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Queer Pain

Schmerz als Solidarisierung, Fotografie als Affizierung. Zu den Fotografien von Albrecht Becker aus den 1920er bis 1990er Jahren

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  • 400 pages
  • 14 hours of reading

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'Queer Pain' untersucht die Fotografie von Albrecht Becker und das Verhältnis von Schmerz und Begehren in der Amateurfotografie. Die visuelle Kulturgeschichte des Schmerzes wird im Kontext schwuler Geschichtsschreibung seit dem frühen 20. Jahrhundert anhand von Beckers Selbstrepräsentationen und privaten Bildquellen als queere Affizierung erzählt. Sexualität wird nicht länger als sichtbare Identität verstanden, sondern als relationales Intensitätsverhältnis über verschiedene Sinnesregister. Die haptische Qualität der Fotografie aktiviert subversives Potenzial und Solidarität. Beckers Fotografien fördern Vergemeinschaftungsprozesse, die weniger auf Identitätsrepräsentation, sondern auf Intensität und Dringlichkeit fokussiert sind. Solidarität wird als affektive Verbindung verstanden, nicht nur als gemeinsame Gesinnung. Mit dem sogenannten affective turn in den Kultur- und Geschlechterwissenschaften rücken negative Gefühle wie Scham und Trauer in den Mittelpunkt queerer Politiken der Sorge. Eine queere Affekttheorie des Schmerzes fehlt jedoch bislang. Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur visuellen Kultur, den Queer Media Studies und der Affekttheorie. Es präsentiert zudem selten veröffentlichtes Bildmaterial aus Beckers Konvolut und ist aufgrund der Wucht der Fotografien ein Muss für Fotografie-Interessierte. Die Perspektive auf schwule Männlichkeit im 20. Jahrhundert, insbesondere während der Weimarer Zeit, des Nati

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Queer Pain, Katrin Köppert

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2021
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