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Methoden zur Bewertung gradueller Unterschiede des Ausbreitungspotentials von Pflanzenarten

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Die existierenden ausbreitungsbiologischen Klassifikationssysteme wurden originär nicht entwickelt, um ökologische oder populationsbiologische Fragestellungen zu beantworten, sondern um die Vielfalt der vorgefundenen Diasporentypen zu beschreiben und daraus den Ausbreitungstyp abzuleiten. Sie benutzten dabei eine einfache binäre Zuordnungslogik, in der eine Art entweder einem bestimmten Ausbreitungstyp zugeordnet wird oder nicht. Allerdings erscheint die von diesen Klassifikationssystemen erzwungene Zweiteilung z. B. in anemochore Arten und nicht-anemochore Arten künstlich, weil das Windausbreitungspotential von Arten mit extrem hohem hin zu Arten mit extrem niedrigem Windausbreitungspotential reicht. Anhand von Beispielen wurde verdeutlicht, dass diese vektorbasierten Klassifikationssysteme bei Fragestellungen, für die graduelle Unterschiede im Ausbreitungspotential der Arten von Bedeutung sind, nur selten zu sinnvollen Ergebnissen führen können.

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2001

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