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Krankheit und Tod im deutschsprachigen literarischen Exil des 20. Jahrhunderts

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  • 323 pages
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Wenn man die deutschsprachige Exilliteratur des 20. Jahrhunderts aufmerksam liest, lassen sich Krankheit und Tod als Konstanten des Exils all jener Schriftsteller, die aus rassischen und/oder politischen Gründen das „Dritte Reich“ verließen, ausmachen. Betrachtet man das Exildasein von Autoren wie Kurt Tucholsky, Ernst Toller, Klaus Mann oder Stefan Zweig eingehend, lässt sich die Isolation als ein bestimmendes Merkmal ausmachen. Sie spaltete die Exilschriftsteller nicht nur von der alten Heimat, sondern oft auch von ihren Leidensgenossen ab. Begünstigt wurde diese Isolation einerseits durch die geografische Zerstreuung, andererseits durch die politisch begründete Entsolidarisierung unter den Exilanten. Neben den exemplarisch vorgestellten Exilgemeinden in Paris und Mexiko, wo die politische Zugehörigkeit für den gesellschaftlichen Status innerhalb der Exilgemeinschaft entscheidend sein konnte, werden auch die Schicksale jener Schriftsteller untersucht, die mit Kriegsausbruch in - vorwiegend französischer - Internierungshaft festgehalten wurden. Krankheit und Tod stehen, wie die vorliegende Studie zeigt, meist für eine fehlgeschlagene Integration in den Gastländern.

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Krankheit und Tod im deutschsprachigen literarischen Exil des 20. Jahrhunderts, Johannes Fähnle

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2012
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