Dänische Freiwillige in der Waffen-SS
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Während des Zweiten Weltkriegs kämpften ca. 6000 dänische Staatsangehörige in den Reihen der Waffen-SS. Alle hatten sich freiwillig und viele aus ideologischer Überzeugung gemeldet. Die Freiwilligen rekrutierten sich hauptsächlich aus zwei Lagern: Der dänischen Nazi-Partei und der deutschen Minderheit in Süddänemark. In der nationalsozialistischen Ideologie galten die dänischen Freiwilligen als „Germanen“ und Himmler maß ihnen aus diesem Grund besondere Bedeutung bei. Er wollte durch sie auch die Bevölkerung für seine Vision eines „großgermanischen Reichs“ gewinnen. Dieses Buch schildert das Engagement der Waffen-SS in Dänemark 1940-1945: Die „germanische“ Politik der SS, die Zusammenarbeit mit den dänischen Nationalsozialisten, die Aufstellung des SS-Freikorps „Danmark“, die Haltung der dänischen Regierung und Bevölkerung sowie die Konflikte, die zwischen der SS und den dänischen Kollaborationspartnern auftraten.