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"Pyrrhonismus historicus" und "fides historica"

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  • 388 pages
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Literatur des «historischen Pyrrhonismus», wie sie in Deutschland im Zeitraum von 1670-1790 entstanden ist, zu erfassen und zu interpretieren. Anhand einer Kohärenztheorie historischen Argumentierens zeigt die Untersuchung, wie das traditionelle rhetorische Modell der Historie selbst schon zwischen den Polen Skepsis und kommunikative Begründung angesiedelt ist. Die an die rhetorischen Traktate anschliessende Literatur des «historischen Pyrrhonismus» stellt weit weniger als bisher angenommen den radikalen Zweifel an der Möglichkeit historischer Wahrheit dar. Sie erscheint vielmehr als der Versuch, auf dem Weg der Skepsis neue materiale und logische Kriterien in die herkömmliche Methode zu integrieren. Am Ende des 18. Jahrhunderts beweisen Kritik und pragmatischer Wissensanspruch, wie sehr die historische Methode ihr erstmals funktionsfähiges Netz von Kriterien der Skepsis verdankt.

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"Pyrrhonismus historicus" und "fides historica", Markus Völkel

Language
Released
1987
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Title
"Pyrrhonismus historicus" und "fides historica"
Language
German
Publisher
Lang
Released
1987
Pages
388
ISBN10
3820488197
ISBN13
9783820488197
Series
Description
Ziel dieser Arbeit ist es, die Literatur des «historischen Pyrrhonismus», wie sie in Deutschland im Zeitraum von 1670-1790 entstanden ist, zu erfassen und zu interpretieren. Anhand einer Kohärenztheorie historischen Argumentierens zeigt die Untersuchung, wie das traditionelle rhetorische Modell der Historie selbst schon zwischen den Polen Skepsis und kommunikative Begründung angesiedelt ist. Die an die rhetorischen Traktate anschliessende Literatur des «historischen Pyrrhonismus» stellt weit weniger als bisher angenommen den radikalen Zweifel an der Möglichkeit historischer Wahrheit dar. Sie erscheint vielmehr als der Versuch, auf dem Weg der Skepsis neue materiale und logische Kriterien in die herkömmliche Methode zu integrieren. Am Ende des 18. Jahrhunderts beweisen Kritik und pragmatischer Wissensanspruch, wie sehr die historische Methode ihr erstmals funktionsfähiges Netz von Kriterien der Skepsis verdankt.