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Alexander Meschnig

    January 1, 1965
    Markenmacht
    Edition Sonderwege: Deutscher Herbst 2015
    Die Seele: Gefängnis des Körpers
    Werkreihe Tumult - 5: Siegen oder vom Verlust der Selbstbehauptung
    Von Bollywood bis iPod
    Arbeit als Lebensstil
    • Wir kennen sie alle: Menschen, die jeden Unsinn mitmachen, weil es im Fernsehen kam oder weil Nachbarn und Kollegen davon erzählt haben. Dieses Handbuch wirft einen Blick auf den ganz normalen Mitläufer. Der tatsächlich mitrennt, wenn Gehen mit Stöcken plötzlich 'Nordic Walking' heißt, der Fangopackungen eklig fand und Sauna langweilig, aber jetzt ganz auf 'Wellness ' schwört. Der das 'Web 2.0' für aufregend hält und sich im 'Second Life' herumtreibt, obwohl er schon im ersten Leben nicht weiß, was er da soll.

      Von Bollywood bis iPod
    • In militärischen Konflikten hat der Sieg strategische, organisatorische, wirtschaftliche und nicht zuletzt mentale Gründe. In der Regel ist es der Wille zur Selbstbehauptung und Opferbereitschaft, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Verheerungen des 20. Jahrhunderts, zuletzt der Zweite Weltkrieg, haben diese mentale Disposition in der westlichen Welt geschwächt, wenn nicht gänzlich aufgelöst. Besonders in Deutschland haben Pazifismus und moralischer Universalismus zu einem tiefsitzenden Verdacht gegenüber jeder Form der Selbstbehauptung geführt. Die Unterscheidung zwischen Freund und Feind, zwischen Eigenem und Fremden, sind inzwischen restlos diskreditiert. Gleichzeitig hat das Erstarken des islamischen Fundamentalismus eine destruktive Dynamik entfaltet, die uns längst erreicht hat. Erst wenn die Fähigkeit zu „siegen“ zurückerlangt und Selbstgewissheit darüber gewonnen wird, was es zu verteidigen gilt, können die absehbaren globalen Herausforderungen bestanden werden. Doch es liegt der Verdacht nahe, dass die vorherrschende moralische Asymmetrie die mentale Grenze der Selbstbehauptung markiert, was exemplarisch seit dem September 2015 in Deutschland täglich vorgeführt wird.

      Werkreihe Tumult - 5: Siegen oder vom Verlust der Selbstbehauptung
    • Edition Sonderwege: Deutscher Herbst 2015

      Essays zur politischen Entgrenzung

      • 210 pages
      • 8 hours of reading

      Die Grenzöffnung im Herbst 2015 war ein tiefer Einschnitt in der deutschen Geschichte. Der Beginn der sogenannten „Flüchtlingskrise“ markiert eine massive Spaltung quer durch Familien und Freundschaften und eine unversöhnliche Polarisierung der politischen Lager. Praktisch alle Parteien, Medien, Kirchen, Künstler und zivilen Organisationen haben sich dabei von Anfang an geschlossen auf die Seite eines moralischen Universalismus gestellt, der jedes partikulare Interesse als nationalistisch, rassistisch oder „rechts“ verortete und seine Protagonisten als „Pack“, „Dunkeldeutschland“ oder „Hetzer“ in das gesellschaftliche Abseits stellte. Im Kern bleibt der moralische Universalismus unpolitisch. Denn seine abstrakten Forderungen reflektieren weder seine historischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen, noch die größtenteils irreversiblen Folgen seines eigenen Handelns. Ob die mit der Grenzöffnung bereits angestoßenen Entwicklungen noch eine Umkehr ermöglichen, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Hauptbedingung für eine politische und vor allem mentale Wende ist aber eine nüchterne Analyse und Darstellung der Gegenwart, die sich an der Wirklichkeit, also an dem, was IST, und nicht an dem, was SEIN SOLL, orientiert. Die hier vorliegenden Essays wollen dazu einen Beitrag leisten.

      Edition Sonderwege: Deutscher Herbst 2015
    • Markenmacht

      • 96 pages
      • 4 hours of reading

      Markenstrategien sind heute allgegenwärtig, Markenbotschaften durchdringen unseren Alltag („Ich bin doch nicht blöd.“). Marken werden verehrt („geile Nike-Schuhe sind ein Muss“) und gehasst (No logo!). Die Schaffung von „Markenpersönlichkeiten“ geht weit über den unmittelbaren Produtionsbereich hinaus. Längst haben nicht nur Hautcremes, Kaffees und Autos Markenpersönlichkeiten, sondern auch Verlage, Stadtverwaltungen oder Bundesländer („Wir können alles, außer Hochdeutsch“). eva wissen verarbeitet die aktuelle Diskussion um Titel von Sennett, Rifkin, Weiss und Klein. Es ist mit leichter Hand geschrieben dabei anspruchsvoll und clever.

      Markenmacht