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Sakrale Intertextualität bei José Saramago und Salman Rushdie

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Fiktionale Narrativik und heilige Texte (Bibel oder Koran) haben einen gänzlich unterschiedlichen Verweischarakter. Literarische Werke wie José Saramagos O Evangelho segundo Jesus Cristo und Salman Rushdies The Satanic Verses fordern zu einem komparatistischen Ansatz für Textanalyse und -interpretation heraus, der ihrem Durchbrechen dieser Differenz Rechnung trägt. Mit dem Konzept der sakralen Intertextualität zeigt Wolfram Schäfer, wie voraussetzungsreich eine Literaturwissenschaft ist, die sich mit Fragen aporetischer Referenz in der Intertextualität auseinander setzt. Dazu werden -in einer selten anzutreffenden lusitanistisch-anglistischen Perspektive- zwei literarisch beinduckende und durchaus unterhaltsame Szenen gescheiterter Prophetie in den oben genannten Romanen exemplarisch aufgegriffen. Die sakrale Intertextualität wird sowohl als facettenreiche, narratologische Beschreibungskategorie als auch im Rahmen der Interpretation zum vielverprechenden Ansatz.

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Sakrale Intertextualität bei José Saramago und Salman Rushdie, Wolfram Schäfer

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2018
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(Paperback)
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