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Gérard de Nerval wurde am 22. Mai 1809 in Paris als Sohn eines Militärarztes geboren und starb am 25. Januar 1855. Sein richtiger Name war Gérard Labrunie. Nach dem frühen Tod seiner Mutter wuchs er bei einem seiner Onkel im Valois auf. Trotz seiner Vorliebe für die Natur war er ein herausragender Schüler, der schon mit achtzehn Jahren seine „Elégies nationales“ verfasste. Auch seine Faust-Übersetzung, die zu den besten zählt, erschien in dieser Zeit, und Goethe dankte ihm persönlich dafür. Nerval bewahrte diesen Brief auf und zeigte ihn stolz seinen Freunden, zu denen Théophile Gautier und Arsène Houssaye gehörten. Er wurde von seinen Zeitgenossen geschätzt, die seine exzentrischen Launen geduldig ertrugen. Oft hielt er Verabredungen nicht ein und ließ seinen Vater, der ihn regelmäßig zum Essen erwartete, im Ungewissen, da er auf Reisen war. Nerval bereiste Deutschland, Ägypten, Syrien und die Türkei, was ihn zu bedeutenden Werken inspirierte, darunter das große Drama „Die Königin von Saba“. Besonders interessierten ihn die Sitten und Bräuche der Völker, die er traf. Ab seinem dreißigsten Lebensjahr litt er an psychischen Erkrankungen, was seine Neigung zur Mystik verstärkte.
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Aurelia, Gérard de Nerval
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- 1996
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- (Hardcover),
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