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Kurt Imhof

    Politisches Raisonnement in der Informationsgesellschaft
    Kommunikation und Revolution
    Steuerungs- und Regelungsprobleme in der Informationsgesellschaft
    Flüchtlinge als Thema der öffentlichen politischen Kommunikation in der Schweiz 1938 - 1947
    Integration und Medien
    Die Veröffentlichung des Privaten - die Privatisierung des Öffentlichen
    • 2015

      Der Sammelband setzt sich kritisch mit einigen Mythen auseinander, die sich immer noch um das Internet ranken. Hierzu gehört die Vorstellung einer sich selbst erfüllenden Demokratisierung durch die schiere Existenz dieses Netzes ebenso wie der technolibertäre Mythos, der das Internet als Sphäre einer spielerischen Selbstkonstitution in Gestalt von anonymen Identitätsentwürfen in virtuellen Räumen und des Downloadens von beliebigen Inhalten beschreibt. Die Kraft dieser Mythen manifestiert sich in vehementen Widerständen gegen die vermeintliche oder faktische Zensur des Internets, das jeglicher Regulation enthoben sein soll, und in einem Kampf gegen ein Urheberrecht, das dem Zeitalter des World Wide Web nicht mehr entspräche.

      Demokratisierung durch Social Media?
    • 2013

      Gegen die selbstverschuldete Unmündigkeit einer zu stark auf funktionale Differenzierung beschränkte Sozialwissenschaft gilt es, die klassische Trias der Differenzierung mit Bezug auf die Leistungsfunktionen der politischen Öffentlichkeit in der Demokratie wieder zur Diskussion zu bringen: Dabei wird klar, dass die ökonomische Globalisierung, die politische Transnationalisierung und die Segmentierungen in den Zentrumsgesellschaften – neben der Ausdifferenzierung eines eigenlogischen Mediensystems seit dem Ende des Kalten Krieges – die Leistungsfunktionen der politischen Öffentlichkeit und damit die Demokratie beeinträchtigen.

      Stratifizierte und segmentierte Öffentlichkeit
    • 2011

      Die Krise der Öffentlichkeit

      Kommunikation und Medien als Faktoren des sozialen Wandels

      • 319 pages
      • 12 hours of reading

      In den aktuellen Krisen und Umbrüchen tritt die Macht der Medien und der öffentlichen Kommunikation deutlich zutage. Kurt Imhof zeigt, dass Umbruchperioden, wie etwa die jüngste Weltwirtschaftskrise, wiederkehrende Phänomene darstellen und theoriefähig sind. Aus der gesellschaftstheoretischen Auseinandersetzung mit »Öffentlichkeit« und »Privatheit« von den Klassikern bis in die Gegenwart entwickelt Kurt Imhof eine Theorie des neuen Strukturwandels der Öffentlichkeit und begründet die Kommunikation als wichtigsten Faktor des sozialen Wandels.

      Die Krise der Öffentlichkeit
    • 2006

      Demokratie in der Mediengesellschaft

      • 384 pages
      • 14 hours of reading

      Der Geltungsanspruch der Demokratie erfordert es, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Sinne Kants als Autorinnen und Autoren der Gesetze und Institutionen betrachten können, denen sie sich selbst unterwerfen. Dieser regulativen Kernidee der Moderne ist dieses Buch gewidmet. Es konzentriert sich dabei auf drei Differenzierungsdynamiken in der modernen Gesellschaft. Eine tief greifende Veränderung der Gesellschaftsstruktur in ihrer funktionalen Differenzierung in Gestalt der Ausbildung eines Mediensystems mit seinen Selektions-, Interpretations- und Inszenierungslogiken und den damit verbundenen neuen Interdependenzen zwischen den Teilsystemen und ihren Organisationen (Medialisierungseffekte). Eine tief greifende Veränderung der Gesellschaftsstruktur in ihrer stratifikatorischen Differenzierung durch die gewachsene Ungleichheit hinsichtlich ökonomischen, sozialen und kulturellen Kapitals verbunden mit einer neuen Abschichtung der Partizipationsmotivation und -chancen der Bürgerinnen und Bürger (etwa Wissensklüfte). Eine tief greifende Veränderung der Gesellschaftsstruktur in ihrer segmentären Differenzierung durch die äußere und innere Tangierung des national- und rechtsstaatlichen Ordnungsprinzips in Gestalt einer Globalisierung der Wirtschaft und einer neuen transnationalen „Kabinettspolitik“ (Mehrebenenpolitik) ohne nachwachsende Öffentlichkeit.

      Demokratie in der Mediengesellschaft
    • 2005

      Triumph und Elend des Neoliberalismus

      • 327 pages
      • 12 hours of reading

      Seit den späten 1980er Jahren hat das neoliberale Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell, auf Kosten des sozialmarktwirtschaftlichen Ansatzes, einen beeindruckenden Aufstieg erlebt. Inzwischen häufen sich die Krisendiagnosen zu diesem Modell, das durch Globalisierung, Steuer- und Standortwettbewerb sowie Deregulierung eine Renaissance des Manchesterliberalismus aus dem 19. Jahrhundert erfahren hat. Es wird die Vorstellung propagiert, dass ein freies Spiel der Marktkräfte, unterstützt von einem 'Gewährleistungsstaat', den gesellschaftlichen Fortschritt am besten fördert. In einer Zeit, in der die postmodernen Sozialwissenschaften das Ende aller Ideologien und 'großen Erzählungen' proklamieren, erlebt eine alte Geschichtsphilosophie ein Comeback und erklärt sich selbst zur 'wissenschaftlich' fundierten Gesellschaftslehre. Mit ihrem ökonomischen Reduktionismus wird das soziologische Orientierungswissen weitgehend beiseitegeschoben. Dieses Buch widmet sich diesem paradoxen Anachronismus in der Spätmoderne. Es entstand aus dem gleichnamigen Kongress, der 2003 in Zürich von der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie veranstaltet wurde, an dem Soziologen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich und den USA die Auswirkungen des neoliberalen Gesellschaftsmodells diskutierten.

      Triumph und Elend des Neoliberalismus
    • 2004

      Mediengesellschaft

      Strukturen, Merkmale, Entwicklungsdynamiken

      • 420 pages
      • 15 hours of reading

      Einer der derzeit intensiv debattierten Begriffe ist derjenige der „Mediengesellschaft“. Dieses Buch ausgewählter Beiträge zu diesem Terminus führt in die Debatte über Gesellschaftsbegriffe ein und diskutiert das Konzept der „Mediengesellschaft“ zusammen mit den Begriffen „Medialisierung“ und „Mediatisierung“. Generell wird hier davon ausgegangen, dass die Ausdifferenzierung eines eigenständigen Mediensystems die Beziehungen zwischen den zentralen Teilsystemen moderner Gesellschaften fundamental ändern und die Akteure aller Teilsysteme, einem Medialisierungs- oder Mediatisierungsdruck aussetzen. Neben dem Teilsystem Wissenschaft steht das ökonomische System und das politische System im Zentrum.

      Mediengesellschaft
    • 2002

      Die Frage nach der Integration moderner Gesellschaften führt geradewegs in die Hexenküche der Gesellschaftstheorie. Bei aller Mannigfaltigkeit der sozialwissenschaftlichen Theorien lässt sich dabei ein gemeinsamer Begriff ausmachen, der sämtliche Theorieschulen oder -schwärme kennzeichnet: die zentrale Bedeutung des Terminus Kommunikation. Im Licht dieser Fundamentalkategorie und unter dem Eindruck der mediengesellschaftlichen Entwicklungsdynamik rücken mehr und mehr die Interdependenz zwischen dem Mediensystem und anderen Teilsystemen ausdifferenzierter Gesellschaften in den Fokus der Diskussionen. Damit geht es um intersystemische Steuerungsfragen und die Bedingungen und Formen der kommunikativen Konstitution von Welt und Gesellschaft unter Bedingungen des neuen „Strukturwandels der Öffentlichkeit“.

      Integration und Medien
    • 1999

      Krise und sozialer Wandel - 3: Vom Kalten Krieg zur Kulturrevolution

      Analyse von Medienereignissen in der Schweiz der 50er und 60er Jahre

      • 280 pages
      • 10 hours of reading

      Die Beitr. von Kurt Imhof, Gaetano Romano, Roland Misteli und Andreas Gisler, Mark Eisenegger, Markus Meier, Heinz Kleger und Esther Kamber berücksichtigen neben vier weiteren Tageszeitungen die Berner "Tagwacht."

      Krise und sozialer Wandel - 3: Vom Kalten Krieg zur Kulturrevolution