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Im Jahr 1982 in Frankfurt-Eschersheim verbringen der Erzähler, seine Frau und sein Kind ein langes Herbstwochenende bei Freunden, möglicherweise dem letzten vor deren Umzug nach Südfrankreich. Der Erzähler ist müde und möchte schlafen, doch die vertrauten Stimmen um ihn herum und die eigenen Gedanken drängen ihn zum Erzählen. Dies führt ihn auf eine lange Reise in die Welt seiner Kindheit im Oberhessen der Nachkriegszeit bis in die Siebziger Jahre. Diese Region, einst vertraut, erscheint nun wie ein versunkenes Land, eine Sage. Er schildert die Menschen: Kleinbauern, Handwerker, Gießereiarbeiter, alte Witwen und ihre Geschichten sowie die unbeschwerten Tage der Kindheit. Die alten Kaufhäuser, Flohmärkte und Flüchtlingsgeschichten werden lebendig. Der Erzähler reflektiert über den Wandel der Zeit, der leise und unaufhaltsam kommt, ohne einen großen Akteur oder einen letzten Beschluss. Die Veränderungen geschehen schleichend, angetrieben von einer technischen Vernunft, die wie ein Glaube an Gott erscheint, und von Verlockungen, die bunter und verführerischer sind als die Realität. Die Nachbarn und Arbeiter folgen dem Rhythmus der Zeit, mal zögernd, mal willig, ohne ein festes Programm.
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Vorabend, Peter Kurzeck
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