bekannten Autorin: Sie schreibt von sehr persönlichen Erlebnissen in der eigenen Familie, aus denen sie Kraft und Mut schöpft, die sie aber auch herausfordern und ins Gebet treiben. Sei es der eigene Sohn, der als Säugling einen schweren Start ins Leben hat, oder die Begegnung mit Natascha, die sich mit einer heimlichen Putzaktion erkenntlich zeigen will und dabei Chaos in den Manuskripten der Autorin verursacht. Lotte Bormuth erzählt von dem Aprilscherz ihres sechsjährigen Enkels und wie plötzlich ein Spender für das defekte Dach einer Bibelschule gefunden wird. Darüber hinaus berichtet sie auch von erschütternden Lebensschicksalen, mit denen sie auf ihren Vortragsreisen konfrontiert wird. Da ist die junge Studentin, die sich das Leben nehmen will, weil ihr der Vater ihres Ungeborenen die kalte Schulter zeigt, oder der junge Mann, der an einer unheilbaren Krankheit leidet und keinen Menschen hat, der sich um ihn kümmert.