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Die Kunst der Selbstausbeutung

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  • 223 pages
  • 8 hours of reading

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Seit Tausenden von Jahren träumen die Menschen von einer angenehmen Arbeit, die sie nach Belieben organisieren können. Im 21. Jahrhundert könnte diese Utopie endlich Realität werden. Mit jedem Morgen, an dem wir zur Arbeit gehen, kommen wir diesem Ziel näher. Doch dieser Traum könnte sich als Albtraum entpuppen. Der moderne Angestellte ist ein Manager seines eigenen Ichs und ein Künstler der Selbstausbeutung, der seine Arbeitskraft effizient nutzt und dadurch das materielle Ergebnis vervielfacht. Dies wirft die Frage auf: Wenn es dem modernen Angestellten gefällt, sich selbst auszubeuten, warum sollten wir ihn daran hindern? Und was will dieses Buch eigentlich? Es ist kein Aufruf zur Verlangsamung oder zum Streik. Doch wir sollten nicht vergessen, dass das Büro nicht automatisch ein Ort der individuellen Verwirklichung sein muss. Die Vorstellung, dass der Mensch nur bei der Arbeit bleibende Dinge schaffen kann und dass eine steile Karriere gleichbedeutend mit einem guten Leben ist, basiert nicht auf einer natürlichen Ordnung, sondern ist eine menschliche Erfindung. Diese Ideologie, eine starre Weltanschauung, beruht auf Prämissen, die von ihren Anhängern nicht mehr hinterfragt werden. So ist die wahre „Kirche der Karriere“ zu einer allmächtigen Institution geworden.

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Die Kunst der Selbstausbeutung, Jakob Schrenk

Language
Released
2007
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(Hardcover),
Book condition
Good
Price
€1.99

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4.1
Very Good
12 Ratings

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Title
Die Kunst der Selbstausbeutung
Language
German
Publisher
DuMont
Released
2007
Format
Hardcover
Pages
223
ISBN10
3832180273
ISBN13
9783832180270
Series
Rating
4.1 out of 5
Description
Seit Tausenden von Jahren träumen die Menschen von einer angenehmen Arbeit, die sie nach Belieben organisieren können. Im 21. Jahrhundert könnte diese Utopie endlich Realität werden. Mit jedem Morgen, an dem wir zur Arbeit gehen, kommen wir diesem Ziel näher. Doch dieser Traum könnte sich als Albtraum entpuppen. Der moderne Angestellte ist ein Manager seines eigenen Ichs und ein Künstler der Selbstausbeutung, der seine Arbeitskraft effizient nutzt und dadurch das materielle Ergebnis vervielfacht. Dies wirft die Frage auf: Wenn es dem modernen Angestellten gefällt, sich selbst auszubeuten, warum sollten wir ihn daran hindern? Und was will dieses Buch eigentlich? Es ist kein Aufruf zur Verlangsamung oder zum Streik. Doch wir sollten nicht vergessen, dass das Büro nicht automatisch ein Ort der individuellen Verwirklichung sein muss. Die Vorstellung, dass der Mensch nur bei der Arbeit bleibende Dinge schaffen kann und dass eine steile Karriere gleichbedeutend mit einem guten Leben ist, basiert nicht auf einer natürlichen Ordnung, sondern ist eine menschliche Erfindung. Diese Ideologie, eine starre Weltanschauung, beruht auf Prämissen, die von ihren Anhängern nicht mehr hinterfragt werden. So ist die wahre „Kirche der Karriere“ zu einer allmächtigen Institution geworden.