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Die Ausgabe der Reinholdschen «Fundamentschrift» macht einen schwer greifbaren Text in vollständiger Fassung zugänglich und bereichert bisherige Ergebnisse zu Reinholds Ausführungen über einen ersten Grundsatz der Philosophie. Der Text gehört zu den Schlüsselwerken von Reinholds Plan, Kants vernunftkritische Ergebnisse zu einem System der Elementarphilosophie weiterzuentwickeln. In konzentrierter Form präsentiert er seine Ansichten zum «Fundament» dieses Systems, dem «Satz des Bewußtseyns». In Auseinandersetzung mit Kant sowie relevanten vorkritischen und zeitgenössischen Kritikern wird argumentiert, dass es sich um einen klar artikulierten ersten Grundsatz der Philosophie handelt. Reinhold verteidigt den Versuch, das Fundament als Grundsatz zu verstehen, der die Gewissheit und systematische Ordnung von Folgesätzen verdeutlicht. Besonders betont er das Fundament der Vernunftkritik als «Möglichkeit der Erfahrung», das mit Kants Grundsatz aller synthetischen Urteile verknüpft ist. Mit der Feststellung, dass dieses Fundament «weder allgemein noch fest genug» sei, wird der Weg für ein nachkantisches Paradigma geebnet. Reinhold sieht im Satz des Bewusstseins den Grundstein für ein umfassendes System der theoretischen und praktischen Vernunft. Die Schrift beeinflusste entscheidend das Denken Fichtes und des frühen Schelling und wird als eine der wichtigsten Erscheinungen in der erkenntnistheoretisch orientierten Philosophie nach Kan
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Gesammelte Schriften, Carl Leonhard Reinhold
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- 2007
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