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Auf geflickten Strassen

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Der Mythos vom Neubeginn der deutschen Literatur nach der Kapitulation lässt sich exemplarisch in München prüfen. Die weitgehend zerstörte „Hauptstadt der Bewegung“ wurde zum kulturellen Zentrum der US-Besatzungszone und einem turbulenten Sammelpunkt für Künstler, Literaten und Intellektuelle. Hier begann die Re-Education mit der lebendigen „Neuen Zeitung“, und das literarische Kabarett der „Schaubude“ zog Zehntausende an. Dutzende Kulturzeitschriften, darunter der legendäre „Ruf“ (Keimzelle der Gruppe 47), wetteiferten um Aufmerksamkeit. Kontroversen über die Rückkehr der Emigranten prägten die Szene, während einige Verleger schnell zu Millionären aufstiegen, während andere unter Kommunismusverdacht scheiterten. München war auch ein Hauptort für literarische Traditionalisten, die in der Inneren Emigration verharrten oder regimekonform waren. Die literarische Szenerie der Jahre 1945 bis 1949 war äußerst heterogen und widersprüchlich, mit Persönlichkeiten von Alfred Andersch bis Günter Eich. Reinhard Wittmanns Essay skizziert diese Facetten erstmals anschaulich, ergänzt durch unveröffentlichtes Material aus dem Literaturarchiv der Monacensia.

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Auf geflickten Strassen, Reinhard Wittmann

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1995
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