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Schule als Mittelinstanz zwischen Familie und Gesellschaft bereitet den „Wissensträger“ Schüler nicht nur für Handlungen in der Fremdsprache vor, sondern lehrt ihn auch, gezielt mit Textarten im mündlichen und schriftlichen Bereich umzugehen. Dies beinhaltet das Durcharbeiten und Gestalten von Themen, um durch deren Organisation kulturelle Erkenntnisse über sich selbst und die Lebens- und Denkweisen anderer zu erwerben. Die Anforderungsprofile in Französisch und Spanisch erfüllen eine kulturelle und persönlichkeitsbildende Funktion: Sie schaffen eine Wissensbasis, die im späteren Leben variabel ausgebaut werden kann. Ein Modell für das Lehren und Lernen von Fremdsprachen in der Schule muss fünf Dimensionen berücksichtigen: die politischen und institutionellen Rahmenbedingungen, ein Erklärungsmodell für mentale Vorgänge wie die Begriffsbildung und deren Vernetzung in Texten (unter Berücksichtigung der differenziellen kognitiven Entwicklungspsychologie, Neurobiologie, Kognitionspsychologie), ein Modell für Lernfortschritte und Entwicklungsprozesse im institutionellen Kontext im Vergleich zum natürlichen vorschulischen Spracherwerb (intentionale funktionale Lernpsychologie), die Reflexion über Konstruktion und Funktion von Texten sowie in eingeschränktem Maße von Bildern (Textlinguistik, Semiotik), und schließlich den Lernstoff (Sprache, Texte, Bilder) und dessen Organisation (sprachliche Logik, andere mentale Verknüpfungsweisen
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Von der Grundschule zum Abitur, Rüdiger Pfromm
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- 1998
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