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Die Studie untersucht eines der bekanntesten Werke von Franz Kafka, indem sie die Konzeption von ‚Metamorphosen‘ in diesem Erzähltext analysiert. Der Fokus liegt auf zwei Aspekten: der Tierverwandlung als Erzählgegenstand und der ‚Metamorphose‘ der Narration als Erzählprinzip. Im ersten Teil wird die Tierverwandlung als literarischer Topos um 1900 betrachtet. Hierbei werden verschiedene zeitgenössische literarische Texte mit dem Motiv der Tierverwandlung herangezogen, wie „Frühling“ von Johannes Schlaf, „Der Kondignog“ von Johannes V. Jensen und „Der Irre“ von Georg Heym. Diese Analyse zeigt, wie sich die literarische Vielfalt rund um die Tierverwandlung zu Beginn des 20. Jahrhunderts entfaltete, als Kafka sein Werk schrieb. Der zweite Teil der Untersuchung analysiert die narrativen Aspekte von Kafkas Text, insbesondere die erlebte Rede. Es wird thematisiert, wie die Verwandlung eines jungen Mannes inszeniert wird und wie das narrative Spektrum parallel zur unbestimmten Existenz des Protagonisten zu ständigen ‚Metamorphosen‘ des Erzählers führt. Ziel der Studie ist es, die ‚Strategien‘ zu klären, mit denen Kafkas Text als Tierverwandlungsgeschichte entwickelt wurde, und das literarische Potenzial seiner Narrativik zu beleuchten.
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Narrative der Metamorphosen – Metamorphosen der Narrative: Franz Kafkas Verwandlung, Shunsuke Moribayashi
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- Released
- 2023
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