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Die Entwicklung des Unterrichts für behinderte Kinder und Jugendliche weist zahlreiche Kontinuitäten und Brüche auf. Bis in die 1970er Jahre galt es als besondere Wohltat, dass der Staat sich dieser Schülergruppe annahm. In der Sonderpädagogik entstand jedoch der Gedanke, dass es nicht nur um das "ob", sondern vor allem um das "wie" ihrer schulischen Förderung gehen müsse. Die Diskussion konzentrierte sich auf die Frage der gemeinsamen Unterrichtung behinderter und nicht behinderter Schülerinnen und Schüler. Peter Reichenbach analysiert diese Problematik aus rechtswissenschaftlicher Perspektive, insbesondere im Hinblick auf Art. 3 III 2 GG. Dabei wird der verfassungsrechtliche Behinderungsbegriff so verstanden, dass eine Behinderung die Betroffenen daran hindern kann, ein Leben nach eigenen Wünschen zu führen. Die zentrale These interpretiert den Gleichheitsbegriff des Art. 3 III 2 GG im Sinne von Chancengleichheit. Für behinderte Kinder und Jugendliche bedeutet dies, dass sie grundsätzlich Anspruch auf optimale Förderung entsprechend ihrer individuellen Begabungen haben. Die praktische Umsetzbarkeit wird anhand der relevanten Vorschriften der Schulgesetze Niedersachsens und Bayerns aufgezeigt.
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Der Anspruch behinderter Schülerinnen und Schüler auf Unterricht in der Regelschule, Peter Reichenbach
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