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Heidegger, Hölderlin und die alētheia

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Zwischen den Schriften „Was ist Metaphysik?“, „Vom Wesen des Grundes“ und „Platons Lehre von der Wahrheit“ hat Heidegger in dreizehn Jahren kaum publiziert, abgesehen von zwei kurzen Vorträgen über Hölderlin und seiner Rektoratsrede von 1933. In dieser Zeit erlebte Heideggers Denkansatz eine bedeutende Veränderung, die als „Kehre“ bekannt ist. Die Veröffentlichung seiner Vorlesungen ab 1976 beleuchtet seinen Denkweg in dieser Phase. Diese Vorlesungen werden als zentrale Darstellungsform seines philosophischen Schaffens angesehen. Sie zeigen, dass Heideggers Gedanken oft abrupt enden, was im Titel „Holzwege“ reflektiert wird. Die Autorin argumentiert, dass Heideggers gewandeltes Denken auf Erfahrungen im Gespräch mit Hölderlin seit 1934/35 zurückzuführen ist. Die Entwicklungen zwischen 1934/35 und der Heraklit-Vorlesung von 1944 bereiten sein späteres Denken vor. Die Vorlesungen dieser Zeit konzentrieren sich auf Hölderlin, Nietzsche und die griechischen Denker. Während Nietzsche das Ende der metaphysischen Ära markiert, kündigt Hölderlin einen neuen Geschichtsanfang an, der in einem Spannungsverhältnis zu den griechischen Denkern steht. Heidegger sieht die Ἀλήθεια als zentralen Aspekt dieser neuen Geschichte. Die Untersuchung verfolgt die Herkunft dieser Überzeugung und analysiert die Freiburger Vorlesungen, um Heideggers zentrale Gedanken in ihrer Entfaltung und Veränderung zu beleuchten. Diese Methodik korrigiert viele gängi

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Heidegger, Hölderlin und die alētheia, Susanne Ziegler

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1991
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