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Antje Rávik Strubel

    April 12, 1974

    Antje Rávic Strubel is an author who masterfully navigates the complexities of identity and the creative process. Her works delve into how individuals grapple with their past and search for their place in the world. Strubel focuses on the depth of the human psyche, often using unconventional perspectives to reveal hidden truths. Her writing is marked by keen insight and a unique, atmospheric style that draws readers into her narratives.

    Antje Rávik Strubel
    Tupolew 134
    Es hört nie auf, dass man etwas sagen muss
    Der Einfluss der Fasane
    Fremd gehen
    Gebrauchsanweisung fürs Skifahren
    Nah genug weit weg
    • Nah genug weit weg

      • 55 pages
      • 2 hours of reading

      »Der fremde Ort, die fremde Sprache können zum Schlupfloch werden. Und das ist Literatur im besten Fall auch: Der verlässlichste aller Fluchtwege.« Was machen fremde Orte mit uns und was machen wir an fremden Orten? Welche Rolle spielen Orte in der Literatur? Das sind einige der Fragen, die sich Antje Rávik Strubel beim Schreiben stellt. Erst in der Fremde nehmen ihre Romane Gestalt an. Figuren wie die blaue Frau begegnen Strubel in Gegenden, die ihr fremd sind, an denen sie sich nicht wiedererkennt. Die Romanwelten, die so entstehen, sind mehr als bloße Abbildungen der Realität. Manchmal ist es erst die Orientierungslosigkeit, die ein anderes Sehen ermöglicht, eine Befreiung vom Alltäglichen, Gewohnten, Erlernten. Die Welt steht Kopf. In ihren im Februar 2023 gehaltenen Lichtenberg-Poetikvorlesungen in Göttingen setzt sich Antje Rávik Strubel mit den Voraussetzungen des eigenen literarischen Schaffens auseinander. Sie zeigt, wie aus Lebensgeschichte ästhetisches Material wird, wie sich Erfahrung poetisch übersetzen lässt und fragt außerdem danach, wie politisch Literatur heutzutage sein kann oder sogar sein muss. Im Zwiegespräch mit großen Geistern der Literatur erkundet sie die eigenen Pfade, die, wenn das Schreiben gelingt, auf einen Wahrnehmungswandel hinauslaufen und auf die Erweiterung unserer Empathie.

      Nah genug weit weg
      4.0
    • Gebrauchsanweisung fürs Skifahren

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      Ob Arlberg, Feldberg oder Holmenkollen: Viele Orte rühmen sich, die Wiege des Skisports zu sein – und alle haben irgendwie recht. Die Autorin, die auf Ski steht, seit sie laufen lernte, schwingt, bis der Powder stiebt, und die Königsdisziplin aller Langläufe absolvierte, den schwedischen Vasalauf, erkundet die Geheimnisse rund um das älteste Fortbewegungsmittel der Menschheit. Sie erzählt von Schlangenschwüngen, Tail-Grabs und Schlittschuhschritt, vom Umkanten und Aufschwimmen und geht der Frage nach, warum Champagnerpowder kälter als Skiwasser ist und wo Kaspressknödel und Kaiserschmarrn am besten schmecken. Dabei begegnet sie Pistensäuen, Freeridern und Flachlandtirolern und verrät, wie die Farbe ins Skiwachs und die Rille in die Laufsohle kommt, warum Ski gebügelt werden und wie die Zukunft des weißen Sports aussehen könnte.

      Gebrauchsanweisung fürs Skifahren
      4.0
    • Ein Mord steht am Anfang. Daniel Stillmann, Mathematikstudent im siebten Semester, hat eine Abneigung gegen Probleme mit zwei widersprüchlichen Lösungen – sowohl in seinen Gleichungen als auch im Leben. Als er Zeuge eines Verbrechens an der Kreuzberger Admiralsbrücke wird, versagt die kalte Logik seiner Formeln. Er sieht sich einer großen Unbekannten gegenüber, gerät in eine Spirale der Angst und fürchtet, die Geschichte eines anderen zu leben. Die Grenzen der Geschlechter erweisen sich als ebenso unzuverlässig wie die Naturgesetze von Raum und Zeit. Was ist real, was nur Illusion? Der alte Mann im Kapitänsmantel, der Ausflugsdampfer, von dem die Leiche zerfetzt wurde, und die taz-Schlagzeile 'ARM DRAN: OHR AB'? Antje Rávic Strubel entführt in ein unbekanntes Berlin noir, an dessen Mauern Parolen wie 'Mehr Hingabe!' prangen. Das Leben wird wie eine Loveparade zelebriert, während die DDR als fliegender Holländer stets präsent ist. Ein Politbüro, das eigene Leute loswerden will, und die düstere Realität, dass man sich nicht mehr auskennt, wenn man nicht zwischen steuerbord und backbord unterscheiden kann – all das entfaltet sich in einer Welt, in der ein Sturm immer bevorsteht.

      Fremd gehen
      4.0
    • Der Einfluss der Fasane

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      Der neue Roman der Buchpreisträgerin Antje Rávik Strubel: Federleicht und messerscharf An einem frühen Morgen steht Hella Karl am Briefkasten und liest die Meldung, die sie aus der Bahn werfen wird: Der Star der Berliner Theaterszene und Gravitationszentrum der Kulturwelt hat sich das Leben genommen. Hella Karl, Feuilletonchefin einer großen Zeitung, ist nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen und glaubt, alles im Griff zu haben. Doch sie hat einen folgenreichen Artikel über den gefeierten Mann verfasst – und jetzt wird sie für seinen Tod verantwortlich gemacht. Ist er an sich selbst gescheitert, oder hat Hella Karl ihn in den Tod geschrieben? »Der Einfluss der Fasane« erzählt heiter und packend von einer, die die Kontrolle verliert. Von den Erregungsdynamiken, die sich, einmal in Gang gesetzt, nicht mehr steuern lassen. Ein leichtfüßiger Roman über schwere Vorwürfe, das Ringen um Worte und über das Unheil von medialen Diskursen.

      Der Einfluss der Fasane
      3.6
    • Es hört nie auf, dass man etwas sagen muss

      Essays | Hochwertig ausgestatteter Band der Preisträgerin des Deutschen Buchpreises 2021

      • 186 pages
      • 7 hours of reading

      Was ist das für eine Gesellschaft und was fehlt? Essays der Preisträgerin des Deutschen Buchpreises Antje Rávik Strubel Pointiert nimmt Antje Rávik Strubel die aktuelle gesellschaftliche Lage unter die Lupe. Mit engagierter und zugleich poetischer Stimme widerspricht sie dem Gezerre und Gezeter. Sie plädiert für einen spielerischen, abenteuerlichen, wagemutigen Umgang mit Sprache, für ein emphatisches und aufmerksames Miteinander und eine Vielfalt der Lebens- und Liebesweisen. Sie erzählt von Virginia Woolf und Selma Lagerlöf, von dem Griff nach den Sternen und dem Aufbruch ins Unbekannte. Diese kritischen, literarischen und persönlichen Reden und Essays spannen den Bogen vom Ende des 19. Jahrhunderts zum Beginn des 21. Jahrhunderts und blättern mit dem nötigen feministischen Hintersinn andere Seiten der gesellschaftlichen Landkarte auf. Umschlaggestaltung: Judith Schalansky

      Es hört nie auf, dass man etwas sagen muss
      3.8
    • Tupolew 134

      • 317 pages
      • 12 hours of reading

      In ihrem neuen Roman erzählt Antje Rávic Strubel von einer Flugzeugentführung und der schwierigen, vielleicht vergeblichen Suche nach der Wahrheit, inspiriert von einer realen Geschichte aus dem Jahr 1978. Damals wurde eine Tupolew 134 von zwei Bürgern der DDR auf dem Flug Danzig-Schönefeld nach West-Berlin entführt, eine unvorhergesehene Handlung zweier Menschen, die bei ihrer Republikflucht verraten wurden. Strubel entwickelt eine eigene Erzählung über Flucht, Verrat und Illegalität, beleuchtet die politischen Konsequenzen dieser Tat und thematisiert den Wunsch, das alte Leben hinter sich zu lassen, sowie das Unvermögen, vorgeprägten Lebensmustern zu entkommen. Sehnsucht und die Vergeblichkeit von Liebe außerhalb der Konvention werden ebenfalls behandelt. Der Roman spielt auf drei Zeitebenen: der Vorgeschichte der Flucht, der Gerichtsverhandlung am Flughafen Tempelhof und der Erinnerungsarbeit 25 Jahre später. Das Bild vom „Schacht“ wird verwendet, um die verschiedenen Plateaus der Erzählung darzustellen, wobei die Erzählerin die Leser in immer tiefere Ungewissheit führt. Bei dem Versuch, den Verrat von damals zu beleuchten, wird deutlich, dass keine Antwort ganz gesichert ist und das eigene Leben nie vollständig ergründet werden kann. Diese deutsch-deutsche Geschichte ist zugleich eine Sinnsuche in einer präzise beschriebenen menschlichen und geschichtlichen Topographie - spannend und meisterhaft dargestellt.

      Tupolew 134
      3.4
    • 1987 ist sie weggegangen aus ihrem Land, weil sie mehr Freiheit brauchte, als es dort gab. Aber bei dem Mann, den sie angeblich heiraten wollte, traf Christiane nie ein. Statt dessen lebt sie illegal in New York und schlägt sich als Kellnerin durch. Dann begegnet sie Jeff, der sie an ihren eigentlichen Ehrgeiz und ihre Begabung erinnert. Unter großen Opfern bauen sie eine Experimentierbühne auf. Acht Jahre später hat sich alles geändert: Die Mauer ist weg. Auf der Suche nach einem wahrhaftigen, alle bisherigen übertreffenden Bildes kommt die Fotografin Leah aus Westdeutschland nach New York. Als sie der eleganten Amerikanerin Jo begegnet, springt der Funke des Begehrens blitzartig über. Aber die Amerikanerin umgibt ein Geheimnis. Sie läßt sich nicht fotografieren. Immer wieder verschwindet sie hinter den Kulissen eines Theaters im Village. Sind die Amerikanerin Jo und Christiane ein und dieselbe Person? Beharrlich entzieht sie sich Leahs Werben, auch wenn ihr das Doppelleben bald unmöglich wird. Die Entwicklung holen Christianes Geheimnisse ein, und mit der Freiheit zu vergessen findet Leah schließlich ein Bild, das bleibt.

      Offene Blende
      3.3
    • Sturz der Tage in die Nacht

      • 437 pages
      • 16 hours of reading

      Eine Insel in der Ostsee. Der junge Erik verliebt sich in die scheinbar unergründliche Vogelforscherin Inez. Aber die beiden werden beobachtet. Ohne es zu ahnen, sind sie längst in eine politische Intrige verstrickt. Die geschützte Insel wird zum schutzlosen Ort. Ein Roman, der von einer großen Liebe erzählt, von den Erinnerungen, Legenden und Lügen unserer Gegenwart, aber auch vom Glück, das im Vergänglichen liegt. Longlist Deutscher Buchpreis 2011

      Sturz der Tage in die Nacht
      3.5
    • Vom Dorf

      Abenteuergeschichten zum Fest

      • 208 pages
      • 8 hours of reading

      Antje Rávik Strubel schreibt Weihnachtsgeschichten und erzählt von dem Wahnsinn, Schriftstellerin zu sein. Kurz vor dem Fest bedroht der Vermieter die Heldin der Geschichten, ihre Freundin vom Dorf wird entführt und ihr Chef fordert gerade im Advent Unmögliches von ihr. Turbulente Weihnachtsgeschichten von Antje Rávik Strubel – oder von einem Fälscher, der unter ihrem Namen das Manuskript an den Verlag geschickt hat? Sie schreibt zwar ihrem Bruder jedes Jahr eine Weihnachtsgeschichte, aber das sind ganz sicher nicht solche schrägen, abgedrehten und ins Kraut schießenden Stories! Wer erfindet hier wen inmitten jeder Menge unheiligen Weihnachtspersonals?

      Vom Dorf
      2.8
    • Blaue Frau

      • 428 pages
      • 15 hours of reading

      Adina wuchs als letzter Teenager ihres Dorfs im tschechischen Riesengebirge auf. Bei einem Sprachkurs in Berlin lernt sie die Fotografin Rickie kennen, die ihr ein Praktikum in einem neu entstehenden Kulturhaus in der Uckermark vermittelt. Nach einem sexuellen Übergriff durch einen westdeutschen Kulturpolitiker strandet Adina nach einer Irrfahrt durch halb Europa in Helsinki. Dort wird Leonides, ein estnischer Politikwissenschaftler und Abgeordneter der EU, zunächst zu ihrem Halt. Während er sich für die Menschenrechte stark macht, sucht Adina einen Ausweg aus dem inneren Exil.  »Blaue Frau« erzählt aufwühlend vom Ringen um persönliche Integrität einer jungen Frau, unterwegs zwischen Tschechien und Finnland, Estland und Deutschland. In ihren Erfahrungen spiegeln sich auch die jüngsten Machtverhältnisse zwischen Ost- und Westeuropa.

      Blaue Frau
      3.4
    • Kältere Schichten der Luft

      Roman

      • 194 pages
      • 7 hours of reading

      Ein Kanu-Camp in Schweden. Hier arbeiten Aussteiger, Abenteuersuchende, Arbeitslose und Naturfreaks. Für einige Sommerwochen retten sie sich in eine kulturferne Landschaft. Auch Anja hat sich aus ihrem deutschen Kleinstadtalltag geflüchtet. Sie sucht Ruhe, doch sie wird überrascht von einer Leidenschaft: Eines Tages steht eine fremde junge Frau am See und legt Anja die Arme um den Hals und entführt sie in ein unbewohntes Haus. Sie gibt ihr den Namen ihres verlorenen Geliebten, des Schiffsjungen Schmoll. Doch der Zauber, die nachgeholte Unschuld dieser ersten Liebe, wird bald vergiftet durch den Argwohn und die Übergriffe der Campbewohner. Angst und Verstörung bedrohen nicht nur die Phantasien, sondern auch die Realität der beiden Frauen. Aus Aggression wird schließlich tödliche Gewalt. »Sie saß nur eine Bootslänge weit weg von mir, wir waren allein auf dem See, zwei Nachtgestalten, deren Schatten auf dem Wasser einander ähnlich waren, während sich zwei andere, ungleichere, entferntere irgendwo berührten.«

      Kältere Schichten der Luft
      3.4
    • Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg

      Von der Gewinnerin des Deutschen Buchpreises

      • 247 pages
      • 9 hours of reading

      Potsdam - ein ideales Ausflugsziel: Nach Jahren in New York und Berlin ist Antje Rávic Strubel in ihre Geburtsstadt Potsdam heimgekehrt. In ihrer heiterkritischen Hommage erzählt sie vom Leben zwischen Lausitz und Stechlin, zwischen Schorfheide, Sanssouci und Spreewald, Havelland und Hohem Fläming. Von Lüchen und Brüchen, Wölfen und dem »märkischen Amazonas«. Von Brechts, Kleists und Fontanes Spuren sowie dem Einfluss holländischer Architekten. Vom Siegeszug des Sanddorns und dem Mythos des Beelitzer Spargels. Von Luxusvillen am See oder der Frage, wem das Ufer wirklich gehört. Vom Alltag im Künstlerviertel Babelsberg. Von tropischen Inseln und anderen Spaßbädern. Von landestypischem Humor, der Bedeutung der Kreissäge und den Vorzügen brandenburgischer Wortkargheit.

      Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg
      2.9
    • Gebrauchsanweisung für Schweden

      • 251 pages
      • 9 hours of reading

      Pippi Langstrumpf, Männer mit Kinderwagen und leuchtend rote Holzhäuser – die Autorin spürt ihrer Sehnsucht nach und verrät, wie Wintersport in Schweden zum Volksfest wurde und womit Köttbullar und Safrankuchen am besten schmecken. Weshalb es hier kaum Ikea-, aber so viele Antikmärkte gibt. Was Gotland zum Paradies für Alleinreisende macht und was bei dreimonatiger Dunkelheit gegen Schwermut hilft. Wieso der Wodkagürtel so locker sitzt und der Polarkreis gleichzeitig in zwei Richtungen wandert. Dass bei den Schweden schon die Nationalhymne von der Liebe der Natur erzählt. Wie es wirklich um die supersoziale Marktwirtschaft bestellt ist. Und was Sie tun sollten, wenn Sie beim Himbeerpflücken von einem Elch überrascht werden.

      Gebrauchsanweisung für Schweden
      3.3
    • Achte auf nichts wegen mir.' In Harrachov, einem Ferienort weit im Osten der Tschechischen Republik, sitzen Evy und Vera auf der Terrasse und würden gern Ski laufen. Aber nicht nur ihre Beziehung stagniert, auch die Lifte sind abgestellt. Dabei hatte alles so stürmisch angefangen, vor zwei Jahren im Winter. Vera war bei einer rasanten Abfahrt mit Evy zusammengeprallt, und sie hatten sich auf der Stelle verliebt. Jetzt sind sie eigentlich nur noch für die anderen faszinierend. Für die alte Frau Beran, die ihnen das Zimmer vermietet, für Oliver, der seine Frau und seine Kinder vernachlässigt, weil er ihnen gern zeigen möchte, was für ein toller Sportler er ist, für den Mann, der die Skier repariert und verleiht. Die dreizehn Erzählungen in diesem Band bilden eine Art Kettengeschichte. Nur dem Leser erschließt sich, wie sie zusammenhängen, nur er weiß am Ende, was hinter dem Rücken der Figuren geschieht. Die dreizehn Episoden in diesem Band bilden eine Kettengeschichte. Jede birgt ein neues Geheimnis, das den Leser auf die Suche schickt, an deren Ende nur er weiß, was hinter dem Rücken der Figuren geschieht.

      Unter Schnee
      2.9
    • W lasach ludzkiego serca

      • 272 pages
      • 10 hours of reading

      Podróżujemy przez kalifornijską pustynię, fiński las, szwedzką wyspę i wietrzny Manhattan, zagłębiając się w zakamarki ludzkiego serca. Poznajemy przyjaciół, pary i singli uwikłanych w skomplikowane relacje uczuciowe. Konfrontacja z dziką przyrodą i oderwanie od codzienności prowadzą do eskalacji tłumionych konfliktów oraz odkrycia głęboko skrywanych pragnień. Utrata pierwszej miłości przez Ren i zniknięcie Emily stają się katalizatorem nowych relacji, które kwestionują tradycyjne wyobrażenia o miłości. Bohaterowie oscylują między krajami i płciami, a autorka zmysłowo opisuje ciekawość, niepokój i pożądanie. W tej kunsztownie skomponowanej powieści epizodycznej krytykuje binarność płci oraz segregację, eksplorując różne obszary ludzkiej seksualności. Tytułowy las, niczym mroczny las Skandynawii, budzi przerażenie, ale też zachęca do przekraczania moralnych i społecznych granic. Autorka porusza temat miłości i intymnych związków, w tym relacji kobiet z mężczyznami transpłciowymi. Stare wzorce ról społecznych tracą znaczenie w tej historii, która brzmi jak uwertura do nowej epoki poliamorii, w której kobiety stają się łowcami. Temat tożsamości płciowej w literaturze niemieckiej nie był dotąd tak szczegółowo eksplorowany.

      W lasach ludzkiego serca
      2.6
    • Schon wieder eine Anthologie deutschsprachiger Autoren? Nein. Ein Reisebuch. Ein Reiseführer durch die verschiedenen Zeitzonen und Gegenwarten in Deutschland schreibender Autoren anhand ihrer Arbeiten und Texte. Ein Auskunftsbuch, weil die Texte darin bewußt unter keinem Thema, keiner Poetik oder Gattung versammelt, Reaktionen und Spiegelbilder des gegenwärtigen Deutschland sind; seiner Befindlichkeiten und Stimmungen, seiner Hoffnungen und Ängste, wie eben das Gegenwärtige in der einen oder anderen Spielart jedem Text innewohnt. In diesem Sinne ist Zeitzonen auch ein Experiment, ein „Versuchen“ dem gegenwärtigen abseits der propagierten Gegenwart in den Medien auf die Spur zu kommen, und erlaubt einen Überblick darüber, was und woran aktuell in der deutschen Literaturszene geschrieben wird. Mit Beiträgen von Katrin Dorn, Ulrike Draesner, John von Düffel, Herbert Genzmer, Sandra Hoffmann, Felicitas Hoppe, Michael Kleeberg, Judith Kuckart, Andreas Neumeister, Markus Orths, Georg M. Oswald, Annette Pehnt, Ulrich Peltzer, Kathrin Röggla, Almut Said, Walle Sayer, Matthias Schamp, Philipp Schiemann, Tina Schmidt, Ulf Stolterfoht, David Wagner, Markus R. Weber, Kai Weyand, Juli Zeh, Joachim Zelter u. v. a.

      Zeitzonen
    • Small Talk im Holozän

      • 375 pages
      • 14 hours of reading

      Die jährlich erscheinende Anthologie setzt in konzentrierter Form das Programm der Zeitschrift >neue deutsche literatur fort und veröffentlicht bisher ungedruckte Texte bekannter und neuer Autorinnen und Autoren: Erzählungen, Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Aufsätze, Gespräche, Porträts, Polemiken und Aphorismen. Vornehmlich widmet sich die Anthologie den heutigen Realien des Lebens und der Gesellschaft, ohne zu vergessen, dass Literatur als Sprachkunst mehr ist als die Fortschreibung von Gesellschaftskunde mit anderen Mitteln. Sie favorisiert deshalb Texte, deren Autoren gestalterische Risiken eingehen. So ist sie nicht minder ein Verbalienbuch

      Small Talk im Holozän