Kirchliche Sexgeschichte
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Biblische Aussagen zur Leiblichkeit des Menschen könnten es der katholischen Kirche leicht machen, eine positive Einstellung zur Sexualität zu finden. Gerade im Alten Testament sind eine Vielzahl von wertschätzenden Aussagen über Liebe und Sexualität zu finden. Im Hohelied knistert es nur so vor Erotik und Anzüglichkeiten. Dem gegenüber stehen allerdings auch Aussagen zum Besitz-recht des Mannes im Umgang mit seiner Frau und zur rituellen Reinheit, durch die sexuelle Handlungen als rein oder unrein qualifiziert werden. In der Geschichte des Christentums ist viel von jener alttestamentlichen Eigen-tums- und Reinheitsethik haften geblieben. In der katholischen Morallehre entwickelte sich maßgeblich die Idee, was „natürlich“ ist und was nicht. Dies gipfelte in dem Grundsatz, dass jeder „natürliche“ Geschlechtsverkehr sowohl ein einigendes Element – die Liebe der Ehegatten – als auch ein fruchtbares Element – die Offenheit für neues Leben – enthalten musste. Fehlte eines der Elemente, brandmarkte die katholische Kirche die sexuelle Betätigung als „unnatürlich“ und als Todsünde gegen Gott. Jeder Kriminalroman ist dagegen eine schwache Ausgabe, von dem was hier berichtet wird.
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Kirchliche Sexgeschichte, Gunter Pirntke
- Language
- Released
- 2019
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- Title
- Kirchliche Sexgeschichte
- Language
- German
- Authors
- Gunter Pirntke
- Publisher
- epubli
- Released
- 2019
- ISBN10
- 3748520557
- ISBN13
- 9783748520559
- Category
- Social sciences
- Description
- Biblische Aussagen zur Leiblichkeit des Menschen könnten es der katholischen Kirche leicht machen, eine positive Einstellung zur Sexualität zu finden. Gerade im Alten Testament sind eine Vielzahl von wertschätzenden Aussagen über Liebe und Sexualität zu finden. Im Hohelied knistert es nur so vor Erotik und Anzüglichkeiten. Dem gegenüber stehen allerdings auch Aussagen zum Besitz-recht des Mannes im Umgang mit seiner Frau und zur rituellen Reinheit, durch die sexuelle Handlungen als rein oder unrein qualifiziert werden. In der Geschichte des Christentums ist viel von jener alttestamentlichen Eigen-tums- und Reinheitsethik haften geblieben. In der katholischen Morallehre entwickelte sich maßgeblich die Idee, was „natürlich“ ist und was nicht. Dies gipfelte in dem Grundsatz, dass jeder „natürliche“ Geschlechtsverkehr sowohl ein einigendes Element – die Liebe der Ehegatten – als auch ein fruchtbares Element – die Offenheit für neues Leben – enthalten musste. Fehlte eines der Elemente, brandmarkte die katholische Kirche die sexuelle Betätigung als „unnatürlich“ und als Todsünde gegen Gott. Jeder Kriminalroman ist dagegen eine schwache Ausgabe, von dem was hier berichtet wird.