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Die Lehre von der verdeckten Sacheinlage und der Nachgründung ist eine alte, jedoch bis heute unklare Thematik im Aktienrecht. Nach ARUG 2009 tritt ein Rechtsfolgenkonflikt zwischen der Wirksamkeitsfolge verdeckter Sacheinlagen und der Unwirksamkeitsfolge der Nachgründung auf. Der Autor analysiert das Verhältnis beider Rechtsfiguren und untersucht deren historische Entwicklung sowie relevante BGH-Rechtsprechung. Eine dogmatische Neubewertung der Nachgründung wird vorgenommen, wobei zentrale Aspekte des § 52 AktG herausgearbeitet werden. Der Autor behandelt spezifische Fragen zur Anwendung von § 52 AktG und entwickelt einen differenzierten Lösungsansatz für den Rechtsfolgenkonflikt, einschließlich eines Vorschlags de lege ferenda. Das Buch gliedert sich in mehrere Abschnitte, beginnend mit einer rechtshistorischen Betrachtung der Nachgründung und verdeckten Sacheinlage bis hin zu den Entwicklungen seit ARUG. Es wird die Entstehung der Nachgründung, ihre Regelung durch den Gesetzgeber sowie die höchstrichterliche Rechtsprechung analysiert. Der Autor bietet eine dogmatische Standortbestimmung von § 52 AktG und diskutiert die Anwendung des Normenbereichs im Kontext der Kapitalerhaltung. Abschließend werden die Rechtsfolgen verdeckter Sacheinlagen und mögliche Heilungen thematisiert, gefolgt von einem Ausblick und einer zusammenfassenden Darstellung der Thesen.
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Aktienrechtlicher Kapitalschutz nach ARUG - Die Nachgründung als hybrides Instrument zur Kapitalsicherung und ihr Verhältnis zur verdeckten Sacheinlage., Konstantin Justus Krahl
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- 2022
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- (Paperback)
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