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Gemischte Freuden

Sätze (Kleinstprosa)

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Gerhard Jaschkes Texte finden Auslöser in Zeitungsnotizen wie da und dort Aufgeschnapptem: Fundstücke, Verleser und Verhörer. Es ist jener Gestus des Hingeworfenen, der dieser Prosa existenzielle Wucht verleiht: Notate, Beobachtungen, Be- trachtungen, ironische Kommentare und beherzte Einsprüche eines Ichs, das über die eigene Situation als Künstler abseits des Mainstreams, als Invalide im Rentenalter ohne Lamento reflektiert und mit originellen Spitzen eine Kultur desavouiert, in der uninspiriertes Mittelmaß regiert. Gegen solche Unbill führt der Autor seine Freude an kleinen Genüssen und vor allem seine Begeisterung für anspruchsvolle Kunst ins Treffen. Seine Ausstellungsberichte und Künstlerporträts, die er für den Leser teils als pfiffige Rätsel inszeniert, stellen ein singuläres Kompendium zum aktuellen, insbesondere Wiener, Kulturgeschehen bereit. Spontangedichte, Anagramme und anarchische Kalauer unterminieren jegliche vorschnelle Klassifikation eines Buchs, das nicht weniger zum Gegenstand hat als das persönliche Universum des Autors, bildenden Künstlers und Herausgebers Gerhard Jaschke, in dem der übers Papier gleitende Stift den Lauf der Gedanken zu synchronisieren scheint: Meisterstücke einer Poesie aus dem Stand.

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Gemischte Freuden, Gerhard Jaschke

Language
Released
2018
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(Paperback)
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Title
Gemischte Freuden
Subtitle
Sätze (Kleinstprosa)
Language
German
Publisher
Ritter
Released
2018
Format
Paperback
ISBN10
3854155735
ISBN13
9783854155737
Series
Description
Gerhard Jaschkes Texte finden Auslöser in Zeitungsnotizen wie da und dort Aufgeschnapptem: Fundstücke, Verleser und Verhörer. Es ist jener Gestus des Hingeworfenen, der dieser Prosa existenzielle Wucht verleiht: Notate, Beobachtungen, Be- trachtungen, ironische Kommentare und beherzte Einsprüche eines Ichs, das über die eigene Situation als Künstler abseits des Mainstreams, als Invalide im Rentenalter ohne Lamento reflektiert und mit originellen Spitzen eine Kultur desavouiert, in der uninspiriertes Mittelmaß regiert. Gegen solche Unbill führt der Autor seine Freude an kleinen Genüssen und vor allem seine Begeisterung für anspruchsvolle Kunst ins Treffen. Seine Ausstellungsberichte und Künstlerporträts, die er für den Leser teils als pfiffige Rätsel inszeniert, stellen ein singuläres Kompendium zum aktuellen, insbesondere Wiener, Kulturgeschehen bereit. Spontangedichte, Anagramme und anarchische Kalauer unterminieren jegliche vorschnelle Klassifikation eines Buchs, das nicht weniger zum Gegenstand hat als das persönliche Universum des Autors, bildenden Künstlers und Herausgebers Gerhard Jaschke, in dem der übers Papier gleitende Stift den Lauf der Gedanken zu synchronisieren scheint: Meisterstücke einer Poesie aus dem Stand.