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In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« präsentiert Klara Neuhaus-Richter bedeutende Werke der Weltliteratur in der empfohlenen Duden-Schreibweise. Franziska Gräfin zu Reventlow thematisiert in ihren Briefen die „wurzellose Existenz“ und plädiert für ein ungebundenes, selbstbestimmtes Leben mit frei ausgelebter Sexualität, fernab von bürgerlicher Ehe und Bigotterie. Sie kategorisiert weibliche Begehrensobjekte in ein Typentableau, das von „Paul“, dem leichten Urlaubsflirt, bis zu „Pedro“, dem leidenschaftlichen Mann, reicht. Der Erstdruck erschien 1912 in München. Die Textgrundlage dieser Neuausgabe stammt aus der 1976 von Else Reventlow herausgegebenen Sammlung ihrer Romane. Die Paginierung der Originalausgabe wird zeilengenau beibehalten. Neuhaus-Richter hat die Ausgabe 2021 neu herausgegeben und mit einer Biografie der Autorin ergänzt. Franziska Gräfin zu Reventlow, 1871 in Husum geboren, zog 1893 nach München, wo sie als Lehrerin arbeitete und das Studium der Malerei aufnahm. Sie wurde Teil der Münchner Bohème und lebte in einer Wohngemeinschaft, bevor sie nach einem gescheiterten Projekt ins Tessin zog. Dort heiratete sie einen baltischen Baron, um ihm bei einer Erbschaft zu helfen. 1913 verfasste sie den Schlüsselroman „Herrn Dames Aufzeichnungen“, in dem sie die Künstler- und Intellektuellenszene ihrer Zeit persifliert. Fanny Gräfin zu Reventlow starb 1918 im Alter von 47 Jahren in Locarno.
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Von Paul zu Pedro, Franziska zu Reventlow
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- 2021
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- (Paperback)
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